Intel Arc B770 und B750 sollen gestrichen worden sein

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Intel Arc B770 und B750 sollen gestrichen worden sein
Quelle: Sven Bauduin

Intels G31-Grafikprozessor auf Basis von Intel Xe 2 HPG ("Battlemage") und damit auch die beiden Grafikkarten Intel Arc B770 und Arc B750 sollen gestrichen worden sein, wie aus für gewöhnlich gut unterrichteter Quelle zu hören ist.

Intels großer Battlemage-Grafikprozessor, der BMG-31 auf Basis von Intel Xe 2 HPG, welcher sich noch im Dezember in ersten Versandunterlagen gezeigt hatte, und damit auch die beiden Grafikkarten Intel Arc B770 und Arc B750 sollen gestrichen worden sein, wie aus für gewöhnlich gut unterrichteter Quelle zu hören ist. Wie Jaykihn, dessen Informationen sich in der Vergangenheit zumeist als sehr akkurat und zutreffend erwiesen haben, bestätigt hat, fiel die Entschluss in Q3/2024.

Noch im Dezember des vergangenen Jahres wurde der G31-Grafikprozessor erstmals in den offiziellen Versandunterlagen, sogenannten Warenbegleitpapieren, von Intel aufgelistet. Diese stammten allerdings aus dem Oktober 2024 und sind zudem keinerlei Beleg dafür, dass diese GPU auch wirklich so erscheinen soll.

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Wie Jaykihn in einem weiteren Post auf dem Kurznachrichtendienst X klarstellte, wurde der Grafikprozessor ausschließlich im Retail-Segment abgekündigt, was die Möglichkeit offen lässt, dass professionelle KI- und Grafikbeschleuniger mit dem genannten Grafikprozessor erscheinen könnten. Eine Intel Arc B770 und B750 wiederum wird es demnach aber voraussichtlich nicht geben.

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Der größeren der beiden neuen GPUs, die als "Vollausbau" auf einer Intel Arc B770 zum Einsatz kommen sollte, wurden dabei 32 Xe2-Cores mit 4.096 Shader-Einheiten sowie 16 GiByte GDDR6-Grafikspeicher nachgesagt.

  Intel Arc A770 Intel Arc B770*
Codename Alchemist Battlemage
GPU-Architektur Intel Xe HPG Intel Xe2 HPG
Grafikprozessor Intel ACM-G10 Intel BMG-G31
Xe-Cores 32 32
Shader 4.096 4.096
Speicher 16 GiByte GDDR6 16 GiByte GDDR6
Speicherbus 256-Bit 256-Bit
L2-Cache 16 MiByte 24 MiByte
Release 2022 -

*) nicht offiziell bestätigt.

Bereits zu Beginn des Jahres kamen erste Gerüchte auf, dass Intel seinen großen Grafikprozessor BMG-G10-GPU mit bis zu 64 Xe2-Cores und 8.192 Shader-Einheiten gestrichen haben soll und lediglich die kleineren BMG-G31 und BMG-G21 mit deutlich weniger Recheneinheiten im Vollausbau ins Rennen schicken wird. Jetzt scheint es bei der Intel Arc B580 und B570 zu bleiben. Zu dedizierten Grafikkarten mit der kommenden Architektur Intel Xe 3 ("Celestial") gibt es keine Neuigkeiten.

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Nach Xe ("Alchemist") und Xe 2 ("Battlemage") sollen in den kommenden Jahren mit Xe 3 ("Celestial") und Xe Next ("Druid") weitere Architekturen folgen, welche allerdings bislang nicht mit Sicherheit dem Desktop-Segment zugeordnet werden können. Viel hängt wohl auch vom Erfolg und der Akzeptanz von Battlemage ab.

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Quelle: Jaykihn via Wccftech

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    • Kommentare (54)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von sophocles
        Wieso das jetzt so eine Überraschung ist (wenn ich die ganzen "wie? nein! so schade!" Kommentare sehe), verstehe ich nicht.

        BMG war klar besser als ACM, keine Frage. Das war aber auch nicht anders zu erwarten und nicht wirklich schwer, in Anbetracht der ganzen Probleme, die ACM als "Erstlingswerk" hatte.

        Trotzdem ist BMG allein preislich schon nicht konkurrenzfähig. Solange Intel einen realistischen Preis für die fast 300 mm² Silizium (aus Fremdherstellung!) aufruft, kauft keiner BMG. Jedenfalls sind die Karten selbst im aktuellen leergefegten Markt problemlos verfügbar, seitdem die offensichtlich unrealistische UVP Geschichte ist, die sowieso nur für die Reviews existierte. Nur wenn der Preis klar unter Konkurrenzprodukten liegt, wird BMG gekauft. Dabei verbrät Intel aber erheblich mehr Silizium als Nvidia oder AMD (und die RX7600er sind auch noch auf einem deutlich günstigeren Node).

        Wieso sollte Intel also auch nur noch einen Dollar ausgeben, um ein Produkt wie B750/770 fertigzuentwickeln, das im Verhältnis Herstellungskosten zu Leistung absehbar nicht einmal mit Nvidias und AMDs Vorgängergeneration konkurrenzfähig ist, wenn man es nicht unter Preis verschleudert? Das wäre betriebswirtschaftlich totaler Unsinn - vor allem für ein Unternehmen, welches in seiner aktuellen Positionierung im Markt ohnehin schon mit seinen Kostenstrukturen hadert.
        Wieviel Entwicklungsaufwand noch für eine B750/770 nötig wäre, weiß natürlich nur Intel. Aber wenn die gesamten Grundstrukturen, die Treiber, etc. schon fertiggestellt sind und man auch schon länger an diesem konkreten Design gearbeitet hat, dann hält sich der Mehraufwand oft in Grenzen. Umgekehrt müssen eben diese Kostentreiber aber auf irgend einem Wege finanziert und die gebuchten TSMC-Kapazitäten müssen ausgelastet werden. Für ersteres sind mehr Karten in der Regel eine gute Wahl und auch wenn Intel pro mm² Silizium günstiger anbieten muss, so sollten die Verkaufspreise der Arc dennoch weit über den Stückkosten liegen, also etwas zur Entwicklungsfinanzierung beisteuern können.

