CES 2011: Wireless Display 2 auch für Konsolen und via Software? Video-Update

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Intels Einführung von Wirless Display mit der letzten Notebookgeneration erregte wenig Aufsehen. Dies soll sich mit Sandy Bridge und Wireless Display 2 ändern.

Wiedergabegeräte ohne Kabel ansteuern - was im Desktopbetrieb nur wenigen nützlich erscheint, stellt für mobile Geräte einen echten Mehrwert dar. Die erste Generation von Intels Wireless Display zeichnete sich jedoch eher durch einen Mangel an Fähigkeiten und Unterstützung aus. Wireless Display 2 will vieles besser machen, wie eine Vorführung Intels im Rahmen der CES beweist.

Zu den wesentlichen Neuerungen gehört die Unterstützung höherer Auflösungen und zusätzlicher Formate. So werden nun 1080p (bisher maximal 720p) und 5.1 Sourroundsound (statt Stereo) geboten. HDCP-Support soll innerhalb der nächsten sechs Wochen über ein Softwareupdate nachgeliefert werden. Dann wäre auch die Wiedergabe von Blue-Ray-HD-Material möglich. Auf Seiten der Verbindung wird neben dem 2,4-GHz-Band nun auch das 5-GHz-Band unterstützt, sodass Störungen durch andere 2,4-GHz-Geräte (Bluetooth, DECT, WLAN nach -b und -g Standard) vermindert werden. Wenn keine Hindernisse im Weg sind, soll eine Reichweite von mindestens fünf Metern erzielt werden.

Intel Wirless Display 2 in Aktion. Das Notebook ist nur an ein Stromkabel angeschlossen (und zusätzlich gegen Diebstahl gesichert), der 1080p Clip wird drahtlos an den Fernseher im Hintergrund übertragen. Quelle: golem.de Intel Wirless Display 2 in Aktion. Das Notebook ist nur an ein Stromkabel angeschlossen (und zusätzlich gegen Diebstahl gesichert), der 1080p Clip wird drahtlos an den Fernseher im Hintergrund übertragen.

Entscheidende Neuerungen bahnen sich auch bei den Empfängern an. Während es für Wireless Display 1 nur eine einzige Empfängerbox von Netgear auf den Markt schaffte, stellt Intel auf der CES bereits fünf Geräte aus. Zusätzlich steht man in Verhandlungen mit Toshiba und anderen Herstellern von Unterhaltungselektronik, um eine Integration der Technik in Settopboxen, Blue-Ray-Playern und Fernsehgeräten zu erreichen. Ferner ist eine Software-Adaption in Planung, die eine kostengünstige Integration in Geräte mit passenden WLAN-Modulen und ausreichend Rechenkapazität, beispielsweise Spielekonsolen, ermöglichen würde. Der eigenständige Empfänger "PTV1000" aus der Vorgängergeneration wird unterdessen ab 66,30 Euro im PCGH-Preisvergleich gelistet.

Ein Video von Wireless Display 2 in Aktion gibt es bei den Kollegen von Golem. Deutlich zu sehen ist die weiterhin hohe Latenz der Wiedergabe. Die Aufbereitung des Signals vor und nach der Übertragung führt zu einer Verzögerung von ungefähr zwei Sekunden, womit sich die Technik bis auf weiteres nicht für den Spieleinsatz eignet.

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    • Kommentare (16)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Bemme90 PC-Selbstbauer(in)
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        is auf jedenfall ne Sau interessante Technick...mich nervt es schon lange, dass ich immer Boxenkabel und VGA-Kabel verlegen muss etc.
        In Wireless-Technick sollte mehr investiert werden
      • Von Bemme90 PC-Selbstbauer(in)
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        is auf jedenfall ne Sau interessante Technick...mich nervt es schon lange, dass ich immer Boxenkabel und VGA-Kabel verlegen muss etc.
        In Wireless-Technick sollte mehr investiert werden
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
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        Ich tippe ganz stark auf die Komprimierung. Wie bereits erwähnt hat 1080p 60Hz bei 24Bit Farbtiefe knapp 3Gbps. Dazu kommen Ton, Paritätbits, ggf. Verschlüsselung (wobei die abseits des Schlüssels afaik kaum Datenlast verursacht) und der gesamte Verwaltungsoverhead. All diese Daten quetscht Intel durch eine Leitung, die real z.T. nur auf 0,1Gbps kommt - und dass auch noch ohne (größere) Qualitätsverluste. Da ist einiges zu berechnen und für eine effektive Komprimierung werden immer mehrere Frames berücksichtigt, so dass die Berechnung also auch erst nach einem gewissen Lag beginnen kann.
      • Von Eraydone Komplett-PC-Aufrüster(in)
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        Wieso entsteht überhaupt die Latenz von 2s gegenüber der anderen Technik mit der 1ms? Wie entsteht die latenz? Durch die Verschlüsselung?
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
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        Zitat von Red Panther
        Ich glaube, dass mit der Intergration in BR Player und Settopboxen wohl eher ein intergrierter Empfänger gemeint ist über den man dann das Signal via HDMI-Kabel an den Fernseher weitergeben kann.
        Quasi eine Lösung für Leute die sich keinen neuen LCD kaufen wollen, aber z.B. die Anschaffung einer neuen Settop box o.ä. ansteht.

        So fände ich es zumindest nachvollziehbar und in gewissem Rahen sinnvoll. Das Signal von einem BR-Player drahtlos an den TV zu übertragen scheint mir nämlich ebenfalls sehr Unsinnig zu sein.
        Das ist definitiv gemeint, als Sender kommen ausschließlich Intelsysteme in Frage.
        Aber wärend das bei einer Settopbox nachvollziebar ist, stellt sich die Frage nach dem Sinn einer Integration in einen BD-Player. Mit 2s Latenz kann man nur Filme wiedergeben. Warum sollte man das vom Laptop aus machen, wenn man gerade einen BD-Player gekauft hat?

        Zitat von vcesinger
        Hallo,
        noch ein Hinweis. Bei dem im Artikel beschriebenen und verfügbaren Netgear Push2TV handelt es sich um das Gerät der ersten Generation (PTV1000). Der PTV2000 der nächsten Generation, der auf der CES vorgestellt wurde, erscheint erst noch.
        ärgerlich
        "Push2TV" wird von Netgear nur für den 2000er verwendet, nicht für den 1000er. Aber Geizhals ist da offensichtlich kreativer.
        PTV2000
        PTV1000
      • Von vcesinger Schraubenverwechsler(in)
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        Hallo,
        noch ein Hinweis. Bei dem im Artikel beschriebenen und verfügbaren Netgear Push2TV handelt es sich um das Gerät der ersten Generation (PTV1000). Der PTV2000 der nächsten Generation, der auf der CES vorgestellt wurde, erscheint erst noch.

        Grüße,

        V.Cesinger
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