Überraschendes GPU-Gerücht: Auf Blackwell folgt Rubin - und das erstaunlich schnell
Bei Nvidia steht als Nächstes die Blackwell-GPU-Generation an, sowohl im HPC/KI- als auch Consumer-Bereich. Schon jetzt gehen Gerüchte zum Nachfolger um, und der soll recht schnell folgen.
Bei der vergangenen Hausmesse GTC im März stellte Nvidia die Blackwell-Architektur samt KI-Chip B200 und Dual-Die-GPU GB200 vor. Gleichzeitig wird es bei den dedizierten Consumer-Grafikkarten Tag für Tag konkreter. Doch die ersten Spekulationen aus der Branche und von Leakern über die Nachfolge-Architektur schwirren schon durchs Netz.
Rubin für Rechenzentren schon im nächsten Jahr?
So hat der Analyst Ming-Chi Kuo auf Medium.com einige Prognosen zur Nachfolgegeneration von Blackwell abgegeben, die den Codenamen "Rubin" tragen soll. Bei Rubin bliebe sich Nvidia weiterhin treu und würde als Paten für den Codenamen einen weiteren Wissenschaftler auswählen. Nach Ada Lovelace wäre es wieder eine Frau, nämlich Vera Rubin, die eine US-amerikanische Astronomin gewesen ist und sich hauptsächlich mit dunkler Materie beschäftigte.
Passend zum Namen sollen die KI-Chips der R-Serie angehören, mit dem R100 als Nachfolger des B100 (Blackwell). Kuo glaubt, dass die Massenfertigung der Rechenzentren-Chips im vierten Quartal 2024 stattfindet und nennt einige weitere Prognosen zu den technischen Daten der Rubin-Reihe:
- Der R100 wird den N3-Node von TSMC (im Gegensatz zum N4P von TSMC für den B100) und das CoWoS-L-Packaging (wie beim B100) verwenden.
- Der R100 verwendet ein etwa vierfaches Reticle-Design (im Gegensatz zum 3,3-fachen des B100).
- Die Interposer-Größe für R100 ist noch nicht endgültig festgelegt. Es gibt zwei bis drei Optionen.
- R100 wird mit acht HBM4-Einheiten ausgestattet sein.
- Die Grace-CPU des GR200 wird den N3-Prozess von TSMC verwenden (gegenüber dem N5-Prozess von TSMC für die Grace-CPU des GH200 und GB200).
- Nvidia ist sich bewusst, dass der Stromverbrauch von KI-Servern zu einer Herausforderung für die Beschaffung und den Bau von Rechenzentren geworden ist. Daher konzentrieren sich die Chips und Systemlösungen der R-Serie auf die Verbesserung des Stromverbrauchs und die Steigerung der KI-Rechenleistung.
- Ming-Chi Kuo -
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Der Twitter-Nutzer und Leaker "AGF" erachtet die Prognosen des Branchenanalysten derweil als falsch und nennt seinerseits "Fakten". Der Tape-out von R100 erfolge demnach schon diesen Sommer. Des Weiteren werden die Chips für Rechenzentren weiterhin das CoWoS-L-Packaging verwenden, wie auch Kup glaubt, allerdings auf HBM3e- statt HBM4-Speicher setzen. Das würde bedeuten, dass mit einer Veröffentlichung der Chips etwa ein Jahr später zu rechnen wäre, also beginnend mit der zweiten Jahreshälfte 2025.
Nvidia würde damit auch seinen bisherigen Rhythmus von zwei Jahren bei der Vorstellung und Veröffentlichung neuer HPC/KI-Chips brechen. Ob Rubin wie Blackwell auch eine Architektur für Consumer-Grafikkarten sein wird, ist noch in Zweifel zu stellen. Nvidia ist als Platzhirsch im GPU-Geschäft nicht wirklich dazu gezwungen, rasch neue Generationen an Desktop-Grafikkarten an den Kunden zu bringen.
Quelle: Ming-Chi Kuo, AGF

Lol also manche Kommentare immer...
Nvidia nutzt gezielt die Psyche der Menschen. Immer das beste haben zu wollen.
Lol also manche Kommentare immer...
Die Verbindung zwischen den beiden Chips muss schließlich perfekt sein, damit das auch richtig läuft.
Vorher sind GPUs für mich nicht "existent"