Geforce GTX 550 Ti: Boardpartner stellen ihre Modelle vor - Bis zu 1.015 MHz GPU-Takt - Update

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Heute wurde Nvidias neue Einsteigergrafikkarte Geforce GTX 550 Ti offiziell vorgestellt, nach und nach präsentieren Nvidias-Boardpartner ihre Modelle. Einige Grafikkarten wurden werksseitig übertaktet, das Maximum sind aktuell 1.015 MHz bei Asus.

Heute hat Nvidia die neue Einsteigergrafikkarte Geforce GTX 550 Ti offiziell vorgestellt, nun präsentieren die Boardpartner ihre Modelle. Die Standardtaktraten einer Geforce GTX 550 Ti betragen 900/1.800/2.052 MHz. Viele Hersteller starten jedoch direkt mit werksübertakteten Grafikkarten, auch werden Kühler im Eigendesign verbaut.

Einige der neuen Grafikkarten sind bereits im PCGH-Preisvergleich gelistet und teilweise lieferbar. Lesen Sie auch unseren ausführlichen Test: "Geforce GTX 550 Ti im Test: Die bessere Radeon HD 5770?"

In alphabetischer Reihenfolge:

Asus:
Das taiwanische Unternehmen präsentiert gleich drei Grafikkarten mit Geforce GTX 550 Ti, alle drei Modelle wurden übertaktet. Das Einsteigermodell mit dem Namen ENGTX550 Ti DC/DI/1GD5 nutzt folgende Taktraten: 910 MHz GPU-Takt (Referenz 900 MHz) und 2052 MHz Speichertakt. Die Karte ENGTX550 Ti DC TOP/DI/1GD5 wurde etwas stärker übertaktet, die GPU läuft mit 975 MHz, der Speicher bleibt unverändert bei 2052 MHz. Das Topmodell der neuen Produktreihe hat den Namen UL ENGTX550 Ti DC/DI/1GD5 die GPU läuft hier mit 1.015 MHz. Der Speichertakt wird hier mit 2.100 MHz angegeben. Alle drei Karten nutzen 1.024 MiByte GDDR5-VRAM, dazu kommt je ein VGA-, DVI- und HDMI-Anschluss. Bei allen drei Karten berühren laut Asus die Heatpipes die GPU direkt, das Lüfterdesign soll für einen 20 Prozent kühleren Betrieb sorgen. Die Karten UL ENGTX550 Ti DC/DI/1GD5 und ENGTX550 Ti DC TOP/DI/1GD5 nutzen zudem die Super Alloy Power-Technologie. Dies ist eine Legierungsformel, mit der Spulen, Kondensatoren, POSCAPs und MOSFETs kühler bleiben, die Performance steigt und für eine längere Lebensdauer ermöglicht wird.

Club 3D:
Club 3D startet mit zwei Geforce GTX 550 Ti-Karten, eine nutzt das Referenzdesign mit Standardtaktraten, die zweite wurde leicht übertaktet. Dieses Modell hat den Namen Geforce GTX 550Ti CoolStream OC Edition und läuft mit 920 MHz GPU-Takt und 2.050 MHz Speichertakt. Auch hier kommt der Referenzkühler zum Einsatz. Beide Grafikkarten mit 1.024 MiByte GDDR5-VRAM verfügen über zwei DVI-Anschlüsse und einen HDMI-Anschluss.

EVGA:
EVGA präsentiert zwei übertaktete Geforce GTX 550 Ti beide nutzen jedoch das Referenzdesign. So läuft das Modell Geforce GTX 550 Ti FPB mit 951 MHz GPU-Takt und 2.178 MHz Speichertakt, es wurden 1.024 MiByte GDDR5-VRAM verbaut. Die zweite Karte, welche EVGA präsentiert, hat den Namen Geforce GTX 550 Ti Superclocked. Die GPU dieser Grafikkarte taktet mit 981 MHz, der Speicher mit 2.257 MHz. Auch hier kommt 1 GiByte GDDR5-VRAM zum Einsatz.

Gainward:
Das Unternehmen bietet zwei Geforce GTX 550 Ti an, ein Modell mit Standardtaktraten und ein weiteres mit 1.000 MHz GPU-Takt. Die Karte mit dem Namen Geforce GTX 550 Ti 1024MB nutzt die Referenztaktraten und bietet je einen VGA-, DVI- und HDMI-Anschluss. Das Modell Geforce GTX 550 Ti 1024MB Golden Sample taktet mit 1.000/2.000/2.200 MHz. Der Kühler im Eigendesign nutzt einen 80-mm-Lüfter und auf der Platine sind japanische Kondensatoren zu finden.

