AMD: Konkurrenz für RTX 4090 auf RDNA-3-Basis wäre möglich und nicht sinnvoll
In einem Interview haben leitende Mitarbeiter von AMDs Grafiksparte über die aktuellen und zukünftige Grafikkarten gesprochen und interessante Einblicke gewährt. Demnach wäre AMD in der Lage, einen Gegner für die RTX 4090 zu entwickeln, man habe sich aber dagegen entschieden, da diese Grafikkarte nicht mehr sinnvoll sei. Lesen Sie daher im Folgenden mehr dazu und was im Bereich Chiplet-Design geplant ist.
Die absolute Leistungskrone für Grafikkarten liegt aktuell mit der Geforce RTX 4090 bei Nvidia. Das Flaggschiff ist dabei auch immer ein wichtiges Halo-Produkt, das sich auf alle Grafikkarten darunter auswirkt, sodass die Hersteller typischerweise darum kämpfen. In einem Interview erklärten der Geschäftsführer des Computing und Grafikbereichs bei AMD, Rick Bergman, und der leitende Ingenieur David Wang, dass AMD wohl durchaus in der Lage gewesen wäre, eine RDNA-3-Karte zu bauen, die mit der Geforce RTX 4090 konkurrieren könnte.
PCGH-News 10.03.: AMD senkt UVP von RX 7900 XT und ein PC aus Pilzen
Das sei aber nicht die eigene Strategie gewesen, da man dafür Spannungen und Taktraten weiter anheben hätte müssen und die Kosten weiter gestiegen wären. An sich scheint die Argumentation schlüssig und vor allem vor dem Hintergrund, dass man davon ausgegangen war, dass Nvidia tatsächlich 600 Watt für die RTX 4090 ansetzt, erscheint ein Konkurrenzprodukt nicht sinnvoll. Nvidias RTX 4090 ist aber durch den Wechsel zu TSMC und den feineren Fertigungsprozess sehr effizient geworden und effizienter als RDNA 3.
AMD hatte außerdem Zweifel an der Akzeptanz einer eigenen Grafikkarte für 1.600 US-Dollar und entschloss sich für einen Preispunkt von 999 US-Dollar für die Radeon RX 7900 XTX als teuerstes Modell, das gleichzeitig noch von vielen Netzteilen unterstützt wird und sich mit Luft in normalen PC-Gehäusen kühlen lässt. David Wang geht in dem Interview auch noch auf zukünftige Technologien ein. Dabei spricht er vor allem über das Chiplet-Design im GPU-Bereich.
Während bisher eine Trennung in die monolithische GPU und die MCDs stattgefunden hat, soll zukünftig auch das GPU-Die ein wirkliches Chiplet-Design nutzen. Bisher ist das aufgrund der hohen Kosten und der Komplexität nicht sinnvoll, sodass man sich bei RDNA 3 dagegen entschieden hat. Der Fokus bei der Entwicklung von RDNA 4 soll zudem auf Raytracing liegen und man möchte wenigstens den gleichen Leistungssprung wie von RDNA 2 auf RDNA 3 hinlegen.
Quelle: Wccftech


Erstmal ist es ziemlich schlecht wenn so oft und regelmäßig Fixes kommen, weil dann bedeutet es, dass sehr viele Fehler vorhanden sind.
Die Frage ist durchaus: wie schnell werden sie gefixed.
Nvidia released öfter Treiber. Das heißt noch nichts. Die Frage ist halt wie viele Fehler addressiert man dabei, wie schnell reagiert man, wie gut wird der neue Treiber evaluiert (wird nur schnell einer rausgerückt, der 10 neue Fehler reinbaut aber nur 5 entfernt?).
Ich selbst habe eine Zeit lang entwickelt, und getestet. Viele Fehler sind in den Tests einfach nicht rausgekommen (Laborbedingungen und das war uns auch klar. Das Testdesign das wesentlich mehr Fehler gefunden hätte, hätte auch mehr gekostet).
Also "reifen" alle Produkte bis zu einem gewissen Grad beim Kunden. Beispiel auch Apple iPhones und iOS, die jedes Jahr aufgrund von Feedback und Fehlermeldungen verbessert werden.
Bei jeder dieser Firmen wird intern natürlich entschieden, wie man vorgeht, und ich kann dir aus der Vergangenheit sagen, dass AMD damals vielleicht aus Budgetären Gründen sich oft dazu entschieden hat Fehler NICHT zu beheben. Und das wird jetzt in kleinerem Rahmen immer noch so sein.
Es gibt halt keine Fehlerstatistik die offen liegt.
Aber Firmen in gewissen Bereichen greifen bewusst eher zu Nvidia, wegen Zuverlässigkeit/Support etc.
