"Nvidia ist ein GPU-Kartell": AMDs ehemaliger Radeon-Chef erhebt schwerste Anschuldigungen

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"Nvidia ist ein GPU-Kartell": AMDs ehemaliger Radeon-Chef erhebt schwerste Anschuldigungen
Quelle: Nvidia

AMDs ehemaliger Radeon- und Gaming-Chef Scott Herkelman hat Nvidia in einem seiner Beiträge auf X - vormals Twitter - als "GPU-Kartell" bezeichnet und dabei entsprechend ausgeführt, weshalb er zu dieser heftigen Aussage kommt.

AMDs ehemaliger Radeon- und Gaming-Chef Scott Herkelman hat den einstiegen Hauptkonkurrenten Nvidia in einem seiner Beiträge auf X - vormals Twitter - jetzt als ein "GPU-Kartell" bezeichnet und dabei auch entsprechend ausgeführt, weshalb er zu diesen heftigen Einschätzungen und Aussagen kommt. Zuvor hatte die New Yorker Tageszeitung Wall Street Journal darüber berichtet, dass das Unternehmen von CEO Jensen Huang möglicherweise Bestellungen von GPUs für Rechenzentren verzögert, wenn die Partnerunternehmen andere Optionen ins Auge fassen.

Schwer(st)e Vorwürfe gegen Nvidia

Entgegen den Aussagen von Nvidia über faire Lieferpraktiken und das Anbieten von alternativen Zugangsmöglichkeiten zu Compute-Hardware bei Lieferverzögerungen, behauptet Johnathan Ross, Gründer und CEO von Groq, dass einige Kunden Nvidias ein Treffen mit konkurrierenden KI-Chipherstellern lieber vermeiden.

Viele Leute, mit denen wir uns treffen, sagen, wenn Nvidia erfahren würde, dass wir uns getroffen haben, würden sie es dementieren.

Das Problem ist, dass man Nvidia ein Jahr im Voraus bezahlen muss, und dass man die Hardware vielleicht in einem Jahr bekommt, oder es kann länger dauern, und dann heißt es: "Ach was, ihr kauft ja von jemand anderem, und ich schätze, es wird etwas länger dauern."

- Jonathan Ross, CEO und Gründ von Groq -

Die Kundschaft von Nvidia sei entsprechend vorsichtig bei der Suche nach alternativer KI-beschleunigter Hardware, weil sie befürchten, dass Nvidia die Auslieferung bereits bestellter Produkte als Vergeltungsmaßnahme verzögern könnte, sagte Ross nun gegenüber der New Yorker Tageszeitung Wall Street Journal.

AMDs ehemaliger Gaming-Chef schaltet sich ein

Der ehemalige Senior Vice President und General Manager von AMDs Radeon-Sparte, Scott Herkelman, meldete sich auf einen Post von Tom's Hardware zu Wort und weist darauf hin, dass solche Situationen bei Nvidia häufiger vorkommen, als manche glauben. Er bezeichnete Nvidia wortwörtlich als "GPU-Kartell".

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Wie Scott Herkelman weiter ausführte, würde Nvidia seinen Einfluss so auf Kunden, OEM-Partner, AIB-Partner sowie Retailer und Pressemitarbeiter auswirken. In seiner Position als "GPU-Kartell" würde Nvidia die gesamte Lieferkette kontrollieren.

Vorwürfe sind schwer zu beweisen

Die schweren Vorwürfe gegenüber Nvidia lassen sich aber kaum beweisen, wie der ehemalige AMD-Manager ausführte. Herkelman merkte weiter an, dass Nvidia nach der Kontroversen um das Geforce Partner Program ("GPP") einen vorsichtigeren Ansatz gewählt hat, indem es schriftliche Vereinbarungen vermeidet.

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Quelle: Scott Herkelman via X, Wall Street Journal via Tom's Hardware

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    • Kommentare (202)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Krolgosh BIOS-Overclocker(in)
        Auch wenn meine Kollegen und ich hier jeden Beitrag als äußerst gehaltvoll erachten werde ich an dieser Stelle erstmal schließen.
        11 Seiten gefüllt mit OT am frühen Morgen will sich niemand antun.
      • Von Krolgosh BIOS-Overclocker(in)
        Auch wenn meine Kollegen und ich hier jeden Beitrag als äußerst gehaltvoll erachten werde ich an dieser Stelle erstmal schließen.
        11 Seiten gefüllt mit OT am frühen Morgen will sich niemand antun.
      • Von Jaffech BIOS-Overclocker(in)
        11 Seiten zu einer News? Sieht man selten hier.
        Ich habe 24x die Worte "Indiz" und "Vermutung" gefunden.
        Dagegen 63x das wort "Beweis(e)"

        Interessant.

        Zitat von butch111
        Ich seh eine komplett andere Option ....und zwar von Microsoft.
        Die könnten spielend Intel kaufen fürn Taschengeld und dann in nem 2. Schritt AMD von Windows ausschliessen....Godmode
        Macht MS das nicht schon indirekt?
        Dass MS für Intels E Cores extra den Sheduler angepasst hat, ist ja bekannt. Dass sowas für Zen4c gemacht wird/wurde habe ich zumindest hier und auf CB noch nicht gelesen und hier wird ja quasi jeder drittklassige Artikel irgeneines Techportals oder auch jeder X - vormals Twitter - Post zu einer News verwurstet.

        Dazu dann noch die überraschend vielen Probleme bei Windows (vorranging W11) Updates mit AMD Systemen, CPU wie GPU

        Zitat von jak80
        Aber nicht für z.B. Cyberpunk 2077 mit Pathtracing in 4K
        Kommt drauf an was für dich "4K" ist. Kann ja alles mögliche sein, von 2160x2160 bis 4096x3072.

        Bei bei der Auflösung meines UHD Bildschirm reicht auch keine 4090. Hab eine hier. Da stehen selbst mit FG keine 60fps auf der Uhr.
      • Von DoctorChandra
        Zitat von Pu244
        Aber ich habe die Vermutung, dass du nicht weißt, was ein Whataboutism ist.

        Glaub mir, er weiß es ! Er kann fast nur so antworten/argumentieren.
      • Von Mironicus1337
        Zitat von Schnitzelnator
        Wenn jemand, der beim Konkurrenten gefeuert wurde, trotzdem noch so etwas sagt, dann sollte man dem schon nachgehen, weil er gar nichts davon hat, für seinen ehemaligen Arbeitgeber noch etwas zu tun -
        Für den nicht, aber für seinen neuen CEO Jonathan Ross als Bewerbung und Schleimspur?
      • Von bohnengegart Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Mironicus1337
        Nur dass in diesem GPP Knebelvertrag für Boardpartner nichts über das NDA für Jounalisten stand.
        Ich habe das schon genau so gemeint wie ich es geschrieben habe. Bei 5 oder mehr Artikeln gab es weder zur GPP noch den Aussagen von Nvidia auch nur ein Wort der Kritik, und jetzt ist die ganze Thematik (also nicht der kritikwürdige Inhalt der GPP oder Nvidias kritikwürdige Aussagen dazu) "uralter GPP-Quatsch".
        Das belegt imho nicht die sehr klare darauffolgende Aussage in dem Kommentar, sondern entwertet sie deutlich.

        Mit der NDA-Thematik (die im selben Jahr stattfand) hat das keinen direkten Zusammenhang, wenngleich man ganz allgemein annehmen darf, wer mit deutlicher und schmerzhafter Kritik besonders auffällt, dürfte nicht allzuviele Gelegenheiten bekommen, NDA´s oder Embargos einhalten zu müssen..
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