Neue GPUs: China geht bei Gaming und Raytracing aufs Ganze

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Neue GPUs: China geht bei Gaming und Raytracing aufs Ganze
Quelle: Moore Threads Technology

Moore Threads Technology hat seine neue Huagang-Architektur vorgestellt, welche 2026 als Basis für Grafikkarten mit Lushan- und KI-Beschleuniger mit Huashan-GPU dienen soll. Gaming und Raytracing sollen extrem beschleunigt werden.

Das chinesische Unternehmen Moore Threads Technology, welches in seinem Heimatland als Pendant zu Nvidia gesehen wird und zuletzt einen beeindruckenden Börsengang hingelegt hatte, hat mit seine neue Huagang-GPU-Architektur vorgestellt, die 2026 als Basis für Grafikkarten mit Lushan-Grafikprozessor sowie professionelle HPC- und KI-Beschleuniger mit Huashan-GPU dienen soll. Besonders bei Gaming-, Raytracing- und KI-Rechenleistung verspricht das Unternehmen ganz extreme Leistungszuwächse. In Desktop-PCs soll bis zu 64 GiByte Grafikspeicher bereitgehalten werden, hieß es auf der MUSA-Entwicklerkonferenz.

Moore Threads (2) Quelle: Moore Threads Technology via VideoCardz Die neue Huagang-GPU-Architektur, welche unter anderem erstmals Tensor Cores, Vector Cores und dedizierte Raytracing-Recheneinheiten ("RT Engines") sowie eine sogenannte AI Generative Rendering Architecture ("AGR") zu bieten hat, die als die neue Basis für kommende Consumer-Grafikkarten von Moore Threads und soll verglichen mit der aktuell genutzten MUSA-Architektur die nachfolgenden Optimierungen und Leistungsverbesserungen ins Feld führen:

  • 15-fache AAA-Spieleleistung
  • 16-fache Geometrieberechnung
  • 50-fache Raytracing-Performance
  • 64-fache KI-Rechenleistung
  • 4-fache Speicherkapazität
  • 4-fache Texturfüllrate

Selbstverständlich müssen sich die in der Theorie versprochenen Leistungssprünge zum einen erst einmal in der Praxis bestätigen, zum anderen sind diese im Vergleich zur aktuellen MUSA-Architektur der 3. Generation zu verstehen. Dennoch sind die Fortschritte, welche derzeit in China erzielt werden, durchaus beeindruckend.

Moore Threads (1) Quelle: Moore Threads Technology via VideoCardz Moore Threads verspricht für die neuen Grafikprozessoren auf Basis der vollständig neuentwickelten Huagang-Architektur eine um 50 Prozent höhere Transistorendichte sowie einen vollständigen Support von DirectX 12 Ultimate samt Featureset. Zudem sollen mit FP64, FP32, TF32, RP16, BF16, RP8, RP6, FP4 und INT8 sowie MTFP8, MTFP6 und MTFP4 sämtliche Compute- und Gleitkommaformate von der Mikroarchitektur unterstützt werden, so CEO Zhang Jianzhong.

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Neben dem Lushan-Grafikprozessor, welcher auf den im nächsten Jahr erscheinenden (Gaming-)Grafikkarten zum Einsatz kommen soll, setzt auch die Huashan-GPU auf die neue Huagang-GPU-Architektur und wird auf den kommenden KI-Beschleunigern von Moore Threads ihr Zuhause finden. Die professionellen Beschleuniger seien dabei insbesondere für große KI-Rechencluster ausgelegt und könnten sich laut dem chinesischen Hersteller in einigen Metriken mit Nvidia Blackwell messen.

Moore Threads (1) Quelle: Moore Threads Technology via VideoCardz So sollen sich 100.000 Huashan-Grafikprozessoren dank MTLink 4.0, einem Pendant zu Nvidias NVLink, in KI-Megafabriken zusammenschalten lassen und für KI-Training und -Interferencing nutzen lassen.

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Neben den für das kommende Jahr vorgesehenen neuen Produkten auf Basis der Huagang-Architektur hat Moore Threads mit dem S5000-Beschleuniger auch eine aktuelle Neuvorstellung auf der MUSA Developer Conference 2025 präsentiert, die vergleichbare Ergebnisse wie Nvidia H100 in der KI-Videogenerierung erzielen soll.

