Geforce GTX 460: Herstellermodelle mit Overclocking, besserer Kühlung und mehr VRAM
Heute morgen stellte Nvidia die Geforce GTX 460 auf GF104-Basis offiziell vor, die Hersteller und Partner präsentieren ihre eigenen Modelle. PC Games Hardware fasst zusammen.
Mit der Geforce GTX 460 stehen seit heute zwei GF104-basierte DirectX-11-Grafikkarten in Nvidias Mittelklasse-Portfolio bereit. Die Version mit 768 MiByte konkurriert mit der Geforce GTX 465, die Version mit 1.024 MiByte liegt knapp hinter AMDs Radeon HD 5850. Beiden Geforce GTX 460 gemein ist die sehr geringe Leistungsaufnahme im Leerlauf, im 3D-Betrieb zeigen sie sich gegenüber der Geforce GTX 465 sparsam - ohne aber an die Radeon HD 5850 heranzureichen. Dank des dicken Feature-Pakets und der attraktiven Preise trotzdem ein sehr spannendes Produkt. Mehr dazu finden Sie auch im Test der Geforce GTX 460.
In der Ausgabe 09/2010, welche am 04. August erscheint, testet PC Games Hardware unter anderem folgende GF104-Grafikkarten (die Links führen zum PCGH-Preisvergleich):
• Gainward Geforce GTX 460 Golden Sample Goes Like Hell (1.024 MiByte)
• MSI N465GTX Cyclone OC (768 MiByte)
• Palit Geforce GTX 460 Sonic Platinum (1.024 MiByte)
• Zotac Geforce GTX 460 (1.024 MiByte)
Gainward Geforce GTX 460 Golden Sample Goes Like Hell
EVGA Geforce GTX 460 SuperClocked
Sparkle Geforce GTX 460 mit 2.048 MiByte
Neben den von uns genannten Modellen haben Nvidias Board-Partner im Laufe des Vormittags ihre Kreationen der Geforce GTX 460 vorgestellt, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen. Die Standardtaktraten einer Geforce GTX 460 betragen 675/1.350/1.800 MHz.
• Asus ENGTX460 DirectCU TOP/2DI/768MD5 und ENGTX460 DirectCU TOP/2DI/1GD5: Jeweils auf auf 700/1.400/1.840 MHz übertaktet, dazu Dual-8mm-Heatpipe-Kühlung mit zentralem Axial-Lüfter
• EVGA launcht sechs Modelle: Vier Versionen mit 768 MiByte, davon zwei mit Referenztaktraten und zwei SC-Versionen mit 763/1.526/1.900 MHz. Je eine Variante nutzt Nvidias Referenzkühler, die andere eine DHE-Modell. Die beiden 1.024er-Derivate setzen beide auf DHE, die SC-Version rennt mit 763/1.526/1.900 MHz.
• Gainward entlässt drei Varianten auf den Markt: Das "Golden Sample Goes Like Hell"-Modell mit 1.024 MiByte taktet mit satten 800/1.600/2.000 MHz und nutzt eine große Axial-Kühlung; das "Golden Sample" läuft mit 700/1.400/1.800 MHz. Die kleine 768-MiB-Variante tritt mit Standardtakt an. Mehr dazu in einer separaten Gainward-News.
• Inno3D beschränkt sich auf zwei Referenzmodelle, eines mit 768 und eines mit 1.024 MiByte.
• MSI schickt vier Modelle ins Rennen: Die MSI N465GTX Cyclone OC (768 MiByte, übertaktet auf 725/1.450/1.800 MHz) testet PC GH in der 09/2010, das 1-GiB-Modell ist praktisch identisch. Die Cyclone-Kühlung vertraut auf zwei 6mm-Pipes samt einem leisen 92mm-Lüfter.
• Palit tritt mit drei Varianten an: Die Geforce GTX 460 Sonic Platinum (1.024 MiByte) testet PCGH ebenfalls, dies rennt mit stolzen 800/1.600/2.000 MHz - die "Sonic" mit 700/1.400/1.900 MHz. Abgerundet wird das Portfolio durch eine Variante mit 768 MiByte, alle verwenden eine offene Kühlung.
• Sparkle mit 2 GiB: Sparkle bringt als bisher einziger Hersteller eine Version mit gleich 2 GiByte Videospeicher, ansonsten bewegt sich der AIB auf Nvidias Referenzpfaden. Darüber hinaus veröffentlich Sparkle eine Standard-768-MiB-Variante und ein auf 700/1.485/1.800 MHz übertaktetes Modell.
• Zotac vertraut auf zwei Modelle: Die Variante mit DHE-Kühlung, 1.024 MiByte, Display-Port und 675/1.350/1.800 MHz testet PC Games Hardware, die auf Nvidias Referenzdesign basierende 768er-Version nicht.
Insgesamt scheint es sich beim GTX-460-Start wirklich um einen "Hard Launch" zu handeln, da im PCGH-Preisvergleich diverse Karten direkt lieferbar sind. Die günstigen GTX 460 mit 768 MiB beginnen bei rund 185 Euro, ab 210 Euro gibt es die ersten Beschleuniger mit 1.024 MiB.

Nvidia taugen nix.
MfG,
Raff
Gainward 460GTX GLH - geile Karte! Mal sehn, wieviel Luft die noch nach oben hat
Die Evga hats mir ir wie angetan