AMD Technology Analyst Day: UVD belegt 4,7mm²

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AMD Präsentation zum Universal Video Decoder (Bild: Planet 3D Now) AMD Präsentation zum Universal Video Decoder (Bild: Planet 3D Now) Auf dem Technology Analyst Day, welcher gestern von AMD ausgerichtet wurde, gab der Chiphersteller erstmals bekannt, wieviel Platz auf dem Chip von der HD-Video-Einheit namens UVD (Unified Video Decoder) in Anspruch genommen wird.

Die 4,7 mm² entsprechen auf dem RV610-Chip der HD2400-Reihe knapp 6 Prozent der Gesamtfläche und auf dem RV630-Chip etwa 3 Prozent der Chipfläche. Auch wenn sich dieses Verhältnis nicht direkt in einen entsprechenden Anteil an der Transistorzahl umrechnen läßt, erscheint der Aufwand an dedizierter Logik für eine so anspruchsvolle Aufgabe wie die HD-Dekodierung doch erstaunlich gering. Besonders, wenn man bedenkt, dass ein Core 2 Duo E6300 mit einem vielfachen der Chipfläche und Transistorzahl mit der Wiedergabe eine HD-Filmes ebenso ausgelastet werden muss. Umso erstaunlicher ist daher die Tatsache, dass dieser Funktionsblock im R600-Chip des Spitzenmodells HD2900 XT nicht vorhanden ist. Dort hätte er nur knapp über ein Prozent der Chipfläche belegt. Offenbar ist man mit dieser Die-Größe und -Komplexität am Limit des 80-Nanometer-Prozesses angelangt.

Weitere Optimierungen in der Prozesstechnologie könnten uns also demnächst die ersten Mainboard-Chipsätze mit entsprechender Funktionalität bringen, wenn diese ebenfalls über solche hochspezialisierte Logik verfügen.

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