Grafikkarten bei Mindfactory: Ryzen 7 9800X3D feuert die Verkaufszahlen an
Der Release des AMD Ryzen 7 9800X3D hat offenbar einen deutlichen Einfluss auf die Verkaufszahlen von Grafikkarten im Retail-Markt. Die Stückzahl ging ein gutes Stück nach oben, wobei AMD und Nvidia fast gleichauf liegen.
Während die letzten Wochen im CPU-Markt durchaus spannend waren, lassen Neuvorstellungen im Grafiksegment weiterhin auf sich warten. Weder AMDs RX-8000-Grafikkarten noch Nvidias RTX-5000-Modelle sind bislang unmittelbar in Sicht. Trotzdem gibt es bei den Verkaufszahlen im Einzelhandel derzeit viel Bewegung, wie die aktuelle Auswertung des X-Kanals @TechEpiphanyYT zeigt. Demnach wurden bei Mindfactory in der vergangenen Woche so viele Grafikkarten verkauft wie zuletzt Anfang des Jahres.
Erst warten, dann kaufen
Grund dafür dürfte die Vorstellung des AMD Ryzen 7 9800X3D sein, den wohl viele Spieler als Anlass sehen, den eigenen Gaming-PC aufzufrischen. Der Prozessor ist zwar derzeit nicht verfügbar, doch das liegt vermutlich an der hohen Nachfrage. Zumindest zeigt sich bei den Grafikkarten-Verkaufszahlen ein auffälliges Muster: Vorletzte Woche, als der Prozessor angekündigt wurde, gab es einen Einbruch - vermutlich warteten viele Käufer ab. Und jetzt, wo der Ryzen 7 9800X3D zumindest kurz am Markt verfügbar war, folgte ein deutlicher Anstieg. Insgesamt 3.080 Grafikkarten gingen demnach bei Mindfactory über die virtuelle Ladentheke - fast doppelt so viele wie in der Woche zuvor und immerhin grob ein Drittel mehr als in den Kalenderwochen 43 und 42.
| Zeitspanne | Stückzahl: Nvidia | Stückzahl: AMD | Stückzahl: Intel | Stückzahl: Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| KW45 (04.11 - 10.11) | 1.580 | 1.500 | 0 | 3.080 |
| KW44 (28.10 - 03.11) | 915 | 655 | 0 | 1.570 |
| KW43 (21.10 - 27.10) | 1.195 | 1.195 | 20 | 2.390 |
| KW42 (14.10 - 21.10) | 1.120 | 1.125 | 30 | 2.245 |
Besonders beliebt war dabei die Radeon RX 7800 XT mit 460 Stück, gefolgt von der Geforce RTX 4070 Super mit 300 Stück und der Geforce RTX 4070 Ti Super mit 245 Stück. Mit Blick auf die gesamte Stückzahl hielten sich AMD und Nvidia dabei fast die Waage. Etwas größer ist der Unterschied hingegen beim erzielten Umsatz: Hier gingen 43 Prozent an AMD und 57 Prozent an Nvidia. Intel spielte hingegen, wie in der Vorwoche, keine nennenswerte Rolle. Das wird sich wohl frühestens ändern, wenn das Unternehmen die neuen Battlemage-Grafikkarten auf den Markt bringt.
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Ob die gestiegenen Verkaufszahlen in den nächsten Wochen anhalten werden, bleibt abzuwarten. Nachdem die Nachfrage nach dem Ryzen 7 9800X3D derzeit klar höher als das Angebot ist, wäre bei einer Nachlieferung aber wohl erneut ein höheres Niveau zu erwarten. Drastisch höhere Verkaufszahlen bei den Grafikkarten dürfte es hingegen wohl erst geben, wenn AMD, Nvidia oder möglicherweise auch Intel ihre neuen Generationen auf den Markt bringen.
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Quelle: X (@TechEpiphanyYT)

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Das macht wohl eher das überweisen des Weihnachtsgeldes!