Nvidia RTX 6000: Blackwell-Grafikkarte mit 96 GiByte gesichtet
Während Spieler sich mit Ausnahme der Geforce RTX 5090 beim Grafikspeicher mit Stagnation herumschlagen müssen, bekommen Profis in dieser Generation voraussichtlich erstmals bis zu 96 GiByte GDDR7 für ihre Workstation-PCs spendiert.
Während Spieler sich mit Ausnahme der Geforce RTX 5090, welche über 32 GiByte verfügt, bei Grafikspeicher mit Stagnation herumschlagen müssen, bekommen Profis in dieser Generation mit der neuen "Blackwell"-Mikroarchitektur jetzt voraussichtlich erstmalig bis zu 96 GiByte GDDR7 für den Workstation-PC spendiert. Wie aus den offiziellen Versandunterlagen einer örtlichen Zollbehörde, den sogenannten Warenbegleitpapieren, hervorgeht, werden die Grafikkarten schon zwischen Entwicklungsabteilungen hin und her versendet. Die Basis für den neuen Beschleuniger stellt wohl der GB202-Grafikprozessor dar, während der Speicherausbau mit 32 × 3 GiB GDDR7 realisiert werden dürfte.
Der Hinweis zur Listung in der Handelsdatenbank von NBD Data kam von @x86deadandback über den Kurznachrichtendienst X. Ein neues potenzielles Spitzenmodell als Nvidia RTX 6000 Blackwell würde demnach über doppelt so viel Grafikspeicher verfügen, wie die aktuelle Nvidia RTX 6000 Ada, welche aktuell maximal 48 GiByte GDDR6 für HPC- und KI-Workflows bereitstellen kann.
Auch ein Nachfolger der Omniverse-Grafikkarte, der Nvidia L40S, welche im Titelbild dieser Meldung zu sehen ist und die ebenfalls über 48 GiByte GDDR6 verfügt, ist vorstellbar. In beiden Fällen käme wohl eine Vollausbau des derzeit größten Grafikprozessors aus der Blackwell-Generation zum Einsatz.
Es wird davon ausgegangen, dass Nvidia seine kommenden Profi-Lösungen auf der GPU Technology Conference ("GTC"), welche vom 17. bis 21. März in San José, Kalifornien, stattfindet, vorstellen wird.
Ihre Meinung ist gefragt!
Wie stehen Sie zu diesem Thema? Die PCGH-Redaktion freut sich über Ihre fundierte Meinung in den Kommentaren zu dieser Meldung. Um zu kommentieren, müssen Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie bisher noch keinen Account haben, könnten Sie sich hier unverbindlich registrieren. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die geltenden Forenregeln.
Quelle: NBA Data via @x86deadandback

48 GiByte GDDR6
Aber die Nvidia RTX 6000 Serien mit höheren VRAM wird sicher auch nichts weltbewegendes werden, wenn die RTX 5000 Serie schon so schwach an den Start geht.
Kann mir keiner erzählen dass die Karten nicht mindestens die selbe Leistung wie die Gamingkarten schaffen ... ich gehe schwer davon aus dass NV einfach nur zu lazy ist die Treiber für beide Anwendungsfälle ordentlich zu entwickeln. Hardwaremäßig ist auf den WS karten doch absolut nichts beschnitten, also woher kommt die Diskrepanz?
Die Titan 1 + Black hat eigentlich genau das geschafft, gibts nur nimmer.