Radeon RX 7900 XT(X): Der8auer grenzt MBA-Temperaturproblem auf Vapor Chamber ein
In einem Video ist Roman "der8auer" Hartung auf die Temperaturprobleme der neuen MBA-RDNA-3-Modelle eingegangen. Er hat diese dabei in verschiedenen Orientierungen getestet, den Kühler bearbeitet und konnte das Problem dadurch letztendlich eingrenzen. Lesen Sie daher im Folgenden mehr zu seiner Vorgehensweise und woran die hohen Temperaturen liegen sollen.
AMDs neue RDNA-3-Grafikkarten sind nun seit wenigen Wochen auf dem Markt und bieten eine sehr hohe Rasterizing-Performance und eine höhere Raytracing-Performance als die Last-Gen-Modelle. Dazu kommen die Speicherkapazität, klassische Achtpolanschlüsse und ein Formfaktor, der den Einbau auch in kompakteren Gehäusen ermöglicht. Doch leider gibt es ein erhebliches Problem mit den Referenzmodellen, den Made-by-AMD-Karten (MBA). Diese leiden unter einem Phänomen, das als Hotspot-Problem bekannt ist. Dem hat sich jetzt der Youtuber Roman "Der Bauer" Hartung in einem Video umfangreich angenommen.
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Er hatte bereits in der Vergangenheit eine Radeon RX 7900 XTX von einem Zuschauer erworben, die der Beschreibung nach das Problem aufwies, konnte es aber in seinen Tests nicht rekonstruieren. Demnach soll die Grafikkarte eine Hotspot-Temperatur von 110 °C erreichen und sich dann zum eigenen Schutz throtteln. Im aktuellen Video werden daher gleich vier der neuen MBA-Radeons entsprechend getestet. Zum Einsatz kommt dabei ein zehnminütiger Test, jeweils von Remnant from the Ashes und dem Furmark.
Die Karten wurden dazu in zwei verschiedenen Konfigurationen verbaut, einmal horizontal und einmal vertikal. Im vertikalen Aufbau erreichten die meisten MBA-Modelle dabei eine GPU-Temperatur von 65 bis 70 Grad Celsius, während die Hotspots zwischen 85 und 90 °C liegen. Ausnahmen gibt es für ein Custom-Modell von Asrock, das ein erhöhtes Powertarget hat und daher ein Temperaturdelta von 25 Kelvin aufweist sowie für eine MBA-Karte, die ca. 35 Kelvin Differenz zwischen GPU- und Hotspot-Temperatur hat.
Im horizontalen Aufbau gibt es dagegen erhebliche Unterschiede. Während die GPU-Temperaturen im Bereich von 60 bis 70 °C liegen, landen zwei MBA-Modelle bei Hotspot-Temperaturen von ca. 100 °C, was zwar hoch, aber noch nicht besorgniserregend ist. Gleich zwei weitere Modelle landen aber innerhalb weniger Minuten bei 110 °C Hotspot-Temperatur und laufen damit am Limit.
Der8auer hat diese Vorkommen daraufhin auf entweder die Abstandshalter oder eine defekte bzw. falsch ausgelegte Vapor Chamber eingegrenzt. Ersteres konnte er ausschließen, indem er die Abstandshalter um 1,5 Millimeter einkürzte. Da das Phänomen weiter Bestand hat, kommt er zu dem Schluss, dass der Kühler der MBA-Modelle bzw. die Vapor Chamber das Problem ist und zeigt sich gespannt, wie AMD es lösen will. Im Forum von PCGH Extreme wird unter anderem über einen möglichen Rückruf diskutiert.
Quelle: der8auer

Wie wäre der Formulierungsvorschlag an AMD mgl. zu bekunden?
Z.B.:
"Sehr geehrte AMD-User - wir sind sehr dankbar für Ihre unterstützenden Grafikkartenkäufe, die auch in Zukunft ein angemessenes Leistungsniveau in der Konkurrenz gewähren. Dafür ganz lieben Dank!
Leider -wirklich leider- sind in den Kühlkörpern der ersten Produktionsreihen seitens der Vorausfallraten in überzufällig häufiger Anzahl die Qualitäts-Stichproben unauffällig geblieben - entgegen bisheriger Produktionsreihen.
