Radeon RX 6400: Marktstart erfolgt, im Handel ab 185 Euro

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XFX Speedster Radeon RX 6400.
Quelle: XFX

Die seit Januar für OEMs erhältliche Radeon RX 6400 wurde von AMD nun auch für Verbraucher veröffentlicht. Sie befindet sich am unteren Leistungsende der RDNA2-GPUs und wird von AMD mit der Geforce GTX 1650 und 1050 verglichen. Die offizielle UVP der Radeon RX 6400 wurde auf 159 US-Dollar festgelegt.

Ohne große Ankündigungen veröffentlichte AMD kürzlich seine Low-Power-Grafikkarte Radeon RX 6400 für das Verbrauchersegment, nachdem diese seit Januar bereits für OEMs verfügbar ist. Damit ist die Radeon RX 6400 früher auf dem Markt, als gedacht, da man im Vorfeld mit einem Release im Mai spekuliert hatte. Das Embargo für Custom-Designs der Boardpartner wurde ebenfalls aufgehoben, viele davon kommen als Low-Profile-Lösungen und im Single-Fan-Design. Asrock und Sapphire haben bislang ihre Radeon-RX-6400-Modelle jeweils in den genannten Ausführungen präsentiert, während Asus die Grafikkarte auch im Dual-Fan-Design zeigte.

Technische Daten, Vergleichswerte und Preise

Die Radeon RX 6400 ist die schwächste der bislang veröffentlichten RDNA2-Grafikkarten. Sie basiert auf der Navi-24-GPU mit 768 Stream-Prozessoren und ist damit eine abgespeckte Variante der Radeon RX 6500 XT. Die Karte wird mit einem Basistakt von 1.923 MHz, einem Spieltakt von 2.039 MHz und einem Turbotakt von 2.321 MHz ausgeliefert. Beim Speicher findet man 4 GiB GDDR6X vor, angebunden über einen 64-Bit-Speicherbus. Werkseitig übertaktete Versionen sind bislang von keinem Boardpartner präsentiert worden, weshalb man davon ausgehen kann, dass die Radeon RX 6400 nicht mit höheren Taktraten angeboten werden wird. An Anschlüssen sind einmal HDMI 2.1 und einmal Displayport 1.4 vorhanden.

Passend dazu: Radeon RX 6400: Custom-Modelle gehen bereits heimlich in den Handel

Von den bisher präsentierten Modellen benötigt keines eine externe Stromversorgung. Die erforderliche Leistung von 53 Watt soll allein von der PCI-Express-Schnittstelle bereitgestellt werden. Chinesische Medien durften außerdem bereits die Radeon RX 6400 zur Markteinführung testen - zu sehen gibt es etwa ein Sapphire-Pulse- oder XFX-Speedster-Modell. In diesen synthetischen Tests landete die Radeon RX 6400 in Sachen Leistungsfähigkeit zwischen der Radeon RX 6500 XT und der Geforce GTX 1650 von Nvidia.

Bildergalerie

AMD selbst soll seine Radeon RX 6400 mit der Geforce GTX 1650 und 1050 verglichen haben, beides 75-W-Lösungen aus älteren Generationen. In Spielen soll der begrenzte 64-Bit-Speicherbus ein Leistungshemmnis darstellen. Des Weiteren leidet die RX 6400 unter den gleichen Problemen wie die RX 6500 XT, die mit einer PCI-Express-4.0-x4-Schnittstelle und einer fehlenden H264/265-Codierungsfunktion auskommen muss.

Die offizielle UVP der Radeon RX 6400 wurde auf 159 US-Dollar festgelegt. Diese liegt damit 40 US-Dollar unter der UVP der Radeon RX 6500 XT. Die Konkurrenz um Nvidia hat bisher für solch einen geringen Preis noch keine seiner Grafikkarten aus der Ampere-Reihe ausgegeben. Die UVP der Geforce RTX 3050 liegt derweil bei 259 US-Dollar, allerdings ist jene für diesen Preis nicht auffindbar. Im PCGH-Preisvergleich hat die Radeon RX 6400 schon eine Heimat gefunden. Ein Modell von Asrock ist dort für einen Mindestpreis von 185 Euro gelistet und damit nicht weit von der UVP entfernt.

