AMD Radeon Pro W7900 und W7800: Die ersten Workstation-GPUs auf Basis von RDNA 3 mit bis zu 48 GiByte GDDR6
AMD hat mit der Radeon Pro W7900 und der Radeon Pro W7800 die ersten beiden Workstation-Grafikkarten auf Basis seiner aktuellen RDNA-3-Architektur vorgestellt. Die Profi-Beschleuniger haben großzügig bemessene Grafikspeicher von 32 respektive 48 GiByte GDDR6 und Grafikprozessoren mit 70 CUs beziehungsweise 96 Compute Units zu bieten.
AMD hat seine neue Workstation-GPU-Serie Radeon Pro W7000 vorgestellt, die sich zu Beginn aus zwei professionellen Grafikkarten, der AMD Radeon Pro W7900 sowie der Radeon Pro W7800, auf Basis des größten RDNA-3-Grafikprozessors, dem Navi 31, zusammensetzt. Die beiden Beschleuniger sind insbesondere für den Einsatz in Workstation-PCs konzipiert und sollen mit Nvidias RTX 6000 und RTX A5500 konkurrieren. Preislich möchte AMD die Konkurrenz dabei unterbieten.
AMD nimmt Nvidia RTX A6000 und A5500 ins Visier
Während Nvidia für die RTX A6000 rund 4.900 US-Dollar und für die RTX 6000 Ada gar rund 8.600 US-Dollar aufruft, sollen für die AMD Radeon Pro W7900 im Vergleich "nur" 4.000 US-Dollar über den Ladentisch wandern. Die AMD Radeon Pro W7800 für rund 2.500 US-Dollar soll hingegen die Nvidia RTX A5500 für 3.100 US-Dollar ins Visier nehmen. AMD sieht sich gegenüber Nvidia in diesem Bereich gut aufgestellt.
Quelle: AMD
Radeon Pro W7000
Die offiziellen Spezifikationen der beiden mit 295 Watt und 260 Watt TBP ("Total Board Power") eingestuften Workstation-Grafikkarten lesen sich wie folgt:
| AMD Radeon Pro W7900 | AMD Radeon Pro W7800 | |
|---|---|---|
| GPU | AMD Navi 31 | AMD Navi 31 |
| Compute Units | 96 | 70 |
| Shadereinheiten | 6.144 | 4.480 |
| Taktfrequenzen | ~ 2,5 GHz | ~ 2,5 GHz |
| Grafikspeicher | 48 GiByte GDDR6 ECC | 32 GiByte GDDR6 ECC |
| Interface | 384-Bit | 256-Bit |
| TBP | 295 Watt | 260 Watt |
| Preis | 3.999 US-Dollar | 2.499 US-Dollar |
Dual Media Engine und KI-Unterstützung
Bei der Radeon Pro W7900 handelt es sich quasi um eine professionelle Radeon RX 7900 XTX mit doppeltem Grafikspeicher, der zudem ECC-Fehlerkorrektur unterstützt, die Radeon Pro W7800 ist im Grunde eine nochmals von 84 auf 70 Compute Units beschnittene Radeon RX 7900 XT. AMD hebt insbesondere die zwei dedizierten Beschleuniger für die KI pro CU sowie die neue "Dual Media Engine" hervor.
Die Radeon Pro W7900 und W7800 ermöglichen das gleichzeitige Enkodieren respektive Dekodieren von zwei Video-Streams. Neu ist dabei die KI-Unterstützung für den Encoder. Außerdem lassen sich Videos jetzt im mittels AOMedia Video 1 ("AV1") enkodieren, das Dekodieren war bereits zuvor mit diesem Standard möglich. Hier profitiert AMD speziell von der Übernahme und dem Know-how von Xilinx.
Erstmals DisplayPort 2.1 mit 80 Gbit/s
Die Radeon Pro W7900 und Radeon Pro W7800 sind zudem die ersten Grafikkarten, die den DisplayPort 2.1 im UHBR20-Modus mit 20 Gbit/s pro Lane und summiert mit 80 Gbit/s vollständig ausnutzen. Damit lässt sich erstmals überhaupt 8K-Bildmaterial ohne Komprimierung ("DSC") oder Farbunterabtastung mit 60 Bildern pro Sekunde wiedergeben.
Quelle: AMD
Radeon Pro W7000
Weitere ausführliche Informationen zur Radeon Pro W7900 und Radeon Pro W7800 liefert die offizielle Produktseite auf der Internetpräsenz des Herstellers.
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Dazu kommt zum Frühstück noch eine Meldung, da ROCm auch für ausgewählte Radeon unter Windows kommt.
Aktuell läuft es nur auf Instinct und Radeon Pro unter Linux.
Nur die Absatzzahlen werden (wie immer) was anderes sprechen (bzgl. CUDA).
Und was ist der Gegenspieler zu CUDA? OpenCL?
Nur die Absatzzahlen werden (wie immer) was anderes sprechen (bzgl. CUDA).