Wir möchten daher Sie bitten,
a) Ihre Karte zu Rückerstattung zurückzugeben
b) Einen High-Performance-Kühlerersatzbausatz anzufordern ODER
c) Ein Profi-Wasserkühlersystem für einmalige €150,- (Kaufnachweis erforderlich) exclusiv als Treue-Bonus"
d) Nach neuesten Verdampfungsvideos seitens 8auer liegt nun auch der €34,- Feuerlöscher dabei...
(WER bitte wählt WAS?) - ebf.:
Wie wäre der Formulierungsvorschlag an "NEID/ENVIDIA" mgl. zu bekunden?
Z.B.:
"Sehr geehrte NVDA-User - wir sind sehr dankbar für Ihre unterstützenden Grafikkartenkäufe, die auch in Zukunft ein angemessenes Leistungsniveau in der Konkurrenz gewähren. Dafür ganz lieben Dank!
Leider -wirklich leider- sind in den Stromkabelübersetzern der ersten Produktionsreihen seitens der Vorausfallraten in überzufällig häufiger Anzahl die Qualitäts-Stichproben unauffällig geblieben - entgegen bisheriger Produktionsreihen.
Wir möchten daher Sie bitten,
a) Ihre Karte zu Rückerstattung zurückzugeben
b) Einen normenkompatiblen der noch nicht vollends beschlossenen neuen Normenformulierung "HOCHQUALITATIVE ADAPTER" zu bestellen ODER
c) ...aber bereits JETZT nicht nur DAS Profi-Wasserkühlersystem für einmalige €150,- (Kaufnachweis erforderlich) exclusiv als Treue-Bonus" SONDERN auch für nur zusätzliche €200.- das handbetriebene (umweltfreundliche, ggf. antriebserneuerbare) PC-Löschsystem ($34-Löscher mitgeliefert)
"Reparatur von Subkomponenten war im PC-Bereich nie üblich."
Wenn Sie mögen, schauen Sie doch bitte mal bei DELL nach, ich bekam zumindest ein ausführliches 'Service-Manual für das Inspiron 8000 (Jg.2000)' mit der Angabe zu Subkomponenten und deren Austausch heruntergeladen. Sollten Sie das nicht mehr finden, übersende ich das gerne. Das ist zwar kein Schaltplan, aber dennoch eine sehr dezidierte Anleitung zur Reparatur von eben 'Subkomponenten'. Sogar mit Schraubenmaßen!
Weiter:
"Und ehrlich gesagt ist sie das bei Fahrzeugen ebenfalls nicht mehr; zu Unterhaltungselektronik habe ich in diesem Jahrtausend auch keine Schaltpläne mehr dazu bekommen. Wenn etwas interkontinental und firmenübergreifend als Gesamtprodukt gehandelt wird, dann wäre eine Dokumentation einzelner Unterelemente selbst für Endkunden nur nice-to-know, zumal bei Dingen die nur mit Spezialtechnik diagnostizier- oder reparierbar sind."
M.E.: PCGH et.al. machen doch selbst entsprechende Messungen, z.T. sogar nur mit -im System laufenden- Programmen. Ein Multimeter für den durchschnittsdeutschen Bastler ist m.W. in jedem besseren Haushalt vorhanden. Nebenbei: PCGH machte doch bislang selbst 'Schraubervideos' z.B. zu Abstandshalterungen oder auch NachrüstKühlern. Also: bitte keine 'AbLeugnungsVeröffentlichungen' seitens PCGH. Meinereiner müsste ansonsten anfangen, die Glaubwürdigkeit von PCGH-Schraubervideos infrage zu stellen.
Noch weiter:
"Du kannst nicht ermitteln, ob der Füllstand einer Vaporchamber stimmt, du kannst den Füllstand einer Vaporchamber nicht korrigieren, du kannst die Vapor Chamber nicht als einzelnes Element austauschen – was würde es dir also bringen, wenn der Grafikkartenanbieter nähere Informationen zur Vapor Chamber mitliefern würde? Nicht einmal den kompletten Kühler kannst du gegen ein neues Exemplar ersetzen, denn für so derartige Ersatzteile gibt es keine ausreichende Nachfrage."
