Garantieverlust durch Krypto-Mining: PNY behält sich Recht vor, Garantie bei Grafikkarten zu verweigern
Wer mit einer Grafikkarte aus dem Hause PNY Kryptowährungen generiert, hat in Garantiefragen möglicherweise das Nachsehen. Der Hersteller behält sich mittlerweile das Recht vor, Grafikkarten von der Garantie auszuschließen, wenn damit virtuelle Währungen generiert wurden.
Die Hoffnung auf schnelles Geld durch sogenanntes Mining führt schon seit Monaten dazu, dass viele Pixelbeschleuniger mangels Verfügbarkeit entweder überteuert angeboten werden oder permanent ausverkauft sind. Der Mining-Boom ist offenkundig aber nicht nur manchen Spielern ein Dorn im Auge, sondern auch Herstellern von Grafikkarten, obwohl diese vom Boom eigentlich profitieren. PNY behält sich inzwischen das Recht vor, Grafikkarten von der Garantie auszuschließen, wenn diese zuvor fürs Mining genutzt wurden.
"Due to the significant increase of inappropriate use of GEFORCE GTX graphic cards in applications such as (but not limited) cryptocurrencies mining, data mining, mining farms, PNY reserves the right to not accept a return under warranty", heißt es aktuell in den Garantiebestimmungen. Dabei handelt es sich bereits um eine abgemilderte Version. Noch am 21.12. hatte der Hersteller Grafikkarten, die "unzweckmäßig genutzt" wurden, per se von der Garantie ausgeschlossen. "PNY is not able to provide a warranty on those products", hieß es seinerzeit noch. Nun behält man sich das Recht nur noch vor, was auch immer man als Kunde darunter zu verstehen hat.
Dass Hersteller verschnupft auf das Thema Mining reagieren, mag in ersten Moment abwegig erscheinen, immerhin beschert der Boom ums virtuelle Geld den Grafikkartenherstellern gute Absatzzahlen. Auf der anderen Seite ist es aber wohl auch nicht abwegig anzunehmen, dass Anbieter von Grafikkarten wegen besagten Booms auch vermehrt Garantiefälle abzuwickeln haben. Denn Gaming-Grafikkarten dürften nur in Ausnahmefällen permanent ausgelastet werden. In Mining-System tut sie das schlimmstenfalls rund um die Uhr - darauf müssen die Komponenten allerdings auch ausgelegt sein.
Schon im Sommer gab es eine ähnlich lautende Schlagzeile. Damals wurde ein Warnschild auf einem Karton einer Grafikkarte von Inno 3D gesichtet. "This product is not designed for Crypto Mining", stand dort in großen Lettern. "We reserve the right to void the warrenty if there is any damage associated with his application."
Quelle: PNY

2. Wie bitte soll Mining erkannt werden?
3. Die GPU wird meist undervoltet und eigentlich nur der GPU RAM Vollausgelastet.
2. Das kann ich mir auch nicht so recht erklären.
3. Anscheinend scheint dies ja trotzdem die GPUs über die Maßen zu strapazieren. Sonst würden sie nicht reihenweise vor dem Ablauf der 2 jährigen Garantie zurückkommen.
Als überzeugter Noverclocker und z.t a uch gebrauchthardware Käufer z.b Ram + ungeköpfte non k Cpu nicht Mainboard oder Hdd,kann ich PNY s entscheidung recht gut nachvollziehen,keiner will sich für 50 % -80 % des NVPs ohne mwst. eine ausgelutscht overclockte GPU aus durchgeknalltem Spinner Haushalt zulegen .Wenn mir das Ampere 1060 gtx Pendant wieder erwarten zu teuer oder schwach wird ist mit sicherheit eine second hand Noverclockerkoarde a la 1060 gtx auf meinem Speisezettel .
Loggen die Karten jetzt wie lange sie unter Volllast laufen? Oder was sie berechnen?
Generell muss imo alles ab Mittelklasse längere Volllast aushalten.
Sofern die Karte fürs Mining nicht manipuliert wird und der Hersteller nicht vor Kauf ein Vetrag mit Ausschlussklausel vorlegte, sehe ich wenig Chance wie PNY in Europa damit durchkommen will. Wird ihnen ein Richter aber noch erklären wie es sich mit der Gewährleistung in der EU verhält, so dass es auch ein Ami versteht.