        (Umgekehrt gilt aber: TSMC-Kapazitäten müss(t)en frei sein und Intel fertigt derzeit mehr Tiles für CPUs bei TSMC, als noch vor einem Jahr erwartet wurde und somit möglicherweise auch mehr, als vor 2-3 Jahren den Bestellungen zu Grunde lag. Vielleicht hat man da nachverhandelt und umdisponiert, auch wenn das prozessübergreifend sicherlich Zugeständnisse erfordert.)
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von sophocles
        Wieso das jetzt so eine Überraschung ist (wenn ich die ganzen "wie? nein! so schade!" Kommentare sehe), verstehe ich nicht.

        BMG war klar besser als ACM, keine Frage. Das war aber auch nicht anders zu erwarten und nicht wirklich schwer, in Anbetracht der ganzen Probleme, die ACM als "Erstlingswerk" hatte.

        Trotzdem ist BMG allein preislich schon nicht konkurrenzfähig. Solange Intel einen realistischen Preis für die fast 300 mm² Silizium (aus Fremdherstellung!) aufruft, kauft keiner BMG. Jedenfalls sind die Karten selbst im aktuellen leergefegten Markt problemlos verfügbar, seitdem die offensichtlich unrealistische UVP Geschichte ist, die sowieso nur für die Reviews existierte. Nur wenn der Preis klar unter Konkurrenzprodukten liegt, wird BMG gekauft. Dabei verbrät Intel aber erheblich mehr Silizium als Nvidia oder AMD (und die RX7600er sind auch noch auf einem deutlich günstigeren Node).

        Wieso sollte Intel also auch nur noch einen Dollar ausgeben, um ein Produkt wie B750/770 fertigzuentwickeln, das im Verhältnis Herstellungskosten zu Leistung absehbar nicht einmal mit Nvidias und AMDs Vorgängergeneration konkurrenzfähig ist, wenn man es nicht unter Preis verschleudert? Das wäre betriebswirtschaftlich totaler Unsinn - vor allem für ein Unternehmen, welches in seiner aktuellen Positionierung im Markt ohnehin schon mit seinen Kostenstrukturen hadert.
        Wieviel Entwicklungsaufwand noch für eine B750/770 nötig wäre, weiß natürlich nur Intel. Aber wenn die gesamten Grundstrukturen, die Treiber, etc. schon fertiggestellt sind und man auch schon länger an diesem konkreten Design gearbeitet hat, dann hält sich der Mehraufwand oft in Grenzen. Umgekehrt müssen eben diese Kostentreiber aber auf irgend einem Wege finanziert und die gebuchten TSMC-Kapazitäten müssen ausgelastet werden. Für ersteres sind mehr Karten in der Regel eine gute Wahl und auch wenn Intel pro mm² Silizium günstiger anbieten muss, so sollten die Verkaufspreise der Arc dennoch weit über den Stückkosten liegen, also etwas zur Entwicklungsfinanzierung beisteuern können.

        (Umgekehrt gilt aber: TSMC-Kapazitäten müss(t)en frei sein und Intel fertigt derzeit mehr Tiles für CPUs bei TSMC, als noch vor einem Jahr erwartet wurde und somit möglicherweise auch mehr, als vor 2-3 Jahren den Bestellungen zu Grunde lag. Vielleicht hat man da nachverhandelt und umdisponiert, auch wenn das prozessübergreifend sicherlich Zugeständnisse erfordert.)
      • Von belle Volt-Modder(in)
        Korrekt, danke, den hatte ich völlig verdrängt
      • Von CD LABS: Radon Project Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von belle
        Der Core i5 12400F wäre ein moderneres Beispiel.
        Ich glaube, du hast da was verwechselt: Der 8400F ist von AMD und basiert auf Phoenix. Du dachtest anscheinend an den 8400 von Intel, der auf CoffeeLake basierte.
      • Von hotfirefox BIOS-Overclocker(in)
        Schade aber so kann man natürlich am Markt nicht erfolgreich sein, wenn man fast nichts anzubieten hat!

        BM hätte Interessant werden können, jetzt wo doch mit Alchemist die größten Hürden genommen waren...
      • Von belle Volt-Modder(in)
        Zitat von CD LABS: Radon Project
        ... dann kann auch genauso gut gleich zu einem 8400F gegriffen werden. Der ist nämlich unter Spielelast verdammt effizient und auch im Leerlauf extrem sparsam.
        Der Core i5 12400F wäre ein moderneres Beispiel.
        Die CPU ist sparsam im Idle und unter Last, zudem war sie in der Vergangenheit teilweise schon für 99€ zu haben. Ich präferiere AMD, aber den 12400F habe ich mehrfach empfohlen, außerdem konnte man seinen DDR4-RAM mitnehmen.

        Der Core i5 245KF ist zwar etwas günstiger geworden und verfügbar, aber der Ryzen 5 9600X tray ist auch im Preis gefallen.

        Ich bin froh zur Arc B580 gegriffen zu haben. RDR2 stürzt nicht mehr ab und läuft absolut stabil und schnell. Mit der RTX 3060 im Zweit-PC und meiner ehemaligen RX 7600 gab es seltene Crashs to Desktop.
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