Moore Threads S5000 Quelle: Wataru Suzuki via Nikkei Asia Diese Leistungsangaben sind ohne unabhängige Tests natürlich immer mit großer Vorsicht zu genießen und dennoch wäre es schon ein unglaublicher Erfolg, wenn die China-GPUs auch nur annähernd an die Gaming-, Compute- und KI-Rechenleistung aktueller Nvidia-Grafikprozessoren heranreichen würden.

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Mit dem Moore Threads Kuae bietet das chinesische Unternehmen darüber hinaus jetzt auch vorkonfigurierte und anpassbare Cluster-Lösungen, KI-Supercomputer und Trainings-Cluster an. In Sachen KI, ML und Compute schläft China also definitiv nicht.

MTT Quelle: Moore Threads Technology

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Quelle: Moore Threads Technology via VideoCardz

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    • Kommentare (48)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Waylinkin Software-Overclocker(in)
        Kannst du auch sinnvolle Kommentare geben? Du hast Doch überhaupt keine Ahnung, was ich gemacht habe. Woher willst Du denn überhaupt wissen, ob es an irgendwelchen Gehaltsvorstellungen lag, oder nicht? Aber gleich mal sinnlose Unterstellungen tätigen. Weißt was? Halt einfach die Klappe, wenn du nichts sinnvolles beizutragen hast.
      • Von Waylinkin Software-Overclocker(in)
        Kannst du auch sinnvolle Kommentare geben? Du hast Doch überhaupt keine Ahnung, was ich gemacht habe. Woher willst Du denn überhaupt wissen, ob es an irgendwelchen Gehaltsvorstellungen lag, oder nicht? Aber gleich mal sinnlose Unterstellungen tätigen. Weißt was? Halt einfach die Klappe, wenn du nichts sinnvolles beizutragen hast.
      • Von BlueScreenBuddha Komplett-PC-Aufrüster(in)
        verstehe. also einfach mal vollkommen grundlos rumsaften. läuft bei dir.
      • Von Waylinkin Software-Overclocker(in)
        Ist nicht mehr interessant, da ich mittlerweile erwerbsunfähig und in Rente bin.
      • Von BlueScreenBuddha Komplett-PC-Aufrüster(in)
        vielleicht einfach mal dem job entsprechende gehaltsvorstellungen platzieren?
      • Von Waylinkin Software-Overclocker(in)
        Zitat von troppa
        Du machst den Erfolg eines Landes anhand von der Anzahl von Hochschulabsolventen fest und ich sage dir:
        Was bringen dir die ganzen Absolventen, wenn nur ein kleiner Bruchteil überhaupt Arbeit findet?
        Jetzt sagst du mir diese volkwirtschaftliche Riesenkatastrophe ist absolut bedeutungslos.
        Ist ja nicht so als würde, dass zukünfig zum größten Braindrain in der Geschichte führen wird und sich Eltern wohl dreimal überlegen, ob sie ihr Kind auf eine Universität schicken wollen, wenn die Finanzen knapp sind. Aber ich seh schon so komplexe Zusammenhänge sollte ich in Zukunft wohl besser mit deinem Apfelbaum diskutieren.
        Korrekt. Zumal die Ausbildung ja auch Zeit und Geld kostet. In der Zeit, in der jemand studiert, macht er keine praktische Ausbildung und geht auch nicht arbeiten. Somit fehlt er der Wertschöpfungskette. Findet er hinterher einen adäquaten Job, gleich sich das aus, dafür hat er ja studiert und dann passt das.
        Findet er aber dann keine Arbeit, fällt er komplett raus und mit einer Arbeit als Rikscha/Taxifahrer oder Straßenkehrer kann er die Kosten und verlorene Zeit nicht wieder reinholen.

        EDIT:
        Hier in D dagegen ist es total verrückt. Trotz angeblichem Fachkräftemangel, bekam ich, als ich noch Arbeit suchte, nur Absagen aufgrund Überqualifizierung. Selber schuld, wer nicht will, der hat schon. Solange man Absagen wegen Überqualifizierung kassiert, kanns mit dem Mangel ja nicht weit her sein.
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