M.E.: AMD wird sich - vgl. IgorsLab bzgl. der Menge an betroffenen Karten - womöglich überlegen müssen, ob sich die Anleitung zur 'Nachbesserung (Austauschanleitung)' allein der Kühlelemente (eben auch der Dampfkammer) bei 4-6 Batches nicht doch lohnen könnte. Außerdem ließe sich der Imageverlust 'großzügig' an die Kühlerzulieferer abwälzen. Nebenbei: die Kühlereinheit ist getrennt von der eigentlichen Platine - warum sollte ein Austausch da nicht möglich sein? Es gibt doch seit Jahren spezielle Kühler zum Nachrüsten und Nachkaufen... - und: nichts Anderes machen doch die PlatinenPartner ebenfalls, oder?!
Speziell Anwender der PCGH-Gemeinde, die bis zu Extrembasteleien (z.B. Stickstoffkühlung etc.) bereit sind, wären m.E. durchaus bereit, so eine Karte aufzuschrauben und neben Kühlerupdate auch gleich (Igor) ein Kühl_pad/Pasten_update durchzuführen. Ich möchte hier nicht meckern, sondern auch auf Lösungsmöglichkeiten hinweisen. - Nebenbei: "abgesehen mal von 'Re-Balling' (Frage: bin ich hier nun bei PCGH, ggf. 'Extreme' oder doch nur bei 'Computer-Bild'?)".
Und noch 'Ein - (Verzeihung bitte - liegt wahrscheinlich auch an den unterschiedlichen Aufwuchsjahrgängen):
"Dafür ist die PC-Technik dann, verglichen mit z.B. dem KFZ-Bereich einfach zu zuverlässig und das Nutzungsinteresse der Anwender zu kurz."
Verzeihung bitte: 'Dafür' bekommen Sie von mir die silberne Zitrone (vgl. ADAC) mental überreicht - denn: wenn KFZ-Technik alle paar Wochen mit "Funktions- BIOS- Usability-Updates" versorgt werden müsste, um aktuellen 'Standards' zu entsprechen, dann hätten 'wir' hier monatlich Massenkarambolagen zu erwarten.
a) mein VW-Polo (Jg.93) läuft seitdem -ohne- Updates, ggf. mit laufleistungsbedingten Originalaustausch'subkomponenten' (deren Austauschpflicht/Lebensdauer bereits im Werkstatthandbuch benannt ist) - b) meine Guzzi Breva 750 (Jg.2009 (mit Schaltplan abrufbar - speziell für Nachrüstungen!)) hat noch -nie- ein irgendgeartetes 'Update' bekommen und läuft immer noch wie am ersten Tag (Tag, nicht tag)... c) 'Mein Nutzungsinteresse' z.B. beträgt speziell bei dem DELL-Notebook eine für mich undefinierte Dauer, da darauf Profisoftware im mittleren 5-stelligen €-Bereich läuft, die eben nur mit 12-Bit Festplattensektoren kompatibel ist.
Fazit meinerseits:
Lieber eine Ersatz-Kühlerlösung ausliefern, als gleich ganze Platinen bzw. Karten austauschen zu müssen. Und dann vertraue man auf die Bastelfreude der sowieso enthusiastischen OC/UV-Gemeinde.
Herzliche Grüße!
P.S.:
Auch angesichts der aktuellen Lage:
Seit zig-Jahren schon sucht die Bundeswehr 'noch brauchbare 486er-Boards' zu mittleren 4stelligen Ablösepreisen, um z.B. die MIL.-Hardware zu ersetzen. Löten können die selbst, aber die Platinen und Prozessoren fehlen. (Man wende sich an lokale, möglichst persönlich bekannte BW-IT-Offiziere und nicht an das BMfV).
Reparatur von Subkomponenten war im PC-Bereich nie üblich. Und ehrlich gesagt ist sie das bei Fahrzeugen ebenfalls nicht mehr; zu Unterhaltungselektronik habe ich in diesem Jahrtausend auch keine Schaltpläne mehr dazu bekommen. Wenn etwas interkontinental und firmenübergreifend als Gesamtprodukt gehandelt wird, dann wäre eine Dokumentation einzelner Unterelemente selbst für Endkunden nur nice-to-know, zumal bei Dingen die nur mit Spezialtechnik diagnostizier- oder reparierbar sind. Du kannst nicht ermitteln, ob der Füllstand einer Vaporchamber stimmt, du kannst den Füllstand einer Vaporchamber nicht korrigieren, du kannst die Vapor Chamber nicht als einzelnes Element austauschen – was würde es dir also bringen, wenn der Grafikkartenanbieter nähere Informationen zur Vapor Chamber mitliefern würde? Nicht einmal den kompletten Kühler kannst du gegen ein neues Exemplar ersetzen, denn für so derartige Ersatzteile gibt es keine ausreichende Nachfrage. Dafür ist die PC-Technik dann, verglichen mit z.B. dem KFZ-Bereich einfach zu zuverlässig und das Nutzungsinteresse der Anwender zu kurz.
