Gerücht: Grafikkartenhersteller stehen bei GDDR-Beschaffung wegen Nvidia unter Druck
Laut einem Leak soll Nvidia das bisherige Paket aus GPU und passendem Speicher auflösen. Boardpartner müssen sich GDDR-Speicher künftig selbst sichern, was kleinere Marken stärker unter Druck setzen dürfte.
In der Gerüchteküche zeichnet sich ein mögliches Umdenken bei Nvidia ab. Laut dem Leaker "Golden Pig Upgrade" soll der Hersteller sein langjähriges Liefermodell umbauen. Statt GPU-Dies und Speicherchips gemeinsam bereitzustellen, sollen künftig nur noch die reinen GPU-Kerne ausgeliefert werden. Alles rund um den Speicher müssten dann die Boardpartner selbst organisieren. Eine offizielle Bestätigung steht aktuell allerdings aus.
Historisch war das Bündel aus GPU und präzise selektiertem Speicher eine Art Komplettpaket, das die Herstellung von Grafikkarten vereinfachte. Nvidia kontrollierte damit nicht nur die technischen Spezifikationen, sondern auch die Konsistenz der Produkte über alle Partner hinweg. Die Boardpartner wiederum mussten sich nur um die üblichen Eigenmerkmale kümmern - also Platinenlayout, Kühlerdesign, Stromversorgung oder Software. GDDR-Bestandteile ließen sich im Tagesgeschäft schlicht nicht einkalkulieren, ohne eng abgestimmte Lieferketten zu haben.
Sollte Nvidia das aktuelle Modell wirklich umstellen, verschiebt sich an dieser Stelle die Verantwortung deutlich. Speicherknappheit und entsprechende Preise würden dann direkt in die Kalkulation der Boardpartner durchschlagen. Der Vorwurf des Leakers lautet, dass vor allem kleinere Hersteller dadurch ins Hintertreffen geraten könnten. Wer keine langjährige Beziehung zu DRAM-Lieferanten pflegt, könne in Zeiten hoher Nachfrage schlicht übersehen werden. Golden Pig beschreibt in diesem Zusammenhang Fälle, in denen Partner angeblich gar keine Rückmeldungen mehr erhalten hätten, sobald sie Speicheranfragen stellten.
Wenn Boardpartner künftig selbst aushandeln müssen, zu welchen Konditionen sie Speicher erhalten, könnten die Unterschiede zwischen Premium- und Einstiegsmarken deutlicher ausfallen als bisher. Im Extremfall könnte sich eine Konsolidierung abzeichnen, bei der nur größere Anbieter genügend Marktmacht besitzen, um stabile Liefermengen zu sichern. Ob dieser angebliche Kurswechsel bereits im laufenden Produktionszyklus greift oder erst für kommende Generationen relevant wird, ist bislang allerdings unklar.
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Quelle: via Videocardz

Am Ende wirds auch einfach nur teurer, wenn nichts alles direkt von einem gekauft wird.
Das ist die Umkehrung von EP Partner zurück zum unproduktiven und teureren Einzelhändler., der am Ende kaputt geht, oder aber andere Prioritäten setzten muss.
Im Bestfall gibts einfach keine Schnäppchen mehr, weil "Marke" nimmt, was sie will, z.B. Asus trotz absolute Billigpampe auf den Chips <hüstel>, und AsRock ist dann nicht mehr der günstige Ableger daon.
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AMD tut klar weniger für Gamer, auch der fsr-rr Release war nur was halbgares
Wirkt alles nach einem Huang Move bzw. der gewollten Entwicklung, sonst würde man nicht seine "Partner" bereits jetzt so ausquetschen was Marge und co angeht...