KFA²:
KFA² hat die Geforce GTX 550 Ti LTDOC White Edition angekündigt. Die GPU läuft hier mit 1.000 MHz, weiterhin verbaut KFA² 1.024 MiByte GDDR5-VRAM, dieser ist mit 192 Bit angebunden und taktet mit 2.300 MHz. Die neue Grafikkarte von Galaxy nutzt eine 3+1-Phasen Spannungsversorgung und einen Dual-Slot-Kühler im Eigendesign. Weiterhin sind ein weißes PCB sowie je ein VGA-, DVI- und HDMI-Anschluss erkennbar. Zusätzlich hat KFA² eine zweite Karte mit Standardtaktraten präsentiert, hier kommt en Kühler im Eigendesign zum Einsatz. 1.024 MiByte GDDR5-VRAM und je ein VGA-, DVI- und HDMI-Anschluss sind ebenfalls vorhanden.

Gigabyte:
Gigabyte startet mit einer werksübertakteten Geforce GTX 550 Ti namens GV-N550OC-1GI. Die Karte läuft mit 970/1.940/2.100 MHz, bietet 1.024 MiByte GDDR5-VRAM und nutzt einen Kühler im Eigendesign mit 100-mm-Lüfter. Die Karte bietet zwei DVI-Anschlüsse und einen Mini-HDMI-Anschluss, es wird Gigabytes Ultra-Durable-VGA-Technologie genutzt.

MSI:
MSI startet mit vier Geforce GTX 550 Ti-Modellen: Zwei Modelle nutzen den Referenzkühler, einmal mit den Standardtaktraten und einmal mit 950/1.900/2.150 MHz. Weiterhin wird MSI zwei Karten mit dem hauseigenen Cyclone II-Kühler veröffentlichen. Diese Karten laufen mit den gleichen Taktraten wie die beiden Karten mit Referenzkühler, der Kühler nutzt einen 90-mm-PWM-Lüfter und soll damit einen 20 Prozent höheren Luftstrom erreichen. Laut MSI laufen die beiden Cyclone II-Karten 23 Grad Celsius kühler als die Referenzmodelle. Bei allen vier Karten werden 1.024 MiByte GDDR5-RAM verbaut, dazu kommen zwei DVI-Anschlüsse und ein HDMI-Anschluss.

Zotac:
Auch Zotac hat eine übertaktete Geforce GTX 550 Ti präsentiert, es handelt sich um das Modell Geforce GTX 550 Ti AMP. Hier läuft die GPU ebenfalls mit 1.000 MHz, die 1.024 MiByte GDDR5-VRAM takten mit 2.200 MHz. Weiterhin wird das Unternehmen auch eine Geforce GTX 550 Ti mit Standardtaktraten veröffentlichen, dieses Modell verzichtet auf das "AMP" im Namen. Die Karte mit 1.024 MiByte GDDR5-VRAM taktet mit 900/1.800/2.050 MHz. Beide Grafikkarten verfügen über zwei DVI-Anschlüsse und je einen HDMI- und Display-Port-Anschluss. Auch Zotac verbaut einen Dual-Slot-Kühler, der vom Referenzdesign abweicht.

Quelle: Pressemitteilung Hersteller

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    • Kommentare (21)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von -MIRROR- Volt-Modder(in)
        Zitat von Incredible Alk
        Ein "großer" Chip wie die GTX570 und 580 beherbergt wesentlich mehr Tansistoren und damit auch "Kerne"(Shader). Ein so hoher Takt würde hier die Verlustleistung in ungeahnte Höhen treiben.
        Der Hauptgrund ist allerdings, dass sich solche hochqualitativen Chips einfach sehr schlecht herstellen lassen. Angenommen, du hast einen Chip mit 128 Shader darauf (die fertigungsbedingt alle leicht unterschiedlich sind und verschiedene Taktraten bei einer gewissen Spannung fehlerfrei schaffen), die alle im Schnitt 1050MHz vertragen. Du kannst die Karte höchstwahrscheinlich mit 1000MHz betreiben da wenn du etwas Glück hast kein einziger dieser Shader weniger als 1000MHz stabil schafft.
        Hat deine Karte nun 512 dieser Shader so ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass mindestens einer dieser Shader die 1000MHz nicht schafft - und das reicht dass der Chip unbrauchbar ist bei diesem Takt.
        Eine imaginäre GTX599 mit 1024 Shadern würde wohl nur bei 500MHz laufen können.

        Kurz gesagt je komplexer der Chip ist und je mehr Shadereinheiten verbaut sind desto höher ist die Ausfallwahrscheinlichkeit eines Shaders bei hohen Taktraten und desto mehr steigt die Abwärme bei Takterhöhung - deswegen haben "Monster-Chips" wie eine GTX580 eben "nur" 772 MHz obwohl es wie OCler zeigen durchaus möglich ist diese mit 1000MHz zu betreiben - vorausgesetzt man schafft die Abwärme weg und erwischt einen guten Chip bei dem alle Shader den Takt ohne sich zu verrechnen mitmachen.

        Es würde auch gehen GTX580er mit 1GHz Takt ab Werk zu verkaufen - da aber nur geschätzte 0,01% der gefertigten Chips den Takt fehlerfrei unter 250W ausführen können ists einfach nicht rentabel

        EDIT: An sich ist das ne einfache Rechenaufgabe (vielleicht is das einfacher zu erklären)...
        1.) Max TDP sind 250W
        2.) --> maximale GPU Spannung (kann NV errechnen/testen)
        3.) bei eingestellter Spannung werden Tests gefahren ab wann die GPUs statistisch instabil werden, dann der Referenztakt mit einem gewissen Puffer zum Maxwert festgelegt (genaueres findest du unter Standardabweichung bei Wiki, damit kann man berechnen wie man den Takt einstellen muss dass statistisch x % der Chips ok sind)
        --> weniger Shader = weniger Ausfallwahrscheinlichkeit bei gleicher Spannung --> Mehr Takt möglich.