Dasselbe bei Intel btw. Nicht deren Grafikchips natürlich, sondern generell die Plattform. Auch hier wirst du nie eine offizielle Statistik finden, das kann ich dir halt auch nur aus der Beobachtung von meiner Zeit bei 2 OEMs schildern, da hatten wir intern sehr wohl Daten von Millionen von Computern und nicht nur "ich kenne einen Freund...". Das kann sich natürlich alles längst geändert haben, in letzter Zeit liest man ja von beiden Herstellern sehr oft von Stabilitätsupdates für BIOS und es ist wohl auch nicht förderlich, wenn diverse YouTuber/Reviewer wie Linus sagen diverse Tests waren aufgrund ständiger Abstürze auf Plattform XYZ nicht durführbar (siehe 8K Tests auf der 4090).
Bei der 780G Causa waren das: Ruckelnde Videos, abstürzende Systeme...
Bei Ilano warens der fehlende BD3D Support der auf der Packung noch angepriesen war usw usf...
Aktuell bin ich im Forschungsbereich für die Fakultät tätig. Wir haben aber verschiedenste Abteilungen. Nicht direkt ich, aber Freunde testen etwa Chips bevor sie auf den Markt kommen... zu den Kunden gehören etwa auch AMD, Nvidia, Intel Apple... aber auch unbekannte (vor allem). Testen auf der Uni ist günstig für Firmen. Andere Abteilungen bauen am Supercomputer rum...
Ich selbst bewege mich aber immer weiter weg von der Forschung zu Themen wie Testing oder Programmieren und interessiere mich wieder mehr für den Menschen (ich habe auch einen Abschluss in Psychologie), werde wohl im Bereich Lehre oder Psychologie weiter machen. Das gute ist, dass wir so viele Projekte haben wo wir mitwirken können, dass ich mir stets das raussuchen kann, was mich gerade interessiert und dort mitarbeiten.
Am Beginn durfte ich etwa kleine Mini-Programme schreiben die nichts anderes tun, als zu überprüfen ob Hardware richtig rechnet. Als Beispiel haben wir da etwa den R600 über 10 Monate vor Release als "Radeon 2900XT" getestet, so passiert das auch heute noch. Ein(e) Ada lag bei uns (nicht bei mir direkt, aber bei Kollegen im Stock unter uns) schon im Früjahr "nackt" am Tisch und man hat unter anderem geschaut, ob sie auch wirklich brav addieren kann...
Aber zum Henne-Ei Problem nochmal:
Die Firmen und sämtliche unserer Partner setzen bei GPUs (sofern sie welche haben) oder HPCs auf Nvidia, bei CPUs auf Intel.
Weil das fast alle Firmen so machen, kriegen Nvidia, Intel halt viel mehr Feedback von Bürokunden als AMD. Es werden also mehr Fehler gemeldet, es sind daher mehr bekannt, es werden aber auch mehr behoben. Es werden mehr Use-Cases ausprobiert und somit sind die Treiber eben auch dadurch besser. Aber nicht nur die Treiber. Weil halt Software eben dann auf Nvidia/Intel PCs eher getestet wird, funktioniert oft auch die Software besser auf jener Hardware.
Bei Spielen ist dies ähnlich, aber nicht gleich: Entwickler testen am PC halt hauptsächlich auf Nvidia-Systemen. Wobei hier der Nachteil für AMD nicht 80-10-10 (Nvidia, AMD, Intel) ist, sondern wesentlich ausgeglichener. Zumindest nehme ich das an, weil Entwickler mit AMD sowieso aufgrund der Konsolen zusammenarbeiten
Aber der Use-Case ist auch ganz normale PC Benutzung (Office), wo es in der Vergangenheit bei AMD mehr Probleme gab als bei Nvidia (und am wenigsten übrigens bei Intel). Aber ja, Nvidia hat aufgrund ihrer Größe und Marktanteil einen Vorteil bei den "speziellen" Use-Cases. Die User von "Randgruppen" greifen meist aufgrund der (in der Vergangenheit?) höheren Treiberstabilität zu NV. Dadurch kriegt NV auch mehr Daten und bessert dort eher nach.
Einige Freunde sind Flugsimulatorfans und dort ist in der Community die Regel: Nvidia oder gar nichts.
Vor allem tut sich gefühlt seit der Adrenalin-Initiative bei AMD mehr als bei Nvidia.
Wir werden also in 5 Jahren sehen, wozu ein Mittelklasse RDNA2 Chip (noch dazu ohne Cache AFAIR) fähig ist.
Ich hoffe, dass die neuen Konsolen dann mit ordentlich RTRT Power daherkommen, damit hier endlich ordentliche Bewegung reinkommt.
