Game-Ready-Treiber 526.98: Unterstützung für V-Sync mit DLSS 3.0
Mit dem neuen Game-Ready-Treiber 526.98 hat Nvidia neben der Unterstützung für V-Sync und G-Sync in Kombination mit DLSS 3.0 auch RTX I/O sowie HDR10+-Gaming eingeführt. Lesen Sie daher im Folgenden, wie Sie ihr Setup dafür richtig konfigurieren und welchen Vorteil Sie durch die gleichzeitige Nutzung von V-Sync und DLSS 3.0 erlangen.
Nvidias Geforce RTX 4080 ist entsprechend unserem Test abgesehen vom Preis ein annähernd perfektes Gesamtpaket. Die Effizienz, die absolute Leistung und das Feature-Set von Nvidias zweitem RTX-4000-Modell wissen bisher zu überzeugen. Zum Release der RTX 4080 hat Nvidia natürlich einen neuen Grafiktreiber vorgestellt, der die Unterstützung für das Modell sichert und diesmal gleich eine Vielzahl an sonstigen Neuerungen mit sich bringt. Der Game-Ready-Treiber 526.98 unterstützt nun V-Sync und G-Sync in Kombination mit DLSS 3.0, HDR10+-Gaming sowie RTX I/O-Direct Storage.
Die wichtigste Neuerung ist dabei klar die Unterstützung von V-Sync und G-Sync mit DLSS 3.0. Bisher konnte DLSS 3.0 zwar bereits im Solo-Betrieb seine Performance-Vorteile ausspielen, doch leider waren zerrissene Bilder durch Tearing noch unumgänglich. Das muss mittlerweile nicht mehr sein, wenngleich Spieler nicht einfach nur V-Sync im Spiel aktivieren können, um zum Ziel zu kommen. Um die Kombination aus hoher Bildrate und ruhigem Bild nutzen zu können, muss das Spiel natürlich zuerst DLSS 3.0 unterstützen.
Sollte das der Fall sein, muss außerdem V-Sync in den Spiele-Optionen des Grafiktreibers - nicht im Spiel selbst - aktiviert werden. Ob das nur für ein Spiel oder global erfolgt, ist den Nutzern selbst überlassen. Einfacher wird es bei der Nutzung von G-Sync. Das muss lediglich einmal im Control Panel aktiviert werden und funktioniert auf G-Sync- und G-Sync-Ultimate-kompatiblen Bildschirmen. In Kombination mit Nvidia Reflex soll DLSS 3.0 auch bei aktiviertem V-Sync den Eingabe-Input nicht allzu stark erhöhen.
Ein weiterer Neuzugang ist das Feature-Update für Microsofts Direct-Storage 1.1 API namens RTX I/O. Damit können die Nvidia-Grafikkarten entsprechend Microsofts Standard die Spieleinhalte direkt aus dem High-Speed-Speicher laden und dazu die Rechenleistung der CPU nutzen, wodurch die Ladezeit der Spiele stark sinken soll. Dazu kommt die Unterstützung für HDR10+-Gaming, das eine GTX-16-Series- oder RTX-Grafikkarte voraussetzt und den Spielern automatische Kalibrierungen und Low-Latency-Modes für Fernseher bieten soll. Der Game-Ready-Treiber 526.98 für die neuen RTX-Grafikkarten misst 813 Megabytes und kann wie immer kostenlos direkt bei Nvidia heruntergeladen werden.
Quelle: Nvidia

Der Game-Ready-Treiber 526.98 kann wie immer kostenlos direkt bei Nvidia heruntergeladen werden.