Acer als OEM für Custom-Designs von AMD- und Intel-Grafikkarten?
Acer scheint aktuell eine Expansion in den DIY-PC-Markt zu planen und sowohl Custom-Designs der neuen AMD- als auch Intel-Grafikkarten anbieten zu wollen. Dabei sollen besonders kompetitive Preise im Vordergrund stehen und die Karten sollen einen deutlichen Premiumanspruch haben, für den Acer bisher nicht bekannt ist. Lesen Sie dazu im Folgenden mehr.
AMDs RDNA-3-Grafikkarten gibt es bisher in grob zwei verschiedenen Arten. Auf der einen Seite stehen die MBA-Modelle ("Made By AMD"), die nicht nur von AMD selbst, sondern auch von den OEMs wie Asus, Sapphire oder Powercolor verkauft werden. Sie entsprechen vollständig dem Referenzdesign und liefern genau das, was AMD vorgestellt hat. Die MBA-Modelle verfügen über eine ordentlich dimensionierte Spannungsversorgung und einen guten Kühler, wenngleich Custom-Modelle der Hersteller diesbezüglich besser abschneiden können und damit das zweite Lager darstellen.
Hier tummeln sich die üblichen Verdächtigen, seien es die TUF-Modelle von Asus, das Gaming-OC-Design von Gigabyte oder Powercolors Red Devil. Die Hersteller haben hier verbesserte PCBs, mehr Ausstattung und Individualisierungsmöglichkeiten für einen etwas höheren Preis im Angebot. In diesem Endkundenmarkt möchte nun auch Acer mitmischen und scheint Radeon RX-7900-Modelle zu sehr kompetitiven Preisen vorzubereiten. Diese Pläne scheinen aber nicht nur AMD-Grafikkarten zu betreffen, sondern auch Intel. Eine Kooperation von Acer und Nvidia für den DIY-Sektor ist scheinbar noch nicht zu erwarten, obwohl es bereits in der Vergangenheit eine RTX 3090 Predator für die hauseigenen Orion-Gaming-PCs gab, die es aber nie allein den Markt schaffte.
Acer hat bereits ein Custom-Modell von Intels Arc A770 im Angebot, das ab 444 Euro im PCGH-Preisvergleich gelistet ist. Jetzt stellt sich die Frage, ob der Hersteller den Bifrost-Kühler dieses Modells für die doch deutlich leistungshungrigere Radeon RX 7900XT(X) adaptieren oder ob es eine vollständige Neuentwicklung geben wird. Der Bifrost-Kühler verfügt über eine heute selten gewordene Kombination aus Axial- und Radiallüfter und erreicht damit recht schmale zwei Slots und eine Länge von nur 267 Millimetern, was die Karte größentechnisch für viele kleinere Gaming-PCs qualifiziert.
Quelle: Wccftech

Hehe, das dachte ich mir auch in dem Moment xD
Alles in allem find ich die Sache gut, belebt den Markt.
Aber um die RX 7900 XT(X) mit 300 - 350 W TDP/TGP "leise" zu kühlen kann nur mit einer zusätzlichen Heatpipe gelingen