Es ist kein Märchen, dass Nvidia hier mehr Leute hat und warum sollte das für Spieler nicht interessant sein, wie schnell Bugs aufgenommen, analysiert, behandelt und behoben werden.
Wenn ähnliche Bugs, die Nvidia jetzt innerhalb kurzer Zeit in gleich mehreren Patches behoben hat, bei AMD auftreten wissen wir das vielleicht noch gar nicht, weil die vielleicht langsamer reagieren können (aufgrund geringerer Besetzung/Ressourcen). Dann wissen wir vielleicht erst in Monaten über die Geschwindigkeit des Treiberteams. Mein voriger Post zeigt zumindest, das was du aufzeigst: Nvidia released in kürzerer Zeit mehr Treiber und Bugfixes. Was wir nicht wissen: ob man auch mehr Bugs hat, oder ob man nur mehr Bugs fixed bzw. mehr reportet werden aufgrund der 5-10x so hohen Userbasis (bezogen auf Desktopgrafikkarten).
Insgesamt aber eh uninteressant für mich, keine der Karten passt in mein (sehr enges) Schema: Performant, Stromsparend, Kostengünstig.
Dass Nvidia einen großen Sprung macht war also irgendwie klar. Dass AMD sich mehr strecken muss, weil man nicht von 10 auf 5 sondern von 7 auf 5nm springt und vorher etwa gleichauf war, war auch klar. Man hat halt gehofft, dass man dank MCM mehr Flexibilität hat (stimmt auch, aber genutzt ist sie komischerweise noch nicht). Somit ist die 7900 ein bisschen seltsam, weil sie aus lauter einzelnen Bausteinen besteht, aber eben keine unterschiedlichen Baureihen daraus entstehen. Es scheint eben günstiger zu sein die kleineren Chips monolithisch zu fertigen
Noch zumindest.
RDNA2= RDNA1 + Cache + RT + neuer, besserer Prozess - da war auf allen Seiten Verbesserung.
RDNA3 bringt bis auf das MCM Design wenig architektonische Neuerungen, ein neuer Prozess ist dabei, der Sprung vorwärts im Vergleich zu Nvidia ist klein.
Spannend wirds also wieder mit 3nm. Beide werden diesen Prozess benutzen. Nvidia wird eine deutlich überarbeitete Architektur bringen, AMD wohl auch, denn sonst wird es schwer Nvidia zu schlagen. Und wenn Intel dran rückt, rücken die auch näher.
Vielleicht auch mal im eigenen Prozess dann, wohl aber erst 2026, wenn man selbst schon High-NA Anlagen im Betrieb hat, die Konkurrenz auf die damit möglichen Prozesse aber noch nicht Zugriff hat.
Erstmal ist es ziemlich schlecht wenn so oft und regelmäßig Fixes kommen, weil dann bedeutet es, dass sehr viele Fehler vorhanden sind.
Andersherum müsste man, da gebe ich dir in der Intention recht, natürlich schauen ob bei AMD ebenso viele Fehler vorhanden sind und einfach nicht gefixt werden. Da ich aber aktuell AMD nutze und seit nunmehr zwei Jahren nur einen einzigen Fehler im Treiber hatte, der nach zwei Tagen gefixt wurde (gab mal eine Geschichte, wo sich der Installer verabschiedet hat und danach ein wenig Chaos im System herrschte), kann ich aus meiner Erfahrung heraus nicht sagen, dass AMD hier eine längere Zeitspanne mit Nicht fixen von Problemen begibt.
Sicherlich ist dies nicht wissenschaftlich korrekt ermittelt, aber wie gesagt, diejenigen die einfach rauf und runter beten, dass Nvidia den besseren Treiber hat und weniger Fehler, haben gerade aktuell nichts in der Hand, womit sie dies auch nur im Ansatz belegen könnten.
Wir haben Bugs reportet oder gesucht. Bei Intel/Nvidia gibts dort Personal, dass sich explizit drum kümmert, das unterstützt, dich betreut.
Wenn ich innerhlab von 2 Wochen drei mal einen Treiberrelease hotfixen muss, ist das kein Beleg für Fehler? Also sorry, aber du behauptest einfach irgendwelche Sachen die man dir glauben soll, weil sie angeblich bekannt sind, während ich dann eben einen aktuellen Beleg für die von mir genannten Probleme liefere und dann kommt so ein Quatsch raus? Diskussionsstil = Note 6!
Ich mein ich versteh, dass der Eindruck entsteht, dass wenn oft ein "Fix" erscheint, ist es schlecht, aber ist es nicht noch schlechter, wenn gar kein Fix erscheint oder nur selten?
