Blackwell: Nvidia dementiert Verschiebung der Next-Gen-GPU
Nvidia dementiert Berichte, denen zufolge sich der B200-Grafikprozessor auf Basis der neuen Blackwell-Architektur sowie die darauf basierenden Produkte wegen eines Designfehlers um mehrere Monate verschieben sollen.
Nvidia dementiert Berichte von Bloomberg und The Information, denen zufolge sich der B200-Grafikprozessor, ein "Dual-Die-Monster" mit rund 208 Milliarden Transistoren auf Basis der neuen Blackwell-Architektur, sowie die darauf basierenden Produkte, wie der GB200-Superchip ("Grace Blackwell"), wegen eines "Designfehlers" um mehrere Monate verschieben sollen. Bislang ließ das KI-Weltmarktführer aus Santa Clara, Kalifornien, stets verlautbaren, dass der Blackwell-Chip noch 2024 startet.
Auf Bloomberg-Bericht folgt Nvidia-Dementi
Wie Nvidia gegenüber der Website The Verge auf Nachfrage mitgeteilt hat, wird das Unternehmen die Produktion der Blackwell-Prozessoren wie geplant im 2. Halbjahr hochfahren, während die vorangegangenen Berichte eher davon ausgehen, dass Blackwell-Beschleuniger erst im Laufe des ersten Quartals 2025 in größeren Stückzahlen bei TSMC vom Band laufen werden. Nvida gab sich in seiner Stellungnahme aber eher wortkarg und ganz bewusst zurückhaltend.
Wie wir schon erwähnt haben, ist die Nachfrage nach Hopper groß. Die breite Bemusterung von Blackwell hat begonnen und die Produktion wird im zweiten Halbjahr planmäßig anlaufen. Darüber hinaus äußern wir uns nicht zu Gerüchten. - Nvidia gegenüber The Verge -
Ob ein zu diesem späten Zeitpunkt des Produktionsprozesses eher untypischer Designfehler den Start der Blackwell-Architektur verzögert, wie es die Berichte von Bloomberg und The Information vermuten lassen, oder nicht, bleibt damit aber auch weiterhin offen. Blackwell in Masse wird es aber aller Voraussicht erst 2025 geben, denn die aktuelle Hopper-Architektur verkauft sich nach wie vor großartig. Doch Microsoft, Google und Meta stehen schon Schlange und haben bereits für "zweistellige Milliardensummen" Blackwell-Beschleuniger bestellt.
Sollte sich das Release von Blackwell bis ins kommende Jahr hinauszögern, könnte es bei Nvidia zu einem Bruch des jährlichen Zyklus an KI-Chips kommen. Diese hatten das US-Unternehmen mit einer Bewertung von mehr als 3,3 Billionen US-Dollar zwischenzeitlich zum wertvollsten Unternehmen der Welt gemacht.
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Quelle: The Information via Bloomberg, DataCenterDynamics, The Verge



Solltest du mal nach Wien kommen, ich lad dich auf ein Bier ein und wir reden das dann zu Ende.
Diese "später kaufen" Strategie funktioniert nur solange es leute gibt die "vorher kaufen" und " noch später kaufen".
Wenn aber alle "später kaufen", also nicht "vorher" und nicht "noch später", dann kommt es zu Preisanstiegen wegen geringer Verfügbarkeit
Mein Vorschlag war: bei Produkten bei denen man weiß, dass sie anfangs problematisch sind: nicht kaufen. Spiele, Hardware egal.
Dann muss sich der Hersteller eine neue Strategie überlegen, wie er Produkte testet, sodass sie 100% vertrauenswürdig erst erscheinen.
Was aber passiert (daher mein Beispiel zum Gaming), wenn man das wiederholt nicht tut: die Hersteller lernen, dass es egal ist, was sie releasen.
Wenn du dort die "Innovators", "Early Adopters", "Early Majority" und "Last Adopters" rausnimmst und auf die "Late Majority" verschiebst, kommt es zu dem o.g. Problem der Verfügbarkeit.
Also in diesem Fall: Ich habe nie Spiele erwähnt, der Ursprungspost auf den du dich bezogen hast, auch nicht, dort ging es um die GTX970, auch die News ging um Grafikchips, nicht um Spiele. Dennoch argumentierst du sehr viel in Bezug zu Spielen.
Es brfauchen ja nicht alle am selben tag eine neue GPU...
Diese "später kaufen" Strategie funktioniert nur solange es leute gibt die "vorher kaufen" und " noch später kaufen".
Wenn aber alle "später kaufen", also nicht "vorher" und nicht "noch später", dann kommt es zu Preisanstiegen wegen geringer Verfügbarkeit
Abgesehen davon, es ist kein Beweis wenn du sagst, dass die Märkte noch existieren. Auch der Grafikkarten Markt würde weiter existieren, wenn die leute alle "später kaufen". Es wird halt nur kurzzeitig teuer. Der Markt ist deshalb nicht tot...
Schau dir mal die "Diffusion von Innovationen nach Rogers" Grafik an. Die beschreibt das "Normalverhalten" eines Markts.
Wenn du dort die "Innovators", "Early Adopters", "Early Majority" und "Last Adopters" rausnimmst und auf die "Late Majority" verschiebst, kommt es zu dem o.g. Problem der Verfügbarkeit.
Das gilt natürlich nicht(!) für Spiele, da diese digital unbegrenzt verfügbar sind
p.s. ich glaube wir sollten das als PN weiterführen, hier wird es langsam offtopic