Nvidia Blackwell Ultra: Superchip mit 784 GiByte im Desktop-PC
Blackwell Ultra kommt in Kürze in den Desktop-PC. Die von Nvidia und seinen Partnern konzipierten KI-Workstation setzen auf einen Grace Blackwell Ultra Superchip mit 288 GiByte HBM3E und 72 ARM-Prozessorkernen mit 496 GiByte LPDDR5X.
Im Rahmen seiner GPU Technology Conference 2026, welche bis zum 19. März im San Jose Convention Center ausgetragen wird, hat Nvidia angekündigt, dass sich die Desktop-PCs mit Blackwell Ultra alias GB300 bereits in Kürze vorbestellen lassen. Die von Nvidia und seinen Partnern konzipierten KI-Workstation setzen hierbei auf einen Grace Blackwell Ultra Superchip, welcher mit 288 GiByte HBM3E-Speicher und mit insgesamt 72 ARM-Prozessorkernen mit 496 GiByte LPDDR5X aufwarten kann.
Auf Basis der Nvidia DGX Station, welche als Referenzdesign dient, wurden schon Workstation wie die MSI XpertStation WS300, das Asus ExpertCenter Pro G3 und der Gigabyte W775-V10-L01 angekündigt. KI-Entwickler können dabei entsprechend auf 784 GiByte Systemspeicher zurückgreifen, da die zwei Speicherpools von HBM3E und LPDDR5X kombiniert nutzbar sind.
- Nvidia GB300 Grace Blackwell Ultra Desktop Superchip
- Nvidia Grace-CPU mit 72 Neoverse V2 ARM-Prozessorkernen
- Nvidia Blackwell Ultra GPU mit 288 GiByte HBM3E-Speicher
- 496 GiByte LPDDR5X als Systemspeicher für die CPU
- ConnectX-8 SuperNIC-Netzwerkchip mit 800 Gb/s
Über dreimal PCIe 5.0 ×16 können zusätzliche Grafikkarten oder KI-Beschleuniger verbaut werden, während drei M.2-Steckplätze für PCIe-SSD bereitgestellt werden. Die Stromversorgung erfolgt per Standard-ATX + EPS12V und drei 12VHPWR-Anschlüsse der zweiten Generation ("12V-2×6"), welche allein bis zu 1.800 Watt liefern können.
Quelle: Gigabyte
Die Workstation stellt bis zu 20 PetaFLOPS an KI-Rechenleistung zur Verfügung und ist damit einer der leistungsstärksten Desktop-PCs für die lokale Berechnung von Künstlicher Intelligenz. Der extrem schnelle Systemspeicher mit einer hohen Speicherbandbreite von 8 TB/s (HBM3E) und 396 GB/s (LPDDR5X) kann Recheneinheiten und Grafikchip dabei bestmöglich unterstützen.
| Nvidia GB300 | Nvidia GB200 | |
|---|---|---|
| Codename | Blackwell Ultra | Blackwell |
| Aufbau | Dual-Die-Grafikchip | Dual-Die-Grafikchip |
| Transistoren | 208 Milliarden | 208 Milliarden |
| Streaming Multiprocessors | 160 | 144 |
| FP4 Tensor Core (Dense/Sparse) | 15/20 PFLOPS | 10/20 PFLOPS |
| FP8/FP6 Tensor Core (Dense/Sparse) | 5/10 PFLOPS | 5/10 PFLOPS |
| INT8 Tensor Core (Dense/Sparse) | 157,5/315 TFLOPS | 105/210 TFLOPS |
| FP16/BF16 Tensor Core (Dense/Sparse) | 2,5/5 PFLOPS | 2,5/5 PFLOPS |
| TF32 Tensor Core (Dense/Sparse) | 1,25/2,5 PFLOPS | 1,25/2,5 PFLOPS |
| FP32 | 80 TFLOPS | 80 TFLOPS |
| Speicher | 288 GiB HBM3E | 192 GiB HBM3E |
| Speicherbandbreite | 8 TB/s | 8 TB/s |
| NVLink-Interface | 1,8 TB/s | 1,8 TB/s |
| Schnittstelle | PCIe 6.0 mit 256 GiB/s | PCIe 5.0 mit 128 GiB/s |
| TDP | 1.400 W | 1.200 W |
Als Betriebssystem kommt die hauseigene Linux-Distribution Nvidia DGX OS 7 zum Einsatz, welche wiederum auf Ubuntu 24.04 LTS ("Noble Numbat") aufbaut und entsprechend für den Einsatz auf Nvidias KI-Systemen optimiert wurde.
Hinsichtlich des zu erwartenden Preises hält sich Nvidia noch bedeckt und wird ihn, wie in dieser Kategorie üblich, wohl nur bei Interesse auf Anfrage kommunizieren. Die KI-Workstation im Desktop-Format dürfte aber wohl mehrere zehntausend US-Dollar kosten, da bereits ein GB200-Superchip für bis zu 70.000 US-Dollar gehandelt wird.
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Quelle: Nvidia, Asus, Gigabyte, MSI

Könnte dann die Hardware-Grundlage für JARVIS im Haus sein.?!