Chip-Tracking: Blackwell-GPUs lassen sich in Echtzeit orten
Nvidia hat eine Software entwickelt, welche es ermöglicht, KI-Beschleuniger mit Blackwell-GPUs in Echtzeit zu orten. Damit soll den Betreibern von Rechenzentren eine Möglichkeit an die Hand gegeben werden, ihre KI-GPU-Flotte zu überwachen.
Nvidia hat eine Software entwickelt, welche es ermöglicht, KI-Beschleuniger mit Blackwell-GPUs in Echtzeit zu orten. Damit soll den Betreibern von Rechenzentren eine Opt-in-Möglichkeit an die Hand gegeben werden, ihre gesamte KI-GPU-Flotte zu überwachen und zu koordinieren und damit deren Verfügbarkeit zu maximieren, so Nvidia auf seinem Blog. Neben diesem "Echtzeit-Ortungsdienst", welcher wie eingangs erwähnt als Opt-in umgesetzt wurde, ermöglicht es die Software nachfolgende Features für professionelle Rechenzentren zu nutzen:
Offiziell ist die Software für die Überwachung des Grafikprozessors ausgelegt. Sie sammelt entsprechende Telemetriedaten, wie beispielsweise ob der Grafikchip die gewünschte Leistung erbringt und welchen Verbrauch er dabei aufweist. Auch eine Temperaturanomalie kann diese Software aufdecken und entsprechend auf eine solche hinweisen, so Nvidia. Die Installation ist vom Kunden vorzunehmen.
Dieser vom Kunden zu installierende Software-Agent nutzt die Telemetrie des Grafikprozessors, um den Zustand, die Integrität und den Bestand der gesamten KI-GPU-Flotte zu überwachen. — Nvidia —
Vor dem Hintergrund, dass Nvidia seine KI-Beschleuniger wieder nach China ausliefern darf, wird hinter den Kulissen aber schon länger darüber spekuliert, dass eine solche Echtzeit-Überwachung des Standortes zukünftig weiter ausgebaut werden könnte. Die US-Regierung um Donald Trump hatte eine solche Maßnahme nun bereits mehrfach gefordert. Nvidia sagt No Backdoors. No Kill Switches. No Spyware., während China einheimische Unternehmen vor der Nutzung warnt.
Um die neue Software nutzen zu können, kommt zukünftig der sogenannte GPU Health Agent zum Einsatz, welcher als Open Source auf Nvidia NGC gehostet wird.
Quelle: Nvidia
Es wird spannend sein zu sehen, wie sich das Thema GPU-Überwachung in Zukunft entwickelt und ob Nvidia "bei Bedarf" seinerseits auf entsprechende Ortungsdaten zurückgreifen kann. Für einen sogenannten "Kill Switch" liegen bisher wiederum keinerlei Beweise sondern ausschließlich vage Vermutungen aus vor.
Dieser optionale Service bietet eine Echtzeitüberwachung, indem jedes GPU-System kommuniziert und GPU-Metriken mit dem externen Cloud-Service teilt. NVIDIA-GPUs verfügen nicht über Hardware-Tracking-Technologie, Notabschaltungen und Hintertüren. — Nvidia —
Nvidia verweist noch einmal ausdrücklich darauf, dass die Telemetrie- und Ortungsdienste ausschließlich per Software und nicht in der Hardware umgesetzt wurden.
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Quelle: Nvidia

Nur Mist, daß ich mir die Dinger von Denen nicht leisten kann/will.
Oder dem Hund ne Graka ans Halsband binden...erspart den Trecker...
Gruß Yojinbo, Der seinen Aluhut mal lieber auf lässt
Im Ernst jedoch, was für einen Sinn soll das haben? Datacenter GPUs sind nicht mal eben aus nem Server ausgebaut und werden geklaut ohne das es auffällt?
Was der Autor wohl eigentlich meint: Nvidia hat ein Montitoring-Tool bereitgestellt. Nichts weiter. Klingt halt leider nur nicht so James Bond mäßig wie: "Ich kann eine GPU in Echtzeit orten"
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Habe ich irgendetwas verpasst und die Blackwell Karten haben neuerdings eine interne Stromversorgung, Netzwerkverbindung, Betriebssystem plus die "Opt-In-Software" schon an Bord, damit der Tracker senden kann?
Liege ich falsch oder liegt hier ein derber Übersetzungsfehler vor?
Im Ernst jedoch, was für einen Sinn soll das haben? Datacenter GPUs sind nicht mal eben aus nem Server ausgebaut und werden geklaut ohne das es auffällt?