Grafikkarten: Geforce- und Radeon-Preise stabilisieren sich
Die Achterbahnfahrt der Grafikkartenpreise kam in den letzten Tagen etwas zum Erliegen, nachdem sie zum Winterende ein weiteres Mal hochschossen und anschließend wieder gefallen sind. Eine Geforce GTX 1060/6G oder Radeon RX 580/8G ist wieder ab circa 300 Euro erhältlich, Nvidias Geforce-Flaggschiff GTX 1080 Ti ist auf unter 800 Euro gefallen.
Wer sich in den vergangenen Wochen oder Monaten eine Grafikkarte für seinen Spiele-PC kaufen wollte oder heute noch möchte, muss starke Nerven mitbringen. Konnte man früher noch sagen, dass sich die Händler grob an die UVPs von AMD und Nvidia hielten, hängen die Preise heutzutage maßgeblich von der Verfügbarkeit ab - und diese wird seit einiger Zeit durch GPU-Miner klar beeinflusst. Ethereum boomte am stärksten und lässt sich mit der aktuellen Mittelklasse in Form der Radeon RX 580, RX 570, Geforce GTX 1060 und GTX 1070 am effizientesten schürfen. Werden zehntausende Exemplare nun von Minern gekauft, bleibt der Spielermarkt logischerweise zurück.
Seit Mitte Januar ist der Markt für Krypto-Währungen etappenweise eingebrochen, was sich in einer Dezimierung der Marktkapitalisierung widerspiegelt. Von zwischenzeitig über 800 Milliarden US-Dollar waren Anfang April nur noch rund 255 Mrd. übrig. Die Grafikkartenpreise erholten sich daraufhin wieder und scheinen sich in den vergangenen Tagen stabilisiert zu haben.
Die Mittelklasse in Form von Nvidias Geforce GTX 1060/3G startet zurzeit bei 220 bis 250 Euro, was sie gegenüber AMDs Gegenstück in Form der Radeon RX 570/4G preislich attraktiver macht - Letztere kostet noch mindestens 260 Euro. Nahezu gleichauf sind dafür wieder die GTX 1060/6G und die RX 580/8G, die ab rund 300 Euro erhältlich sind. Einen großen Sprung macht AMDs Portfolio zur RX Vega 56, deren Custom-Designs jetzt immerhin bei 620 Euro beginnen. Der Vega-10-Vollausbau als RX Vega 64 kostet mindestens 700 Euro. Im grünen Lager rangieren die günstigsten GTX-1070-Modelle wieder bei 450 Euro - immerhin "nur noch" rund 20 Prozent über den niedrigsten Preisen seit der Veröffentlichung. Die GTX 1070 Ti startet bei knapp 500, die GTX 1080 bei rund 550 und das Topmodell GTX 1080 Ti bei unter 800 Euro - dort gehen die Preise allerdings schnell auf die 900 Euro zu.
Aktuell klettern die Preise der großen Krypto-Währungen übrigens wieder mit großen Schritten nach oben - die Marktkapitalisierung liegt wieder bei circa 450 Mrd. USD. Ob sich das erneut auf die Grafikkartenpreise auswirken wird, werden wir in einigen Wochen wissen.

man bedenke noch die zusatzkosten für gamepad, maus, tastatur, betriebssystem.
alleine für die peripherie bekomme ich ja schon eine konsole.
kein wunder das viele abwandern.
R.I.P.
pc gaming
einfach nur noch ein witz.