Geforce RTX 6000 und RDNA 5: Langes Warten auf neue Grafikkarten?
Laut neuen Informationen aus der Gerüchteküche müssen Spieler auf gänzlich neue Grafikkarten von Nvidia und AMD wohl länger als gedacht warten.
Während Nvidia im nächsten Jahr angeblich zunächst nur einen leicht verbesserten "Super"-Refresh der RTX-50-Reihe liefern will, der durch die derzeitige RAM-Krise obendrein noch behindert werden könnte, hatte sich AMD zuletzt zu seiner neuen Grafikkartengeneration auf Basis von RDNA 5 alias UDNA ausgeschwiegen. Der für seine Gerüchtebesprechungen bekannte Youtube-Kanal "RedGamingTech" will jetzt in einem neuen Video aber neue Details zu den voraussichtlichen Terminen gänzlich neuer Grafikkarten abseits von Refresh-Lösungen in Erfahrung gebracht haben.
Die erst vor Kurzem aufgekommene Vorstellung von RTX 6090 und Co. zur übernächsten CES im Januar 2027 soll demnach schon wieder hinfällig sein. Stattdessen soll erst im zweiten Halbjahr 2027 oder Anfang 2028 damit zu rechnen sein, während der RTX-50-Refresh für das dritte Quartal 2026 stehen soll. Bei AMDs RDNA 5 bzw. UDNA, die als Radeon RX 10000 erscheinen könnte, soll derweil die Vorstellung oder der Launch auf der Computex 2027 erfolgen, die traditionell im Juni oder Mai stattfindet. Hier war zuvor das zweite Halbjahr 2026 im Gespräch.
RAM-Krise verzögert Next-Gen-Hardware
Ursächlich für die Verschiebungen sei die kürzlich aufgekommene Speicherkrise, die sich im nächsten Jahr bekanntlich verschlimmern soll, und so einigen Hardware-Neuveröffentlichungen im Wege steht. Innerhalb der Branche soll eine auffallende Unvorhersehbarkeit zu allen Terminlagen in Bezug auf Next-Gen-Hardware vorherrschen. Wie 3dcenter.org hierzu berichtet, könnte das auch kommende CPU-Erscheinungen wie Zen 6 und Nova Lake negativ beeinflussen, wenn auch aufgrund der zeitlichen Nähe womöglich nicht den Release an sich, aber eben hinsichtlich der RAM-Verfügbarkeit.
Indes könnte die Verzögerung bei den Grafikkarten laut dem Bericht auch dafür sorgen, dass die Hersteller "die zusätzliche Zeit einfach nutzen, um mehr von der Checkliste an Features und anderen Vorstellungen noch zu verwirklichen", womit das vergrößerte Zeitfenster bzw. die Verzögerungen letztlich nicht ganz sinnlos wären. Dennoch würde die Speicherkrise so zu einem gewissen Versatz zwischen den Hardware-Generationen von drei Jahren statt des sonst üblichen Zwei-Jahres-Rhythmus führen.
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Ja wäre ich auch dafür, wenn dafür 30-40% mehr Performance bei gleicher Effizienz herausschauen würden
Bei weniger als ca. +100% Leistung - bei mind. vergleichbarer Effizienz -, hab ich kein besonderen Anreiz zu wechseln.
Ich hoffe meine 9070 hält auch 10-12 Jahre durch.
Dann schaue ich das nächste mal 2-3 Generationen später also um 2038 bis 2042, ob ich meine 9070 ersetzen sollte.
Die Tendenz geht eher in Richtung 5 Jahre pro neue Grafikkarten Generation.
Mit Vollausbau meinte ich einfach das beste was AMD zu bieten hat. Mit der aktuellen Generation haben sie sich halt auf effizientere und kostengünstigere Chips konzentriert und kein richtiges Dickschiff raus gebracht.