Neuer BTF-Grafikkartenstecker für 1.000 Watt: Asus plant schon mal für nach der RTX 5090
Kabellos oder besser: möglichst frei von sichtbaren Kabeln will das BTF-Konzept von Asus sein, und für Grafikkarten gibt es einen neuen Stecker, der auch 1.000 Watt leistet.
Eines ist sicher: Die Leistungsaufnahmen bei Grafikkarten werden tendenziell weiter steigen. Bei Blackwell sehen wir bereits eine Steigerung des Topmodells Geforce RTX 5090 auf 575 Watt von 450 Watt bei der Geforce RTX 4090. Das sind 28 Prozent mehr bei vergleichbarem Takt und 33 Prozent mehr Shadern. Die Mehrleistung kommt immer häufiger von Technologien wie Super Resolution oder Frame Generation und durch Verbesserungen jenseits der Rasterleistung bei Raytracing und Co.
Für steigende Leistungsaufnahmen sorgt Asus nun vor und hat den GC-HPWR entwickelt. Und der bietet als Bonus auch das kabellose Design, das man im "Back to the Future"-Programm verfolgt. Komplett kabellos geht es natürlich nicht, aber bei BTF setzt man sich das Ziel, Kabel zu reduzieren und zu verstecken. Zunächst für Mainboards geplant, kamen bald auch PCI-E-kompatible Stecker, die bis 600 Watt vertragen. Oft gesehen hat man die nicht und nur Asus setzte den Stecker bei eigenen Produkten ein. Doch dabei soll es nicht bleiben.
Der GC-HPWR kann optional eingesetzt werden, neben einem üblicherweise 12V-2×6-Stecker. Das 12V-2×6-Design ist bis 600 Watt ausgelegt, was für Karten wie die Geforce RTX 5090 bereits eng wird, weshalb Asus gut daran tut, gleich mehr Leistungsaufnahme zu berücksichtigen. Der GC-HPWR soll um 1.000 Watt vermitteln können. Optisch erinnert er am ehesten an einen SATA-Stecker, soll dank des hochwertigen Designs aber ein Vielfaches der Leistung bereitstellen - inklusive Datenübertragung und Fehlerprüfung, um schmelzende Steckverbindungen und Kabel zu verhindern.
Das neue Design ist mit BTF 2.0 kompatibel und kann wie anfangs erwähnt optional genutzt werden, indem man den Adapter entfernt und einen 12V-2×6-Stecker bzw. 12VHPWR verbindet. Das hätte zur Folge, dass Blackwell-Karten mit BTF 2.0 auch zu den bekannten Versorgungsstandards kompatibel sind und man muss sich nicht zwingend im Vorfeld festlegen. Vor allem ist die Lösung über die HPCE-Buchse auf einem Mainboard sehr aufgeräumt, und es wird interessant sein, ob sich das Konzept weiter durchsetzt.
Was denken Sie? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Zum Kommentieren müssten Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die gültigen Forenregeln.
Quelle: Hardwareluxx

Mir würde da eher die Kühlung zu denken geben, denn man muss ja trotzdem mit einkalkulieren, diesen Wärmeverlust auch ableiten zu können. Denke für Silent-Fans wird es dann immer schwieriger.
Wie soll man denn sonst das Kilowatt voll kriegen?
Gier kennt keine Grenzen. Sky is the limit und so...
Die Kosten und der Verbrauch sind definitiv derbe in die Höhe gestiegen, trotz der angeblichen Glühbirnenrevolution.
Ansonsten würden wir ja mittlerweile fast schon mit den Windrädern udn Solarzellen auskommen können, hätte es sich bei den ganzen Einsparungen tatsächlich rückläufig entwickelt.
Wir machen aber einen Schritt zurück, dafür direkt sofort gleich wieder zwei nach vorne.
Mehrere und größere TV mit extra Hifi System und länger laufen lassen bis das Hirn schmilzt, dicke Autos und Fahrräder mit megafetten Batterien, die geladen werden müssen, mehr Computer im Haus, dies und das extra, damals gabs das alles nicht.