        Danke für die Erklärung!
      • Von -MIRROR- Volt-Modder(in)
        Zitat von Incredible Alk
        Ein "großer" Chip wie die GTX570 und 580 beherbergt wesentlich mehr Tansistoren und damit auch "Kerne"(Shader). Ein so hoher Takt würde hier die Verlustleistung in ungeahnte Höhen treiben.
        Der Hauptgrund ist allerdings, dass sich solche hochqualitativen Chips einfach sehr schlecht herstellen lassen. Angenommen, du hast einen Chip mit 128 Shader darauf (die fertigungsbedingt alle leicht unterschiedlich sind und verschiedene Taktraten bei einer gewissen Spannung fehlerfrei schaffen), die alle im Schnitt 1050MHz vertragen. Du kannst die Karte höchstwahrscheinlich mit 1000MHz betreiben da wenn du etwas Glück hast kein einziger dieser Shader weniger als 1000MHz stabil schafft.
        Hat deine Karte nun 512 dieser Shader so ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass mindestens einer dieser Shader die 1000MHz nicht schafft - und das reicht dass der Chip unbrauchbar ist bei diesem Takt.
        Eine imaginäre GTX599 mit 1024 Shadern würde wohl nur bei 500MHz laufen können.

        Kurz gesagt je komplexer der Chip ist und je mehr Shadereinheiten verbaut sind desto höher ist die Ausfallwahrscheinlichkeit eines Shaders bei hohen Taktraten und desto mehr steigt die Abwärme bei Takterhöhung - deswegen haben "Monster-Chips" wie eine GTX580 eben "nur" 772 MHz obwohl es wie OCler zeigen durchaus möglich ist diese mit 1000MHz zu betreiben - vorausgesetzt man schafft die Abwärme weg und erwischt einen guten Chip bei dem alle Shader den Takt ohne sich zu verrechnen mitmachen.

        Es würde auch gehen GTX580er mit 1GHz Takt ab Werk zu verkaufen - da aber nur geschätzte 0,01% der gefertigten Chips den Takt fehlerfrei unter 250W ausführen können ists einfach nicht rentabel

        EDIT: An sich ist das ne einfache Rechenaufgabe (vielleicht is das einfacher zu erklären)...
        1.) Max TDP sind 250W
        2.) --> maximale GPU Spannung (kann NV errechnen/testen)
        3.) bei eingestellter Spannung werden Tests gefahren ab wann die GPUs statistisch instabil werden, dann der Referenztakt mit einem gewissen Puffer zum Maxwert festgelegt (genaueres findest du unter Standardabweichung bei Wiki, damit kann man berechnen wie man den Takt einstellen muss dass statistisch x % der Chips ok sind)
        --> weniger Shader = weniger Ausfallwahrscheinlichkeit bei gleicher Spannung --> Mehr Takt möglich.

        Danke für die Erklärung!
      • Von JFF78 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von kuer
        ... und das die Lautstärke (gerade die ZOTAC) als sehr laut zu bezeichen ist..
        Also Zotac verbaut den gleichen Kühler wie bei der GTX560 und GTX460. Es dürfte mittlerweile jedem klar sein, dass diese Zotacs Kühler relativ laut sind.

        Die Karte, finde ich, ist für den Endkundenmarkt genauso sinnlos wie die 8600GTS sinnlos war. In den "Ich bin doch nicht blöd" Rechner macht sich aber solche Karte ganz gut, kann man doch in großen Buchstaben schreiben: GTX, Ti und die hohen Taktraten. Dass die Karte trotz 10er Unterschied im Nahmen weitaus langsamer ist als eine GTX560, dass wissen die Käufer slocher Rechner nicht
      • Von oldsql.Triso Volt-Modder(in)
        Wer bei der Gainward-Vorstellung im letzten Satz einen versteckten Hinweis findet, darf ihn behalten.

        Mein Geschmack ist die VGA nicht, aber besser als meine 260GTX ist sie alle mal!
      • Von Clawhammer Software-Overclocker(in)
        Zitat
        „Fürchte dich nicht vor dem langsamen Vorwärtsgehen, fürchte dich nur vor dem Stehenbleiben.“
        Ein Zitat aus China...

        Das alles nach ner Zeit mal umbenannt wird ist doch normal...schau dir AMD jetzt an die würfeln jetzt auch alles neu...

        Marketing hat geklappt weil ide meisten leute denken GTX wow die waren früher gut dann sind die es heut auch noch
      • Von Gast1729458601
        Ja aber früher war GTX nur vor den Topmodellen die anderen hießen GTS das meint er . Die gute alte Zeit lol
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