Bei Intel war es auch so: Da gab es 10 Jahre seltenst Treiberupdates für Spiele, bei jetzt wo sie regelmäßig welche geben, ist es also besser. Außer es handelt sich um Nvidia, da ist das dann schlechter. Versteh einer wer es will.
Und kein einziger meiner privat gemeldeten Treiberprobleme mit AMD sind jemals in den Notes vermerkt worden, noch sind sie gefixt worden.
Das ist also besser.
Aber wenn wir bei Nvidia anklopfen und sagen, da gibts ein Problem, wird das oft live besprochen und innerhalb kürzester Zeit behoben.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Also ja, ich gehe davon aus, dass Nvidia mehr und bessere Treiberarbeit leistet, aber auch weil man mit 80% Marktanteil mehr Bugs reportet bekommt sind dort auch mehr Fehler bekannt. Ich spreche übrigens explizit von Linux und nicht beziehe mich auf Treiber und Software im Generellen, nicht auf Spiele.
Davon abgesehen sehe ich derzeit keine aktuelle Studie zu Treiberbugs. Hier wäre etwa ein Windows Report oder ähnliches interessant, weil User oft nicht unterscheiden können ob der bug nun von der Software, vom Windows, von 3rd Party Apps, oder vom Treiber kommt. Das einzige was man tun kann ist generell nach Search Terms vorzugehen und zu schauen, wie viele unterschiedliche Ergebnisse man bekommt oder man bemüht sich um Forschungspaper
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Aber du hast nach Belegen gefragt und die habe ich dir gegeben. Jetzt bist mal du dran.
Denn immer nur nach "beweis, zeig usw" fragen und dann selber keinen Liefern ist etwas schwach, oder ums mit deinen Worten zu sagen:
Note=6, 10 , E oder was auch immer, je nachdem in welchem Land
Wir haben Bugs reportet oder gesucht. Bei Intel/Nvidia gibts dort Personal, dass sich explizit drum kümmert, das unterstützt, dich betreut.
Bei Spieleherstellern ist das ähnlich, die sind dann mit Intel/AMD/Nvidia in Kontakt.
Nvidia hat aufgrund ihrer Größe mehr Personal und deshalb ist da einfach der Support besser. Was natürlich auch dazu führt, dass gewisse Dinge schon während der Entwicklung gefixed werden und nicht erst nachher beim Kunden, denn das führt zu mehr gefixten Problemen schon im Auslieferungszustand.
Es ist schon lange her, aber damals wars regelmäßig so, dass wir bei AMD quasi ignoriert wurden mit mehreren Problemen (780G Causa...) und ein Problem, dass ganze Serien von Mainboards, GPUs usw betroffen hat wurde nie gefixt.
Das ganze hat sich massiv gebessert, aber teilweise ist es eben immer noch so. Und das sagt halt auch einiges aus, findest du nicht?
Gut, ich arbeite nun nicht mehr im OEM Bereich, aber die Muster haben sich kaum geändert.
Betrifft direkt oder indirekt aber schon mehrere: Nvidia ist an vielen Unis direkt oder indirekt vertreten bzw. in Forschungsprojekten dabei.
Mindestens einen User hier kenn ich, bei dem das auch so ist, dass die direkt mit AMD/Intel/Nvidia arbeiten
Wenn ich innerhlab von 2 Wochen drei mal einen Treiberrelease hotfixen muss, ist das kein Beleg für Fehler? Also sorry, aber du behauptest einfach irgendwelche Sachen die man dir glauben soll, weil sie angeblich bekannt sind, während ich dann eben einen aktuellen Beleg für die von mir genannten Probleme liefere und dann kommt so ein Quatsch raus? Diskussionsstil = Note 6!
schau AMD Release Notes und Nvidia Releasnotes, oder aber bspw. einfach hier
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
99% der von uns rückgemeldeten Fehler sind nie in irgendwelchen Notes dringestanden.
Es ist schlichtweg kein Geheimnis, dass Nvidia im GPU Bereich mehr forscht, entwickelt und ein größeres Treiberteam hat. Dass AMD seit einigen Jahren halbwegs gleichwertige Gamingtreiber hat ist mir bekannt, dass man auch sonst aufgeholt hat wäre mir neu, dafür hätte ich gerne Zahlen, ich hab zuletzt vor 3-5 Jahren eine Untersuchung gesehen, da waren die Unterschiede gravierend. Wenn du da also was aktuelles hast, ich bitte darum.
Ich finde die Zusammenarbeit mit AMD inzwischen besser, qber im Vergleich zu Nvidia die uns direkt Personal zur Verfügung stehen immer noch um Klassen hinten