Nvidia Grace Blackwell Superchip: Cyberpunk 2077 läuft mit Raytracing und DLSS 4 mit 175 Fps+
Nachdem es gelungen war, Cyberpunk 2077 mittels Emulation auf dem Nvidia Grace Blackwell Superchip lauffähig zu machen, hat Nvidia jetzt eine Anleitung für die Aktivierung von Raytracing, DLSS 4 und Multi Frame Generation veröffentlicht.
Nachdem es dem Redditor u/Retrotom erst vor wenigen Tagen gelungen war, das dystopische Action-Rollenspiel Cyberpunk 2077 von CD Projekt Red mittels Emulation auf dem für KI-Workloads ausgelegten Nvidia Grace Blackwell Superchip lauffähig zu machen, hat das US-Unternehmen nun von seiner Seite aus reagiert und hierfür eine Anleitung für die Aktivierung von Raytracing, DLSS 4 und Multi Frame Generation veröffentlicht. In Full HD sollen damit jetzt mehr als 175 Fps möglich sein.
In 1080p, mit hohen Einstellungen, Ultra-Raytracing und DLSS 4 mit MFG sollte die Leistung bei über 175 FPS liegen. - Nvidia -
Der Nvidia Grace Blackwell Superchip setzt auf insgesamt 20 ARM-Prozessorkerne, die mit einer Blackwell-Grafikeinheit und bis zu 128 GiByte LPDDRX-Systempeicher kombiniert werden. Das mittels NVLink angebundene Grafik-Chiplet verfügt über 6.144 CUDA-Recheneinheiten und entspricht zumindest in diesem Punkt einer herkömmlichen Geforce RTX 5070 mit GB205-GPU aus dem Desktop-PC.
Quelle: Nvidia
Während der Nvidia Grace Blackwell Superchip mit DLSS 4 und Multi Frame Generation mehr als 175 Bilder pro Sekunde in Cyberpunk 2077 mit Raytracing rendern soll, liegen nativ nur etwa 50 Fps an. Das ist auch der Emulation des Spiels, welche mittels des von Valve entwickelten FEX-Emulators realisiert wird, auf der vom Steam-Client nativ (noch) nicht unterstützten ARM-Plattform geschuldet. FEX soll auch auf dem neuen VR-Headset Steam Frame zum Einsatz kommen, um die installierten Spiele unabhängig von einem Host-PC spielen zu können.
Quelle: r/Nvidia
Wie sich zeigt, ist der Nvidia GB10 ("Grace Blackwell Superchip") somit problemlos in der Lage, aktuelle Spiele wie Cyberpunk 2077 auf einer ARM-Plattform auszuführen, was wiederum auch für den Nvidia N1X und den N1 gilt, welche für Desktop-PCs sowie leistungsstarke und effiziente Notebooks vorgesehen sein sollen.
Der Nvidia GB10 macht Mini-PCs zu einem kompakten KI-Supercomputer für den Desktop, welcher bis zu 1.000 TOPS respektive 1 PetaFLOP für die Berechnung von Künstlicher Intelligenz und für die anspruchsvollen KI- und ML-Workloads mit bis zu 200 Milliarden Parametern liefern kann. Als Betriebssystem kommt das hauseigene Nvidia DGX Base OS 6 auf Basis von Ubuntu Linux zum Einsatz. Spieler werden aufgrund des Preises von in etwa 4.000 US-Dollar aber weniger adressiert.
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Quelle: Nvidia via r/Nvidia via VideoCardz


Da wären Benchmarks im entsprechenden Anwendungsgebiet sinnvoller
Man hat halt wieder "getrickst" um ein Spiel darauf lauffähig zu bekommen.
Ist aber völlig unrelevant.
Man fährt schließlich auch nicht mit einem Formel 1 Auto zum Einkaufen.