AMD stellt Radeon HD 7400M, HD 7500M und HD 7600M vor - Rebranding der HD 6000M
Die ersten Radeon HD 7000M sind da: AMD veröffentlichte heute früh europäischer Zeit die Radeon HD 7400M, HD 7500M und HD 7600M - allerdings basieren alle Karten auf der bekannten VLIW5-Architektur und sind im 40-Nanometer-Prozess gefertigt, so gesehen handelt es sich also um Rebranding.
Ohne die deutsche Presse zu informieren, veröffentlichte AMD heute früh europäischer Zeit die Radeon HD 7400M, die HD 7500M und die HD 7600M. Die zugrunde liegende Architektur ist die der HD 6800 im Desktop-Segment. Dies bedeutet, dass die GPUs auf VLIW5 setzen und im 40-Nanometer-Prozess gefertigt werden.
Zumindest was die Geschwindigkeit anbelangt, legen die Karten nominell zu und auch der UVD3 ist im Gegensatz zu den Modellen der HD-6000M-Serie vorhanden. So bieten die HD 7600M sowie die HD 7500M immerhin 480 Shader-Einheiten und 24 TMUs, der Takt ist unbekannt - darüber verfügt allerdings bereits eine HD 6750M. Den Unterschied zwischen HD 7600M sowie HD 7500M schafft AMD durch das Speicherinterface, welches 128 respektive 64 Bit breit ist. Die HD-7400M-Serie dagegen kommt auf nur 160 ALUs und 8 TMUs, das entspricht der bekannten HD 6470M (welche jedoch nur DDR3-Speicher nutzen kann; alle HD 7000M unterstützen auch GDDR5).
Am Ende wird AMD zwar vermutlich durch etwas höhere Taktraten die HD 7600M und Co. vor den älteren Karten positionieren - böse Zungen könnten hier dennoch von einem Rebranding sprechen. Die wirklich interessanten, sprich schnelleren Modelle wie die HD 7900M etwa kommen später und werden nach aktuellem Stand im 28-Nanometer-Verfahren gefertigt und setzen auf die modernere GCN-Architektur.
| Radeon HD 7400M | Radeon HD 7500M | Radeon HD 7600M | Radeon HD 6470M | Radeon HD 6750M | |
|---|---|---|---|---|---|
| Fertigungsprozess | 40 Nanometer | 40 Nanometer | 40 Nanometer | 40 Nanometer | 40 Nanometer |
| Shader-Einheiten | 160 | 480 | 480 | 160 | 480 |
| TMUs | 8 | 24 | 24 | 8 | 24 |
| ROPs | 4 | 8 | 8 | 4 | 8 |
| Speicherinterface | 64 Bit | 64 Bit | 128 Bit | 64 Bit | 128 Bit |
| Speichertyp | DDR3/GDDR5 | DDR3/GDDR5 | DDR3/GDDR5 | DDR3 | GDDR5 |
Quelle: Anandtech

Aus zb. einer GT 555M wird eine GT 635M.
AMD benennt stumpf die 6400 in 7400 usw. um.
genau dies stimmt nicht... au einer 6500m wird eine 7400m
Nvidia hat bislang keine einzige High-End-Karte umbenannt.
Davon abgesehen wüsste ich nicht, was daran schlimmer sein sollte, wenn man nur 2-3% seiner Kunden verarscht, anstatt 20-30%.
Also bei AMD und Nvida mein ich jetzt.
2012 wirds wohl außer Shrinks weit und breit nicht viel geben
Hoffe mal die neuen Konsolen kommen endlich mal raus, sonst gibt´s nur Stillstand.
Und warum soll man sich neue Sachen kaufen, wenn´s die alten weiter tun ? Und zwar gut.
Bin schon davon ab mir als nächstes n 2500k zu kaufen. Kauf mir wieder n 955BE so lange es die noch gibt. So kann meine Frau dann auch ordentlich zocken
Ob Mobil, oder Desktop Bereich .... überall das Gleiche.
Edit : Back to the roots
Gleiches Recht für alle, entweder sprechen wir bei beiden Firmen von Rebranding, oder wir lassen es bei beiden Firmen.
Und vor allem verkleinert NV beim Rebranding immer die Klassifizierung.
Das macht ATI nicht immer.
War nicht letzthin hier sogar ein Retro-Artikel, laut dem ATI das Rebranding (und zwar bei gleichbleibender
Klassifizierung) als erste verwendet haben? Sogar noch schlimmer, da damals die erste Ziffer die DirectX-Fähigkeiten
angab, diese spezielle 9xxx Karte aber nur DX8 konnte?
Abgesehen davon halte ich Rebranding bei beiden für absolut legitim. Das Portfolio muss komplett sein, nicht
jeder Chip kann und muss komplett neu entwickelt werden, und solange die Chips überarbeitet werden und die
Klassifizierung passt, ist nichts dagegen einzuwenden.
Den "provozierenden Redakteur", der NVidia bevorzugt und ATI schlechtmacht habe ich bis jetzt bei
PCGH nicht gefunden.
Nicht der Redakteur ist einseitig, sondern die Fakten sind es.
EDIT: OK, bezogen auf die 2 Artikelüberschriften heute hast du recht. Hab den NV-Artikel erst jetzt gelesen.