Ex-Intel-CEO Pat Gelsinger: Der GPU-Hype überlebt das Jahrzehnt nicht
Laut dem ehemaligen Intel-CEO Pat Gelsinger wird die KI-Blase bald platzen - bis zum Ende des Jahrzehnts soll der massive Einsatz von GPU zu Ende sein. Ab dann sollen Quantencomputer übernehmen.
Intels ehemaliger CEO Pat Gelsinger, der von Februar 2021 bis Dezember 2024 für das Unternehmen verantwortlich war, gab in der Financial Times jüngst einige Einschätzungen zum aktuellen Stand der Industrie ab. Im Gespräch mit dem Korrespondenten Michael Acton sprach Gelsinger unter anderem auch über den anhaltenden KI-Hype. Hier erwartet der ehemalige Intel-CEO offenbar drastische Veränderungen - angeblich stehen zumindest der Hardware-Seite gewaltige Umwälzungen bevor.
Quantencomputer statt GPUs
Momentan wird die weltweite Nachfrage nach Rechenhardware - insbesondere GPUs und GPU-Beschleunigern - vor allem durch den KI-Hype und den daraus entstehenden Bedarf an Rechenleistung getrieben. Doch durch das Aufkommen von Quantencomputern soll das aber ein jähes Ende finden. Laut Gelsinger könnte die Technik bereits in zwei Jahren massentauglich sein und dann zu einer Bedrohung für den anhaltenden Hype werden. Bis zum Ende des Jahrzehnts sollen GPUs demnach verdrängt werden - zumindest in Rechenzentren.
Ob der ehemalige Intel-CEO mit dieser Prognose recht behalten wird, ist natürlich vollkommen offen. Gelsinger ist seit März Partner der Risikokapitalgesellschaft Playground Global, die unter anderem auch in Start-ups aus dem Quantencomputer-Segment investiert. Seine Aussagen könnten also entweder auf handfesten Einblicken basieren, oder aber schlicht auf Hoffnung. In jedem Fall haben die großen Halbleiterkonzerne Quantencomputer aber längst auf dem Schirm. Intel investiert hier schon seit vielen Jahren, AMD hat dieses Jahr eine Partnerschaft mit IBM verkündet und auch Nvidia pumpt Geld in das Segment.
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Ein nahender Durchbruch von Quantencomputern ist dadurch aber keineswegs sicher, zumal dieser schon seit vielen Jahren in der Gerüchteküche umherkreist. Stattdessen wollen sich die Unternehmen wohl schlicht für dieses Szenario absichern, um im Falle eines Technologiewechsels wieder vorne mitzuspielen. Zunächst dürfte es dann tatsächlich um die margenträchtigen Rechenzentren gehen. Bis Gaming-GPUs hingegen irgendwann durch eine neue Technik ersetzt werden, dürfte es noch lange dauern.
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Quelle: Financial Times (Paywall) via Wccftech

NVIDIA hat dem vernehmen nach vor, keine Bundles aus Chip und Speicher mehr zu verkaufen, und umgeht so das Problem das sie eventuell erst auf den Speicher warten müssen, und die Preissteigerungen sind denen dann auch egal....
Das grösste Problem wird halt sein, das KI extrem viel Speicher benötigt. Selbst wenn die Hersteller (die vor nicht all zu langer Zeit wohl fette rote Zahlen mit ihren Produkten geschrieben haben, auch das wird sie vom schnellen erweitern abhalten denke ich mal) sich gern die eine oder andere neue Fabrik hinstellen würden, so würden diese sicher nicht so schnell einsatzbereit, und dann wird da sicher die Kaluklation da sein ob, sie dann wieder in die nächste Überproduktion und unauskömmliche Preise rennen, wenn die anderen Hersteller den selben Weg verfolgen....
Da wird dann wohl in nächster Zeit eher vermutlich nicht viel passieren und man taktiert, und wartet ab, was die anderen machen.
Ich sehe also wirklich eine längere Zerit mit steigenden Preisen, und knappen Angeboten auf uns zukommen....
Bin schon am überlegen, ob ich mir Produkte auf 'Halde" lege und in 1-2 Jahre verkloppe.... Bei Corona wäre das ja kein schlechtes Geschäft gewesen.
Dies hier scheint mir mindestens die gleiche Tragweite zu haben.
...also 1993 bis 2007 abhängig, danach begann sich die Unabhängigkeit überhaupt erst einzustellen. Wenn man mal sehr großzügig für Nvidia davon ausgeht, dass sie 2010 unabhängig von Gamern geworden wären, dann wären es unterm Strich immer noch 17 Jahre Abhängigkeit und fünfzehn Jahre Unabhängigkeit!
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Wie gesagt: Nvidia ist und wird auch nicht mehr auf Gamer angewiesen sein. Isso.
Aber was will ein (ehemaliger) CPU CEO (mit vielen Intel Aktien
Es gab vor einigen Monaten einen Durchbruch, bei dem es Forschern gelungen ist, mit einem neuen Herstellungsverfahren, mehr als eine Handvoll QBits zu erzeugen.
Denn das ist einer der Knackpunkte um einen echten(!) Q-Computer zubauen.
Aber das waren Laborbedingungen!
10-20 Jahre (min.) dürften hier sicher noch ins Land gehen, sollte es nicht zu neuen extremen Durchbrüchen auf dem Gebiet kommen.
mehr oder sehr viel mehr passt besser in den Wortschatz von Jensen Huang
Im Mai 2023 wurde sein Vermögen auf ca. 35 Milliarden US-Dollar geschätzt. Wikipedia
156,6 Milliarden USD (2025) Forbes Magazine
Also in zwei Jahren etwa das vierfache von 2023
Die bisherige """""KI""""" ist ja auch nur strunzdumme LLMs.