Grafikkarten: ASRock glaubt an bessere Verfügbarkeit im zweiten Halbjahr
Werden Grafikkarten bald besser verfügbar sein? Daran glaubt zumindest der taiwanesische Hersteller ASRock. Die Firma geht davon aus, dass die Nachfrage nach Grafikkarten und speziellen Mining-GPUs noch in diesem Jahr sinken wird. Ein Grund dafür sollen die Bemühungen Chinas sein, das Schürfen zu unterbinden.
Das taiwanesische Unternehmen ASRock sieht ein Ende der Grafikkartenknappheit auf uns zukommen. Trotz der umkämpften Komponenten auf dem Halbleitermarkt glaubt ASRock daran, dass Grafikkarten im zweiten Halbjahr 2021 breiter verfügbar sein werden. Dies soll den Druck auf Händler verringern, was auch für einen gewissen Preisabfall sorgen soll. In der letzten Woche hatten wir bereits darüber berichtet, dass GPUs wie die Geforce RTX 3080 oder Radeon RX 6800 XT schon etwas günstiger geworden sind.
Laut ASRock soll die Nachfrage besonders für GPU-Mining noch in diesem Jahr sinken. Grund dafür sind die Bemühungen der chinesischen Regierung, Mining-Operationen zu unterbinden. China macht derzeit noch einen großen Teil der globalen Nachfrage nach Kryptowährungs-Mining-Hardware aus. Im Mai hatte die chinesische Regierung jedoch Schritte gegen das Schürfen angekündigt. In diesem Monat haben bereits zwei Provinzen das Mining komplett verboten und weitergehende Operationen unter Strafe gestellt.
Prime Day 2021: Mögliche Schnäppchen bei Grafikkarten
Neben der sinkenden Nachfrage aus China soll auch die kommende Umstellung der großen Kryptowährung Ethereum eine Rolle spielen. Noch in diesem Jahr will die Währung von "Proof of Work" (PoW) zu "Proof of Stake" (PoS) umstellen. Dadurch sollen Blöcke nicht mehr durch das rechenintensive Suchen von passenden Hashes bestätigt werden. So soll die benötigte Energie um gut 99,95 Prozent fallen. PC sollen nach der Umstellung auf das ETH-2.0-Update nur noch eine öffentliche Datenbank führen, statt die Blöcke vor allem mittels Grafikkarten zu berechnen. Das "Mining" könnte dann sogar von Einplatinencomputern wie dem Raspberry Pi durchgeführt werden.
Quelle: TechPowerUp

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Das ist eine gewagte These, die sind dort extrem hörig, wirklich sehr extrem.
Im chinesischen System hat man als Krimineller, wenn das Auge auf einem landet, nicht viel zu lachen und zu genau diesem wird man ganz schnell, wenn man nicht die Verbote des Staates achtet.
Knast & Umerziehungslager ist dort kein Zuckerschlecken und das auf Jahre bis Jahrzehnte, da sind unsere Gefängnisse eher mit geschlossenen Ferienlagern zu vergleichen.
Da muß man schon sehr gierig sein, wenn man dann im großen Stil weiter mined.
Die haben ganz andere Möglichkeiten, da werden dann der Stromverbrauch überwacht und ausgewertet und der Partei-Informant ist auch nicht weit.
Einzig die verkündete Umstellung von ETH, ohne GPU Leistung zu schürfen, dürfte dem GPU Markt dann Abhilfe verschaffen. Ansonsten gilt nach wie vor Angebot und Nachfrage. Solang die Leutz in der breiten Masse 100% Aufschlag zahlen, auch ohne künftigen Mining Boom, wird sich an den Preisen nichts verändern.
Mir schwant schon böses mit der nächsten Generation, wenn AMD un Nvidia durchgängig der Leistungsklassen dann wieder die Preise um 30-50% anheben. Wie beim letzten Mining Boom und den Pascal/Vega->Turing/Navi Karten.
*edit*
und glauben ist nicht wissen, reißt es dann wieder raus ... nicht !
Da liegt immer noch so viel Kohle, die man nur aufsammeln muss. Denke kaum, dass hier irgendwas verboten werden kann.
Das ist eine gewagte These, die sind dort extrem hörig, wirklich sehr extrem.
2021 dagegen? Not so much…
Selbst das Sommerloch war noch nie so krass, die nächsten Monate bis September kommt praktisch nichts erwähnenswertes.
Im übrigen kommt FC6 dieses Jahr raus.