KI-Beschleuniger: AMD und Nvidia exportieren wieder nach China
AMD und Nvidia dürfen ihre KI-Beschleuniger dank eines aufgeweichten Handelsembargos der US-Regierung wieder nach China exportieren. Für die Unternehmen bedeutet das Milliardenumsätze, während Spieler das Nachsehen haben könnten.
AMD und Nvidia dürfen ihre KI-Beschleuniger und Profi-Grafikkarten dank eines aufgeweichten Handelsembargos der US-Regierung wieder nach China exportieren. Für die beiden US-Unternehmen bedeutet das Milliardenumsätze, während die Spieler möglicherweise das Nachsehen haben könnten, wenn der Fokus erst einmal wieder deutlich stärker auf dem riesigen Markt für Künstliche Intelligenz liegen solle.
AMD und Nvidia liefern wieder KI-Hardware nach China
Während Nvidia auf seinem offiziellen Blog nun bekannt gegeben hat, dass die Bemühungen seines CEOs Jensen Huang, welcher sich in Washington und China für eine Wiederaufnahme der KI-Exporte eingesetzt hatte, von Erfolg gekrönt waren und das Unternehmen aus Santa Clara zukünftig wieder H20-Beschleuniger sowie eine ebenfalls angepasste Nvidia RTX Pro 6000D abermals nach China exportieren möchte, soll laut Reuters auch AMD eine solche Einigung erzielt haben.
Quelle: Nvidia
AMD wird für den chinesischen Markt ebenfalls einen entsprechend angepassten oder beschnittenen KI-Beschleuniger bereitstellen. Die Instinct MI308 Serie, eine speziell zugeschnittenes Derivat der Instinct MI300 Serie, ist dabei für die Ausfuhr in die Volksrepublik China vorgesehen, so ein Sprecher des US-Unternehmens.
Wir wurden kürzlich vom Handelsministerium informiert, dass die Lizenzanträge für den Export von MI308-Produkten nach China zur Überprüfung voranschreiten werden. Wir planen, die Lieferungen aufzunehmen, sobald die Lizenzen genehmigt werden.
Wir loben die Fortschritte, die die Trump-Administration bei der Förderung von Handelsverhandlungen erzielt hat, sowie ihr Engagement für die Führungsrolle der USA im Bereich Künstliche Intelligenz.
- AMD -
Wie die Journalistin Mackenzie Hawkins von Bloomberg berichtet, wurde das Embargo der US-Regierung wohl im Austausch gegen Lieferungen von wichtigen Erzen und Mineralien aus China an die USA aufgeweicht.
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Quelle: Nvidia, AMD, Bloomberg, Reuters

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Oder könnte es trotzdem Lieferengpässe auch für Gaming-Grafikkarten geben?