Server-Grafikkarte Intel SG1: Gleichzeitiges Rendering von 80 Spiele-Streams für Android-Geräte

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Intel H3C XG310 PCIe card 1
Quelle: Intel

Wie der Chiphersteller Intel verkündet, kann die Server-Grafikkarte SG1 80 Spiele-Streams zeitgleich rendern. Mit diesem Grafikchip für das Cloud Computing will Intel am Markt bestehen.

Im Zuge der 11. Generation der mobilen Intel-Prozessoren der Architektur Tiger Lake ist auch die neue Grafikeinheit Xe vorgestellt worden. Mit dem aktuellen Vollausbau namens Iris Xe Max gibt es etwa im Notebook Asus Vivobook Flip 14 TP470EZ einen dedizierten Grafikchip von Intel, der im Einsteiger-Segment Grafikchips wie etwa der Nvidia Geforce MX250 einheizen soll. Nun hat Intel mit dem SG1 einen weiteren Grafikchip vorgestellt, der aufzeigt, dass Intel auch im Server-Bereich mit Nvidia konkurrieren will. Der Intel Server Graphics 1 basiert auf der gleichen Xe-LP-Architektur wie der Iris Xe Max. Allerdings kann der Intel SG1 auf acht GByte LPDDR4X-Speicher pro Chip zurückgreifen. So soll etwa das Spiel Arena of Valor vom chinesischen Entwickler Tencent in 720p mit 30 Fps auf 60 verschiedene Android-Geräte gleichzeitig gestreamt werden können.

Server-Steckkarte Intel XG310 für Cloud Gaming

Hierzu nutzt der Anbieter die Steckkarte XG310 in seinen Servern, die mit Intel Xeon-Prozessoren arbeiten. Auf dieser Karte sitzen vier SG1-Chips, sodass sich verschiedene Instanzen eines Android-Spiels auf etliche Endgeräte streamen lassen. Prinzipiell sollten bis zu 80 Instanzen pro Steckkarte möglich sein, verspricht Intel. Für Endkunden ist der Intel SG1 jedoch nicht gedacht. Vielmehr will Intel so eine Lösung für Cloud-Gaming-Dienste offerieren, da dies ein wachsender Markt sei. Fakt ist, dass es etwa in den USA seit Kurzem den neuen Cloud-Gaming-Service Facebook Gaming gibt, der explizit Mobile Games streamt, sodass diese nicht mehr auf einem Android-Gerät installiert werden müssen, sondern innerhalb der Facebook-App gespielt werden können.

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Vor ein paar Wochen hat der Chiphersteller jedoch die ersten dedizierten Grafikkarten auf Basis der nächsten Generation namens DG2 ins Testlabor geschickt. Diese Grafikchips verwenden Xe HPG und sollen - nach derzeitiger Planung - im Jahr 2021 auf den Markt kommen. Wie leistungsstark diese diskreten Grafikkarten ausfallen, kann derzeit nicht beurteilt werden.

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Ebenfalls lesenswert: Asus Vivobook Flip 14: Convertible mit dediziertem Intel-Grafikchip Iris Xe Max

Sammlung zum Grafikchip Intel SG1:

  • Auch im Server-Bereich will Intel dem Grafikkartenhersteller Nvidia Konkurrenz machen und bietet nun die Steckkarte XG310 an. Auf dieser sitzen gleich vier SG1-Grafikchips.
  • Jeder Intel SG1 basiert hierbei auf der Xe-LP-Architektur, die auch in den Xe-Grafikchips für Notebooks Verwendung findet. Zudem bekommt der SG1-Chip Unterstützung durch acht Gigabyte LPDDR4X-RAM.
  • So sollen etwa 60 Android-Geräte zeitgleich das Mobile Game Arena of Valor in 720p mit 30 Fps streamen können.

Quellen: Intel, Golem

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