Gigabyte Geforce GTX 680 Windforce 3C OC mit Triple-Fan-Design abgelichtet
Mit einer weiteren Eigenkreation möchte Gigabyte in den Markt der GTX 680-Grafikkarten eintauchen. Man kombiniert hierfür geschickt eine eigene Kühlungslösung mit einer modifizierten Stromversorgung für bessere Taktraten.
Die Geforce GTX 680 Windforce 3C OC setzt im Grundgerüst auf das Referenz-Design von Nvidia, jedoch mit reichlich Veränderungen im Detail. Das nun blaue PCB und der GK104 bekommen einen eigens entwickelten Kühler spendiert. Der massive Aluminium-Block wird gleich von drei gesteuerten 80-Millimetern-Lüftern auf Temperatur gehalten. Drei 8-Millimeter-Heatpipes aus Kupfer transportieren die Wärme weg vom Chip. Die Stromversorgung erhielt eine Erweiterung. Nunmehr sind jeweils ein 6- und 8-pin-Stromanschluss verlötet. Alle fünf Phasen sind freigeschaltet (normal nur vier).
Guru 3D berichtet ferner von den Taktraten. Der GPU-Takt beträgt 1.071 MHz (Basis) und über den Boost 1.124 MHz. Der GDD5-Speicher wird mit 1.502 MHz angetrieben. Auf der Anschlussseite sind jeweils zweimal DVI und ein Displayport sowie einmal HDMI vorhanden. Über Preis und Verfügbarkeit wird kein Wort verloren.
Quelle: Guru 3D

Guru3d hat sie jetzt auch komplett getestet...
Lautstärke IDLE Gigabyte GeForce GTX 680 OC: 37 db(A)
Lautstärke IDLE Referenz GTX 680: (ebenfalls) 37 db(A)
Lautstärke Last Gigabyte GeForce GTX 680 OC: 40 db(A)
Lautstärke Last Referenz GTX 680: 41 db(A)
Das OC fällt sogar geringer aus, als bei meiner Referenz EVGA GTX 680
Guru OC der Gigabyte GeForce GTX 680 OC:
Core Clock: 1.171 MHz
Boost: 1.250 MHz
Mem Clock: 6.612 MHz
Meine Referenz EVGA GTX 680:
Core Clock: 1.171 MHz
Boost: 1.250 MHz
Mem Clock: 7.000 MHz
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Alles in allem hätte ich mir viel mehr von den Custom Designs erwartet, sowohl bei der Lautstärke, als auch beim OC.
Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass MSI mit dem TwinFrozr bzw. ASUS mit dem DC II eine bessere und vor allem leisere Lösung präsentiert.
Ansonten kann man auch getrost zu der "Referenz"-Karte greifen.
Ziat aus dem tomshardware.de Test:
"Idle-Betrieb: Man möchte fast mit dem Kopf schütteln, denn 34,8 db(A) sind zwar nicht laut, aber in Anbetracht der Potenz des Windforce-Kühlers einfach nur daneben. Wozu in aller Welt muss man eine solche Karte mit einer Lüfterdrehzahl von stolzen (und absolut unnötigen) 40% auf 27° herunterkühlen? Das ist unverständlich und schreckt unnötig ab, denn nach manuellem Anschluss an eine externe Lüftersteuerung kommt man bei unhörbaren 25% Lüfterdrehzahl im Idle immer noch auf vernünftige 32°C. Dies alles bei einer konstanten Raumtemperatur von 22°C. Stopp, wird man sich hier jetzt als aufmerksamer Leser fragen - warum eine externe Lüftersteuerung? Die Antwort ist banal: mit keinem der getesteten Tools ließ sich die Drehzahl von 40% herunter setzen. Man kann sie heraufsetzen, aber eben unterhalb dieses Wertes nicht herabsetzen. Aus unserer Sicht ein völliger Blödsinn, der dieser an sich wirklich guten Karte damit auch einen möglichen Kauftipp verwehrt.
Was jedoch gar nicht geht, ist die vom Drehzahlband her viel zu eng ausgelegte Drehzahl im Idle. 40% Lüfterdrehzahl respektive 34,8 dB(A) sind für eine solche Karte einfach zu viel, wenn man europäische Maßstäbe anlegt. Dumm gelaufen, denn diese Mindestgrenze lässt sich nur durch eine externe Regelung minimieren, die üblichen Tools lassen eine Unterschreitung der 40%-Grenze leider nicht zu.
Achsoo, ja sicherlich sind des welche!