Natürlich würde mehr wissen trotzdem nicht schaden, aber deine Fragen brauche ich gar nicht erst an einen Anbieter zu stellen, um die Nicht-Antwort zu erfahren: "Von wem wird das Kühlsystem der XYZ hergestellt, wie lautet die Teilenummer und wie die Spezifikationen?" => "Die ABC° XYZ® ist ein superduper 3D-Beschleuniger der neuer als neuesten Generation für das perfekte Gaming-Erlebnis! Der UltraCoolSuperFree™-Kühler der ABC° XYZ® ist mega stark und so leise, es im Raum ruhiger wird, sobald er aktiv wird! Außerdem ist ABC° XYZ® UltraCoolSuperFree™ unendlich langelbig und wartungsfrei, der Anwender muss sich um nichts sorgen!"
Wie gesagt: Direkte Fragestellungen an die Hersteller sind genauso sinnlos, wie den BMW-Verkäufer nach der nötigen Software zu fragen, um den China-Schlüsselrohling von Alibaba anzulernen anstelle den baugleichen BMW-Zweitschlüssel zum fünffachen Preis zu kaufen. Das gilt inbesondere im Falle von AMD, bei denen sogar Spezifikationen des Gesamtproduktes oder gar einer Plattform immer wieder selbst auf Nachfrage nicht verfügbar sind.
Edit: Ah, CB hatte das gestern Abend schon.
Wie geschrieben: '...erschließt sich mir nicht...' - d'accord.
Allerdings: m.E. lässt die Antwort durchaus tief blicken - man übertrage den Inhalt der Antwort durchaus einmal auf den Automobilsektor (oder den Energiesektor oder ...) - heutzutage sind Computer oftmals wichtiger für ein Unternehmen als die hardware-Reiseutensilien.
Wenn ich (als auch Musiker) umsatzwichtige Ersatzteile für z.B. meine Revox B77 benötig(t)e, wurde mir (damals) stets (auf Anfrage) ein kompletter Schaltplan und eine sog. Wurfzeichnung geliefert. Damit kann bzw. konnte ein gelernter Elektroniker immerhin eine 'Funktionsreparatur' durchführen. Die 'Auto/Motorrad-Reparatur-Anleitungen' gibt es ja auch noch immer...
Somit wäre m.M.n. ein durchaus 'kritisches Nachfragen' seitens der Red. dennoch sinnvoll - damit wenigstens geklärt wäre, welche 'Hardwareschmiede' sich in elementaren Bereichen als unkooperativ herausstellt (Kundenbindung vs. Shareholder-Bindung)... (ebf.: offene vs. verdeckte Funktionsweisen).
Meine Revox B77 hält bis heute (bei ursprünglich DM 2.400,- (1970er) - aktuelle PC-Konfigurationen zu mindestens vergleichbarem Preis in € tun das leider nicht. (Mein derzeit ältester PC ist übrigens ein immer noch funktionierendes Dell-Inspiron-Notebook aus dem Jahre 2000, damals für ganze DM 6400,-)
Herzlichen Dank und ebensolche Grüße!
P.S.:
Auch mein bereits 1984 erworbener Atari 130XE (8-Bit, mit Diskettenlaufwerk, funktionablem Drucker sowie Textverarbeitung etc.) tut bis Heute seinen Dienst. Den hatte ich erworben, weil es an der Uni verboten wurde, Semesterarbeiten handschriftlich zu verfassen. 'Ultima III' lief schon damals (mit Sprites) bei 1MHz ansprechend flüssig (und vor Allem: Spielfreudig und interaktiv - 'Schatzi' hatte dann immer den Karo-Block zur Hand, um die Dungeons zu kartieren - war mega-interaktiv (schmatz-Schatz!)...