AMD Radeon Pro W7600: Profi-GPU stürzt ab und kann nur dank Modifikationen kuriert werden [Bericht]
Eine von Igor'sLab getestete professionelle Grafikkarte, die AMD Radeon Pro W7600 auf Basis von RDNA 3 und Navi 33, hatte bereits im Auslieferungszustand so einige Probleme mit vereinzelten Aussetzern in Form von Black Screens. Diese "Blackouts" konnten schlussendlich nur dank der entsprechenden Modifikationen an der Kühlung kuriert werden.
Eine gerade von Igor'sLab getestete AMD Radeon Pro W7600, eine Profi-Grafikkarte auf Basis der RDNA-3-Architektur und des Navi-33-Grafikprozessors, hatte bereits im Auslieferungszustand so einige Probleme mit vereinzelten Aussetzern in Form von Black Screens. Diese leicht reproduzierbaren "Blackouts" konnten nur dank der entsprechenden Modifikationen an der Kühlung "kuriert" werden. Bessere Wärmeleitpaste und dünne Pads für den Speicher schafften Abhilfe.
Das Problem lässt sich innerhalb von 15 Minuten "fixen"
Laut Igor Wallosek, seines Zeichens Chef-Redakteur und Gründer von Igor'sLab, haben die Umbauarbeiten und Modifikationen "nicht einmal 15 Minuten" in Anspruch genommen und waren obendrein nicht besonders materialintensiv.
Bessere Wärmeleitpaste, performante und etwas weichere bzw. dünnere Pads für den Speicher (und damit mehr Anpressdruck auf der GPU) sowie die thermische Anbindung der Vapor-Chamber an den Frame.
Außerdem hatte ich ja für die bessere Auflage noch zwei weitere Pads eingefügt. Erledigt ist das alles in nicht einmal 15 Minuten und es hat länger gedauert, das Ganze im Nachhinein für Euch aufzuschreiben.
Igor Wallossek, Igor'sLab
Der Vergleich der GPU-Temperaturen vor und nach der Modifikation zeigt, wie wirkungsvoll der Umbau war. Die Radeon Pro W7600 stieg in den Szenarien, bei denen es zuvor noch leicht reproduzierbar zu Ausfällen in Form von Black Screens kam, anschließend nicht mehr aus. So einfach könnte und sollte(!) es sein.
GPU-Temperaturen der AMD Radeon Pro W7600
Qualitätskontrolle beim Auftragsfertiger fällt durch
Weshalb AMD eine seiner aktuellen professionellen RDNA-3-Grafikkarten so in den Verkauf schickt, bleibt vorerst sowohl unklar als auch unverständlich. Zumal immer wieder Grafikkarten der Serie Radeon und Radeon Pro ab Werk kleinere Mängel aufweisen, wie Igor Wallossek aus eigener Erfahrung zu berichten weiß.
Warum AMD die Qualitätskontrolle beim Auftragsfertiger so schleifen lässt, ist mir ein komplettes Rätsel. Der Ärger mit der Vapor Chamber der RTX 7900XTX sollte eigentlich ein finaler Warnschuss gewesen sein. Mal abgesehen von dieser Radeon Pro W7600 mit dem Blackout ab Werk ist da sicher noch mehr im Argen.
So war bei meinem Sample der Radeon Pro W7900 das Spannkreuz der Vapor Chamber nur locker verschraubt, da waren an zwei Schrauben noch so einige Windungen nachträglich zu erledigen.
Außerdem fehlen gern auch einmal Schrauben, so wie hier an der Slotblende der W7900 über der Mini-DP-Buchse:
Igor Wallossek, Igor'sLab
AMD selbst hat sich auf eine Anfrage von Igor Wallossek bislang nicht zurückgemeldet, was aber auch in vergleichbaren Fällen immer eine gewissen Zeit in Anspruch genommen hat. Schlussendlich wird sich der Hersteller wohl dazu äußern müssen, denn die AMD Radeon Pro W7600 von Igor'sLab ist offensichtlich kein Einzelfall unter den aktuellen RDNA-3-Grafikkarten des Herstellers.
Ich würde mir wünschen, dass AMD wirklich mehr Ressourcen ins Qualitätsmangement steckt und den Auftragsfertiger endlich mal knallhart in die Pflicht nimmt. So etwas, wie hier mit der Radeon Pro W7600 ist eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. Aber leider doch wahr, schade.
Igor Wallossek, Igor'sLab
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Quelle: Igor'sLab

Natürlich ist sowas ärgerlich, sollte nicht passieren, tut es aber nun man weil es keine 100% Perfektion gibt.
Gegenfrage glaubst du tatsächlich daran das es woanders eine 0% RMA Rate gibt? Ich nicht...
Sonst absolute Zustimmung zum kommentar.
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Dass sich alle 12-jährigen Fanboys auf solche Artikel stürzen und den Eindruck erwecken wollen, als ob bei den bösen "Gegnern" alles schlecht wäre, ist doch schon immer so gewesen. Für die ist das wie ein Fußballspiel. Da weren schon mal Schmähgesänge gesungen, um bei seiner Lieblingsmarke 1-2 Teile mehr verkauft zu sehen
Es gibt bei Grafikkarten keine 0-Fehler-Ziellinie, bei niemandem - eine solche strenge Kontrolle ist weder wirtschaftlich noch nötig (da die bauteile nicht sicherheitsrelevant sind... alle Schrauben einzeln abzählen machste im Flugzeugbau, nicht bei Grafikkarten).
AMD hat da wohl ein bisschen zu viel auf Risiko gesetzt (und es nach der 7900XTX-Sache offenbar imemr noch nicht eingesehen).
Und immer dieses Pseudoargument warum das jetzt grade bei Igor auffällt... ja mein Gott weil Igor investigativer Journalist ist der damit Geld verdient solche Sachen zu veröffentlichen während die zigtausenden Karten die sonstwo verrecken (egal von wem) in Serverbuden draufgehen wo der Besitzer Null Interesse daran hat irgendwas zu veröffentlichen weil ihn das nur Geld kostet und ers in aller Regel auch vertraglich nicht mal darf. Da passiert folgendes:
Das Produkt hat fehlerfrei zu sein.