Nvidia-Chef Jen-Hsung Huan: Keine Pläne für x86-CPU
In einem Interview verriet Jen-Hsung Huan unter anderem, wie er zur Plattformstrategie von AMD und Intel steht, warum sich Nvidia vor Intels Larrabee nicht zu fürchten braucht und in welchen Marktsegmenten er das größte Wachstum erwartet.
Fehlerbehebung bei einigen Notebook-Chips
Von den derzeitigen Problemen mit einigen Notebook-Chips seien nur bestimmte Geräte betroffen, dennoch arbeite Nvidia mit großem Aufwand an einer Lösung. Es gebe viele denkbare Ursachen, unter anderem das Chipdesign und die Wärmeabfuhr. Nvidia fühle sich verantwortlich für seine Produkte und dementsprechend hoch sei der Aufwand, die Fehlerquelle auszumachen und den Kunden eine zufriedenstellende Lösung anzubieten.
Nvidia: Ausblick in die Zukunft
Was den gesamten Marktanteil diskreter Notebook-Grafikchips betreffe, peilt der CEO über 50 Prozent an. Der Schlüssel hierzu sei primär die Steigerung der Leistungsfähigkeit der GPUs. Im Mobilbereich sieht Jen-Hsung Huan noch großes Wachstumspotenzial: Internetbasierte Anwendungen und multifunktionale Mobilgeräte mit Telekommunikationsfunktionen gehörten zukünftig zur Standardausrüstung. Nvidia setze hierbei mit der Tegra CPU auf die ARM-Architektur, weil x86 von seiner Konzeption her nicht für kompakte, sparsame Geräte geeignet sei. Im Interview mit digitimes.com gab Jen-Hsung Huan zu, er persönlich bevorzuge die GPU-Sparte als traditionellen Kernbereich Nvidias. Gleichzeitig wünsche er sich im Sinne des Konzerns aber das Ausschöpfen des Potenzials der eigenen Mobilprozessoren.
