[19/09/2014] Das Geschwindigkeitsrennen bei SSDs … ich mag SSDs. Ich packe immer mal wieder eine neue in mein System, wenn es ein günstiges Angebot gibt. Aktuell habe ich zwei 960-GiByte und vier 512- und 480er-Modelle im Rechner. Und der Grund dafür ist natürlich die hohe Geschwindigkeit der Solid State Drives gegenüber Magnet-Festplatten. Fortschritt ist außerdem eine erfreuliche Sache, das kann man beinahe generalisieren. Aber in der Praxis ist es mir relativ egal, wie schnell die jeweilige SSD ist, es macht beim alltäglichen Einsatz einfach keinen großen Unterschied. Ob ich nun eine rasant schnelle NVME- oder eine ältere, eventuell langsamere konventionelle SSD für Betriebsystem oder Games verwende, wirkt sich in der Praxis kaum merklich aus. Windows bootet vielleicht 0,5 Sekunden schneller, ein Spiel braucht vielleicht nur 6 statt 8 Sekunden, bevor ich die Intro-Videos zu Gesicht bekomme, aber beim regulären Betrieb oder beim eigentlichen Spielen ist die Leistung kaum zu nutzen. Und wenn ich die hohen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten moderner SSDs tatsächlich ausreizen möchte, bräuchte ich ja mindestens zwei solcher Laufwerke und müsste außerdem häufiger Daten hin- und herschieben – was ich eigentlich nur selten tue. Und für Downloads brauche ich eine solch hohe Performance ebenfalls nicht, 2 bis 3 GiByte/s schafft meine Leitung ärgerlicherweise nicht einmal ansatzweise ;)