Offiziell: AMD Radeon RX 6750 GRE mit 10 und 12 GB für 269 und 289 US-Dollar
17.10.2023 19:30 Jetzt ist es offiziell, AMD hat in China die Radeon RX 6750 GRE ("Golden Rabbit Edition") mit 10 sowie 12 GiByte GDDR6 vorgestellt. Die beiden neuen RDNA-2-Grafikkarten, die sich nicht nur bei der Speicherausstattung unterscheiden, starten bei 269 und 289 US-Dollar.
AMD hat in China die Radeon RX 6750 GRE ("Golden Rabbit Edition") mit einem 10 sowie 12 GiByte großen GDDR6-Grafikspeicher offiziell vorgestellt. Die beiden neuen Grafikkarten auf Basis des RDNA-2-Grafikprozessors Navi 22, die sich nicht nur bei der Speicherausstattung deutlich unterscheiden, starten bei einem Preis von 269 sowie 289 US-Dollar und werden von Asus, Gigabyte, Powercolor, Sapphire und XFX als Custom-Design exklusiv im chinesischen Einzelhandel angeboten. Eine Verwandtschaft zur Radeon RX 6700 Serie ist unverkennbar.
Die Radeon RX 6700 Serie zum viel günstigeren Preis
Auf Basis von Navi 22 XT, der mit seinen 2.560 RDNA-2-Shadereinheiten schon in der Radeon RX 6700 XT steckt, und Navi 22 XL, dem Grafikprozessor der Radeon RX 6700 mit 2.304 RDNA-Shadereinheiten, realisiert AMD die Radeon RX 6750 GRE 12 GB und Radeon RX 6750 GRE 10 GB. Neben der Speicherausstattung und dem 192-Bit und 160-Bit breiten Speicherinterface werden auch alle anderen Spezifikationen der Radeon RX 6700 Serie unverändert für die China-Grafikkarten übernommen.
Quelle: AMD
Die Spezifikationen der Radeon RX 6750 GRE mit 10 und 12 GiByte
Der große Unterschied findet sich beim Preis, denn während die Radeon RX 6700 XT mit einem Manufacturer's Suggested Retail Price ("MSRP") von 479 US-Dollar in den Handel gestartet ist, wird die AMD Radeon RX 6750 GRE mit 12 GiByte zu Preisen ab umgerechnet 289 US-Dollar angeboten, für das Modell mit 10 GiByte wird ein Preis von umgerechnet 269 US-Dollar aufgerufen. Auch erste Reviews sind in China mittlerweile online gegangen und bieten keinerlei Überraschungen.
- Radeon RX 6750 GRE: Review von PCHome
- Radeon RX 6750 GRE: Review von EXPreview
- Radeon RX 6750 GRE: Review von CNBeta
Die beiden Modelle erreichen erwartungsgemäß die Leistung der bereits bekannten AMD Radeon RX 6700 XT und Radeon RX 6700 und weisen aufgrund identischer Taktfrequenzen und der unveränderten TDP von 230 und 170 Watt auch eine gleichbleibende Verlustleistung auf. Dennoch schwingt AMD auch für den chinesischen Markt kräftig die Marketingkeule mit Benchmarks.
Versprochen wird "1440p-Gaming zum 1080p-Preis", was zwar im Hinblick auf den Preis korrekt ist, bei der Auflösung aber eher Augenwischerei. Die meisten Spieler würden eine AMD Radeon RX 6700 XT, auch unter neuem Namen, nicht als eine Grafikkarte für WQHD ("1440p") bezeichnen oder sie in Betracht ziehen. Einen Seitenhieb gegen Nvidia und dessen Fable für 8 GiByte konnte sich AMD offensichtlich ebenfalls nicht verkneifen, wie der folgende Slide zeigt.
Quelle: AMD
AMD möchte den Vorteil von 12 GiByte gegenüber 8 GiByte hervorheben
Auch AMD FidelityFX Super Resolution ("FSR 3") sowie die kürzlich vorgestellte Zwischenbildberechnung ("Frame Generation") mittels AMD Fluid Motion Frames ("AFMF") direkt im Treiber sowie AMD Smart Access Memory ("SAM"), für einen Direktzugriff auf den Grafikspeicher, wurden bei der Präsentation der "neuen" Grafikkarten selbstverständlich entsprechend prominent angepriesen.
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Quelle: AMD via EXPreview, PCHome, CNBeta, Videocardz

Ist bei der RTX 4080 ja nicht so gut gelaufen.
Wenn die 6750 GRE 10GB und 6750 GRE 12GB heißen, aber unterschiedliche Chips und Speicheranbindung etc. haben, und sich spürbar unterschiedlich in der Leistung im Ranking platzieren, werden die voll den Ärger bekommen.
Auch wenn das jetzt kalter Kaffee ist und man besser neuere und zugleich effizientere Hardware kaufen sollte, ist das trotz ziemlich fies.
Meine RTX 3060 12 GB fiept zum Glück nicht.
Wie wird die Quote bei RX 7700 / 7800 sein?
Es betraf ja nicht nur die wenigen, ersten Ue5-Titel, sondern auch The Last of Us bis zum Patch, Hogwarts Legacy und Star Wars Survivor.
Außerdem hat sich das kurz hochgekochte Thema des VRAMs mittlerweile ohnehin wieder gelegt, da es nur entstanden ist, weil ein paar wenige unoptimierte Games deutlich zu viel VRAM (im Vergleich zur Grafikqualität) gebraucht haben.
Ich zocke immer in WQHD und habe noch nie ein Game gehabt, dass hier mehr als 8-10GB in höchster Auflösung gebraucht hat.
Und aktuelle Games wie Baldur's Gate 3 - mit sehr vielen sehr detailierten Texturen zeigen sehr deutlich, dass gut entwickelte und optimierte Software mit DEUTLICH weniger als 8GB in hohen Auflösungen läuft!
"Günstiger" wie es der Artikel suggeriert ist hier gar nichts, denn der Marktpreis der 6700er ist ja schon lange weit weg von der Release-UVP. Die 479$ aus dem Artikel hat man vor ziemlich genau einem Jahr das letzte mal für eine 6700XT bezahlt...