Matrox C680 und C420: Erste Grafikkarten mit AMD-Grafikchips angekündigt
In einer Pressemitteilung hat Matrox seine C-Serie angekündigt, welche vorerst aus zwei Grafikkarten bestehen wird. Die nötigen Grafikchips liefert nun erstmals AMD, sodass keine hauseigenen Entwicklungen mehr zum Einsatz kommen. Die Software stammt allerdings noch aus eigener Hand und ist vorwiegend auf den Multi-Monitor-Betrieb ausgelegt.
Nachdem sich AMD schon Microsoft und Sony als Partner ins Boot holen konnte und die SoCs für die Playstation 4 sowie Xbox One liefert, folgt mit Matrox nun eine weitere dauerhafte Einnahmequelle. Die Kanadier haben kürzlich die C-Serie angekündigt, die erstmals in der Firmengeschichte auf fremde Grafikchips setzt. Genauere Angaben werden dabei keine gemacht, vermutlich werden Cape Verde und/oder Oland eingesetzt – Bonaire ließe sich in diesem Rahmen wohl kaum vernünftig kühlen, ohne stark beschnitten (Compute Units, Frequenz) zu werden.
Das vorläufige Topmodell hört auf den Namen C680 und besitzt sechs Mini-Displayport-1.2-Ausgänge, womit sich drei 4K-Monitore (4.096 × 2.160) bei 60 Hertz oder sechs bei 30 Hertz ansteuern lassen. Die Audio-Signale können separat pro Monitor verschickt werden. Die kleinere C420 besitzt vier Mini-Displayports nach 1.1-Standard und kann somit nur 2.560 × 1.600 Bildpunkte pro Ausgang darstellen, wobei hier aufgrund des älteren Standards keine Daisy-Chain-Konfigurationen wie bei der großen Schwester unterstützt werden. Beide Grafikkarten können derweil auf 2 GiByte GDDR5-Videospeicher zurückgreifen.
Matrox konzentriert sich auch mit der C-Serie auf seinen bekannten Nischenmarkt: Vor allem Situationen, wo viele Monitore benötigt werden, sollen abgedeckt werden. Als Beispiel genannt werden Videowände oder Überwachungssysteme. In unserem Preisvergleich werden bereits beide Grafikkarten ab 419 respektive 544 Euro in Österreich gelistet, wobei die Auslieferung in den kommen Wochen beginnen soll. Der vergleichsweise hohe Preis dürfte sich vorwiegend aufgrund der Software ergeben, welche Matrox weiterhin selbst entwickelt und für Multi-Monitor-Setups optimiert sein soll.
Quelle: Matrox (Pressemitteilung, Produktseite)

Habe die Grafikkarte in meinem Firmen-PC (6 Bildschirme). Kann Sie auf keinen fall weiterempfehlen.
Hab noch nie so eine laute Grafikkarte verbaut gehabt.
Finanzielle Unterstützungen sind immer Willkommen
Aber: Was sind Matrox Karten eigentlich?
Wahrscheinlich wirtschaftlich besser so für alle Beteiligten aber es ist dennoch irgendwie schade das Matrox als GPU Designer so endgültig stirbt und zu einem besseren AMD Boardpartner wird.