Auch lesenswert: Grafikkarte kaufen: Derzeit günstigste Geforce-Angebote von RTX 3050 bis RTX 3090 Ti

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Quelle: via Videocardz

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    • Kommentare (41)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Exuskazera Schraubenverwechsler(in)
        Ich finde diese Karte gerade aber auch wegen seinem HDMI2.1-Anschluss interessant.

        Habe mir einen 4k-TV zugelegt und wollte meinen Intel NUC dranstecken - ein wenig Filme, Serien u.ae. anschauen ist aber bei 30Hz nicht immer ganz angenehm und der Kleine mag das rechentechnisch auch nicht so richtig. Also mal schnell einen kleinen HTPC aus i7-9700k und passenden Komponenten gebaut, weil das Zeug noch da war, aber da steht mir wieder das Board im Weg / die Spezifikationen der Komponenten.

        Eigentlich wollte ich die 6500XT holen, weil die gerade im Schnitt für 179 Euro weggeht, aber dafür müsste ich eben noch ein Netzteil erwerben und das flache Case wäre auch überflüssig. Die LP-6400XT klingt ohne zusätzliche Stromversorgung dagegen ziemlich passend, kostet aber auch 179 Euro bei lesbaren Einbußen. (29.05.2022, Mindfactory)
      • Von Exuskazera Schraubenverwechsler(in)
        Ich finde diese Karte gerade aber auch wegen seinem HDMI2.1-Anschluss interessant.

        Habe mir einen 4k-TV zugelegt und wollte meinen Intel NUC dranstecken - ein wenig Filme, Serien u.ae. anschauen ist aber bei 30Hz nicht immer ganz angenehm und der Kleine mag das rechentechnisch auch nicht so richtig. Also mal schnell einen kleinen HTPC aus i7-9700k und passenden Komponenten gebaut, weil das Zeug noch da war, aber da steht mir wieder das Board im Weg / die Spezifikationen der Komponenten.

        Eigentlich wollte ich die 6500XT holen, weil die gerade im Schnitt für 179 Euro weggeht, aber dafür müsste ich eben noch ein Netzteil erwerben und das flache Case wäre auch überflüssig. Die LP-6400XT klingt ohne zusätzliche Stromversorgung dagegen ziemlich passend, kostet aber auch 179 Euro bei lesbaren Einbußen. (29.05.2022, Mindfactory)
      • Von RX480 Lötkolbengott/-göttin
      • Von RX480 Lötkolbengott/-göttin
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        Hier hat man mal ne kleine sinnvolle Auswahl an Games.
        "medium" getestet
      • Von BrollyLSSJ PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Prozessorarchitektur
        Das man so einer gpu keine aktuellen spiel auf low spielen kann ist klar.
        Kommt auf die Spiele an. Genshin Impact ist von Ende 2020 und läuft auf meiner GT 1030 auf low in Full HD sehr gut (i5-2400). Das sehe ich schon als aktuelles Spiel an. Wenn du mit "aktuell" die AAA Titel oder schlechte Konsolen Ports meinst, kommt das eher hin.

        Zitat von Rollora
        Man kann PCGH bei den Täglichen News ja viel vorwerfen, also Bouleward oder Clickbait, aber bei den Tests wohl kaum.
        Du kannst aber gerne dich per video berieseln lassen, wenn es dir zu schwierig ist tests zu lesen oder abzuwarten.
        Schön gesagt, wobei PCGH ja auch Videotests raushaut. Ich finde die Video Tests hier auf PCGH z.B. auch gut und besser als den Kram von den Influencern. Ausnahme: Wenn ich mal einen Vergleich z.B. zwischen AMD iGPU und Intel iGPU und NVIDIA GT 1030 suche, wo einfach nur im Hintergrund mit HWINFO die FPS und Auslastung der jeweiligen GPU im jeweiligen Spiel angezeigt wird (diese Vergleichsvideos), nutze ich da schon gerne Youtube. Denn da Suche ich eben meistens auch nach der Leistung in speziellen Spielen und PCGH kann ja auch nicht alles testen.
      • Von Gurdi Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von BxBender
        vs. 6500 XT:
        53 statt 107 W, bis zu -40% Leistung wegen Rohdaten (Shader/Takt)

        fertig
        Nach der Logik könntest du den großteil der Tests dir sparen, der Test einer 3090Ti wäre nach der Logik z.B. auch völlig überflüssig gewesen.
      Direkt zum Diskussionsende
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