Grafikkarten kaufen: "Preisübertreibung" nur noch bei 25 Prozent
Der Begriff "Grafikkartenpreise" hat 2021 sicherlich den Blutdruck des einen oder anderen PC-Spielers steigen lassen, der gerne eine Ampere- oder RDNA-2-Grafikkarte gekauft hätte. Eine Kombination aus Kryptominern, Scalpern und einer Bauteilknappheit hatte die Preise in astronomische Höhen schnellen lassen und erst 2022 wieder nachgelassen. Lesen Sie daher im Folgenden vom aktuellen und verhältnismäßig niedrigen Stand der Grafikkartenpreise.
Wer 2021 versucht hat, eine neue Grafikkarte für einen Gaming-PC zu kaufen, hatte zwei sinnvolle Möglichkeiten. Schnell und gut vorbereitet bei AMD bzw. Nvidia (notebooksbilliger.de) direkt eine Grafikkarte zur UVP zu kaufen oder teilweise immense Preise für den gewünschten Pixelbeschleuniger bei Händlern auszugeben. 2022 und vor allem der März waren für Spieler in dieser Hinsicht wesentlich angenehmer und die Grafikkartenpreise haben sich erstmals seit dem Sommerloch 2021 wieder in die richtige Richtung bewegt.
Grafikkarte kaufen: Geforce-Angebote von RTX 3050 bis RTX 3090 mit bis zu 24 % Prozent Rabatt erhältlich
3D-Center hat im Zuge einer Marktanalyse mit Vergleich der Grafikkartenpreise lediglich um 25 % erhöhte Preise gegenüber der UVP festgestellt. Hierbei ist anzumerken, dass sich diese Daten auf die umgerechneten Listenpreise in US-Dollar beziehen und daher von den Preisempfehlungen in Euro an einigen Stellen abweichen. Das aktuelle Preisniveau wurden zuletzt Ende 2020 gesehen, doch zu diesem Zeitpunkt waren die meisten Modelle anders als jetzt nicht oder nur sehr schlecht lieferbar. Nvidias Modelle sind im Vergleich zu Anfang des Monats durchschnittlich um weitere 16 Prozentpunkte im Preis gesunken und erreichen mit den lediglich um zehn Prozentpunkte gesunkenen AMD-Modellen einen Gleichstand.
Die durchschnittliche Entwicklung ist zwar sehr positiv, doch einige Modelle widersetzen sich dem Trend nach wie vor. Dazu zählen vor allem die Preis-Leistungs-Sieger wie Nvidias Geforce RTX 3070 und RTX 3080 sowie AMDs Radeon RX 6800 und RX 6800 XT. 3D Center listet dabei - abgesehen von den Hersteller-Drops - Mehrkosten von mindestens 34 und 33 % bei den Nvidia-Modellen und 53 und 47 % bei den AMD-Modellen. Die unbeliebte Radeon RX 6500 XT, die zeitweise ihre UVP unterboten hatte und Nvidias Geforce RTX 3080 Ti liegen mit aktuellen Aufschlägen von einem bzw. sieben Prozent am nächsten an ihrer UVP.
Ein Großteil der Spieler scheint aber entweder bereits mit Grafikkarten versorgt zu sein oder lieber ausharren zu wollen, bis Ada-Lovelace- bzw. RDNA-3-Karten mit signifikant höherer Leistung auf den Markt kommen und kauft daher aktuell keine neuen Grafikkarten, was den Preisverfall weiter antreiben sollte.
Quelle: 3D-Center

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... und vllt. vorher die überteuerte 3090 abstoßen
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Es stimmt zwar, dass die Herstellung immer teurer wird, aber nichts rechtfertigt diese Aufpreise!
Die UVP ist fast doppelt so hoch wie die UVP vor Jahren.
Ein Grund ala "Herstellung immer teurer wird" ist das allerdings nicht.
Schaut man sich die Gewinne von NV an weiß man das das andere Gründe hat.
Das dann auf den überhöhten UVP noch ein Scalper / Miner "Bonus" kommt ist dann das i-Tüpfelchen.
Meine GTX750 Ti hat damals irgendwas zwischen 150-170€ gekostet. In dem Dreh rum hoffe ich bei der kommenden 5nm-Generation.
Es stimmt zwar, dass die Herstellung immer teurer wird, aber nichts rechtfertigt diese Aufpreise!
Habe im März letzten Jahres den Unterbau erneuert , dann lief es 3 Monate anstandslos.
Dann ging es los mit dem Stress.
Also ca. Juni, welchen Treiber ich da verwendet hatte weiss ich nicht mehr.
Habe erst den RAM getauscht , da wurde es besser aber Ruhe war erst als ich auf die Idee mit dem Pro Treiber kam.
(durch Internetsuche)
Soweit bekannt soll der Pro Treiber auf ca. 1 Jahr alten normalen Treibern beruhen, das weis ich aber nicht genau.
Weiss auch nicht ob jede Vega so zickt wie meine, nur der einzige mit Problemen bin ich auch nicht.
2017 gab es aber auch den ersten Mining-Boom, wo man RX 580 ab 360€ und GTX 1060 nicht unter 300€ erhielt.
Vielleicht sehen wir mal Preise leicht über UVP für die besseren Custom-Modelle der RTX 3060 und die UVP für einfachere Modelle, wenn sie parallel zur RTX 4060 erhältlich sein wird. Mehr erwarte ich nicht mehr, da alles teurer geworden ist und die Hersteller das auch als Ausrede anführen (werden).
Adrenalin quittiert sie mit Blue- und Blackscreens wo nur noch der Neustart hilft.