Alternative zum PCI-Express-Slot: Grafikkarte im M.2-Slot nutzen - PCGHX-Bericht
Gerade Mainboards für das Mini- oder Home-Theater-PC-Segment bieten nicht immer einen physischen PCI-Express-Steckplatz. Sofern sie über mindestens einen M.2-Steckplatz verfügen, lässt sich bei Bedarf aber leicht eine Grafikkarte nachrüsten. Wie das geht, zeigt das Community-Mitglied Jarafi im PCGHX-Forum.
M.2, früher auch Next Generation Form Factor (NGFF) genannt, beschreibt einen Formfaktor, der mit unterschiedlichen Interfaces genutzt werden kann. SSDs im M.2-Format gibt es beispielsweise mit einer traditionellen SATA-Schnittstelle und einer auf rund 550 MB/s gedeckelten Transferrate oder mit PCI-Express-Interface und dem vielfachen Maximaldurchsatz. Dieser Umstand lässt sich nutzen, um eine PCI-Express-Grafikkarte an einem M.2-Steckplatz zu betreiben. Notwendig dafür ist im Idealfall lediglich ein Adapter, wie ihn sich Jarafi besorgt hat. Das Community-Mitglied bezahlte nach eigener Aussage für ein Doppelpack 20 US-Dollar inklusive Versand. Die Adapterkarte verfügt über einen Floppy-Stromanschluss, für den ein Adapterkabel auf 4-Pol-Molex beiliegt.
Die Installation ist denkbar simpel und mit "Plug and Play" treffend beschrieben. Für seinen Test nutzte Jarafi eine Sapphire RX 570 ITX plus Ryzen 5 3400G und 16 GiByte DDR4-3000-RAM auf einem A300-Mainboard aus einem Asrock Desk Mini A300. Aus Platzgründen musste das Community-Mitglied zusätzlich einen PCI-Express-Riser verbauen, um eine Kollision zwischen Grafikkarte und RAM zu vermeiden. Für die Stromversorgung war außerdem ein zusätzliches Netzteil erforderlich, da das Mainboard über ein externes Netzteil versorgt wird. Obwohl die Transferrate auf PCI-Express 3.0 ×4 begrenzt ist, reicht es in Full HD sowohl in Assassin's Creed Odyssey als auch The Witcher 3 bei hohen bzw. sehr hohen Details für spielbare 42 respektive 46 Fps. Alles super also? Nicht ganz: Über den M.2-Steckplatz angebunden gibt die Grafikkarte zwar noch ein Bild, aber statt Sound lediglich ein Rauschen über den HDMI-Anschluss aus. Dennoch fällt Jarafis Resümee positiv aus, wovon Sie sich beim Lesen seines Erfahrungsberichts überzeugen können: [Leserbasteltest] Grafikkarte im M.2-Slot - Geht nicht, gibts nicht!
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Die besten aktuellen Grafikkarten finden Sie in übersichtlichen Ranglisten in unserem PCGH-Ratgeber Grafikkarten 2020.

Und was willst du dann mit dem Stream schaffen? Wo ausgeben oder wie zur Hölle unkomprimiert Speichern
Wenn das kommt,kostet aber die Aufrüstung auf eine solche Kette wahrscheinlich ein Vermögen.