Neuer Speicheraufbau: GPU-Leistung im Extremfall mehr als verzehnfacht
Eine Forschungsarbeit aus Südkorea untersucht HBM im Vergleich zu einer Kombination von DRAM- und Festspeicher. Das kann deutliche Vorteile bringen - wenn die HBM-Speicherkapazität nicht ausreicht.
Für eine hohe Performance sind schnelle Rechenwerke notwendig, doch diese müssen natürlich auch mit den notwendigen Daten versorgt werden. Während manche Anwendungen hier nur geringe Anforderungen stellen, kann mehr oder schnellerer Speicher in anderen Fällen für deutlich mehr Leistung sorgen. Das kann man beispielsweise an AMDs X3D-Prozessoren sehen. Und auch bei Grafikkarten kann ein Speicherupgrade mitunter für deutliche Vorteile sorgen.
Schneller - mit Bedingungen
Genau diesen Gedanken hatten wohl auch Forscher aus Südkorea, die in einem jüngst veröffentlichten Paper einen neuen Speicheraufbau vorschlagen. Demnach kann die Performance von Datacenter-Grafikkarten in manchen Fällen deutlich erhöht werden, indem man statt schnellem HBM-Speicher langsameren DRAM und zusätzlich günstigeren Festspeicher wie beispielsweise Intels 3D XPoint verbaut.
Um ein entsprechendes Konzept zu testen, wurde ein Simulationsmodell auf Basis von Nvidia A100-GPU erstellt und entsprechend modifiziert. Bei Anwendungen, die die Kapazität des HBM-Speichers übersteigen, soll die Hybrid-Lösung dabei im Schnitt 2,9 Mal und im Extremfall 12,5 Mal so schnell sein. Grund dafür ist unter anderem ein deutlich reduzierter Datentransfer über die PCI-E-Schnittstelle, bei dem die GPU warten muss. Gleichzeitig soll der Speicheraufbau außerdem auch bei der Effizienz punkten können: Er soll im Schnitt 48 Prozent und im Extremfall 86 Prozent weniger Energie benötigen.
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Die Lösung bezieht sich allerdings nur auf Fälle, in denen der HBM-Speicher überladen ist. Mit Blick auf die Performance dürfte das Verbauen von genügend HBM-Speicher daher wohl trotzdem die bessere Lösung sein. In manchen Fällen können ungewöhnliche Speicherkombinationen aber trotzdem ihre Stärken haben. Dafür spricht beispielsweise AMDs 2016 vorgestellte Radeon Pro SSG: Damals wurde eine Grafikkarte mit zwei SSDs kombiniert, um den Zugriff auf große Datenmengen zu beschleunigen.
Quelle: Arxiv via PC Games N

Wo ich mich dann Frage warum wird von der Festplatte Zeug nachgeladen wenn ich von 32GB Ram noch über 20gb frei habe wärend der VRAM mit 10+GB Belegung noch nichtmals voll ist
Cache -> VRAM -> RAM -> Swapfile/Festplatte
Und das zwischen Vram und RAM die PCI Geschwindigkeit und das Betriebssystem/Spielengine das Problem sind..
Ich sehe zwar oft das GPU Speicher genutzt und reserviert wird.. das Spiel selbst aber nur ein Bruchteil des Freien Rams anspricht (meist aus Konsolenport gründen)
Wo ich mich dann Frage warum wird von der Festplatte Zeug nachgeladen wenn ich von 32GB Ram noch über 20gb frei habe wärend der VRAM mit 10+GB Belegung noch nichtmals voll ist