Nvidia Blackwell: Es gab doch Änderungen am Chip - gegen die miese Chip-Ausbeute
Gerüchte, dass sich Blackwell um Monate verspätet, sind zwar falsch. Sie enthalten aber einen Funken Wahrheit, denn die ersten Chips haben ein Problem. Die niedrige Chip-Ausbeute macht Änderungen nötig.
Während Nvidia aktuell mit den KI-Beschleunigern vom Typ Hopper immer weitere Rekordzahlen einfährt, arbeitet das Unternehmen mit Blackwell bereits an der Nachfolgegeneration. Ebendiese soll bis zum Jahresende fertiggestellt werden und wie üblich einen deutlichen Leistungs- und Effizienzsprung ermöglichen. Anfang August gab es aber Gerüchte, dass es bei den neuen GPUs durch notwendige Änderungen eine Verschiebung um mehrere Monate geben soll. Nvidia dementierte entsprechende Berichte zwar schnell. Mit der Veröffentlichung der Quartalszahlen wurde nun aber bestätigt, dass tatsächlich kleine Anpassungen am Chipdesign notwendig sind.
Niedrige Ausbeute
Laut Colette Kress, Chief Financial Officer bei Nvidia, läuft die Produktion von Blackwell zwar bereits, die Chips haben aber mit einer niedrigen Yield-Rate zu kämpfen. Die schlechte Chip-Ausbeute macht sich dabei unter anderem in Nvidias Marge bemerkbar, die dadurch niedriger als bisher ausfiel. Offenbar muss das Unternehmen TSMC also für verhältnismäßig viele Chips bezahlen, die am Ende gar nicht funktionieren.
"Hopper demand is strong and Blackwell is widely sampling. We executed a change to the Blackwell GPU mass to improve production yields. Blackwell production ramp is scheduled to begin in the fourth quarter and continue into fiscal year '26."
"Die Nachfrage nach Hopper ist groß und Blackwell wird vielfach bemustert. Wir haben eine Änderung an der Masse der Blackwell-GPU vorgenommen, um die Produktionsausbeute zu verbessern. Der Produktionshochlauf von Blackwell soll im vierten Quartal beginnen und bis ins Geschäftsjahr '26 andauern."
Um die Ausbeute zu verbessern, wurden offenbar bereits Änderungen am Chip angestoßen. Wann diese Wirkung zeigen werden, ist dabei unklar - die Anpassung der Masken dürfte durchaus einige Zeit in Anspruch nehmen. Und auch konkrete Details, was das Problem war, hält sich Nvidia bedeckt. Auf Nachfrage bestätigte CEO Jensen Huang lediglich, dass es keine funktionalen Änderungen gab.
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Frühere Gerüchte sprachen davon, dass es Probleme mit dem genutzten Packaging-Prozess, CoWoS-L von TSMC, gibt. Angeblich konnte es hier durch die abweichende Wärmeausdehnung des Chips, des Interposers und der Verbindungsbrücken dazu kommen, dass das Blackwell-Package unbrauchbar wird. Helfen sollte hier eine Anpassung des obersten Layers, das die Brücken des GPU-Chips enthält. Inwiefern diese Vermutung zutrifft, ist ohne Bestätigung aber unklar. Zumindest ist durch Nvidias Bestätigung aber klar, dass die Verschiebungs-Gerüchte Anfang August zumindest nicht komplett falsch waren.
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Quelle: Nvidia: Earnings Call (Seeking Alpha) via Tom's Hardware / Wccftech

Die 4090 ist ein geiles Stügg aber dennoch zu langsam.
Ansonsten bremst bei 4k immer noch die 4090. Downsampling nutze ich sicher nicht.
Downsampling macht genau das Gegenteil - also z.B. ein Bild in 8k berechnen und dann auf 4k runterrechnen. So sehen die Bilder schöner aus, brauchen avber auch die Rechenleistung für die höhere Auflösung.