Zen-4-Desktop-APUs: AGESA 1.0.9.0 im August mit Support für Ryzen 7000G [Gerücht]
Im kommenden Monat soll AMD seine neue AM5-Firmware AGESA ComboAM5PI 1.0.9.0 veröffentlichen, welche unter anderem erstmals Support für die Zen-4-Desktop-APU-Serie Ryzen 7000G mitbringen soll. Erstmals wird Phoenix mit RDNA-3-iGPU unterstützt.
Wie der für solche Vorabveröffentlichungen bekannte Twitter-Nutzer chi11eddog nun über den Kurznachrichtendienst bekannt gegeben hat, soll AMD im kommenden Monat die neue AM5-Firmware AGESA ComboAM5PI in der Version 1.0.9.0 veröffentlichen und auch Phoenix-APUs mit RDNA-3-iGPU unterstützen.
AGESA ComboAM5PI 1.0.9.0 soll Ryzen 7000G unterstützen
AMD AGESA ComboAM5PI 1.0.9.0, so die vollständige Bezeichnung der kommenden Plattform-Firmware für AM5 und den Sockel LGA1718, soll erstmals auch die noch für dieses Jahr vorgesehenen Ryzen 7000G ("Phoenix") unterstützen. Damit würden die Phoenix-APUs als zweite Prozessorfamilie neben den Raphael-CPUs in die neue Firmware für AM5-Mainboards mit 600er-Chipsatz Einzug halten.
Anders als die bekannten Raphael-CPUs der Serie Ryzen 7000, welche bis zu insgesamt 16 Zen-4-Prozessorkerne und eine rudimentäre RDNA-3-Grafikeinheit mit lediglich 2 Compute Units bieten und mit einer TDP von bis zu 170 Watt spezifiziert sind, sollen die Desktop-APUs der Serie Ryzen 7000G mit 8 Zen-4-Cores und einer Radeon 780M respektive Radeon 760M ausgestattet sein und eine cTDP von vergleichsweise niedrigen 35 bis 65 Watt bieten. Phoenix-APUs nutzen ein Fertigungsverfahren in 4 nm von TSMC und bieten eine AI-Engine.
Ryzen 7000G wird für Ende 2023 im Desktop erwartet
Abseits der regulären und hybriden Ryzen 7040U, welche primär für mobile Geräte wie Notebooks und Handheld-PCs vorgesehen sind, soll Ryzen 7000G auf Basis von Zen 4 und RDNA 3 ebenfalls noch 2023 für den Desktop mit Sockel AM5 erscheinen. Das hat AMD bereits im Rahmen seiner offiziellen Desktop-Roadmap bestätigt.
Quelle: AMD
AMD Ryzen 7000G soll noch in diesem Jahr für den Desktop erscheinen
Nach aktuellem Kenntnisstand sollen die Desktop-APUs auf Basis von Zen 4 und RDNA 3 respektive Navi 3x zwischen Ende August und Mitte September offiziell erscheinen. AMD selbst hat sich aber noch nicht zu einem möglichen Termin geäußert, weshalb dieser auch noch keinesfalls in Stein gemeißelt ist. Die Veröffentlichung von AGESA 1.0.9.0 unterstreicht diese Annahmen aber.
Quelle: chi11eddog via Twitter

Und ohne AMD hätte der i7-13700 immer noch 4 Kerne / 8 Threads und wäre ca. 20% schneller wie der i7-7700.
Aber je nachdem was die 7000G APUs kosten, kauft man sich besser einen günstigen Prozessor und eine Grafikkarte.
Mal den Test abwarten und schauen wie hoch die Grafikleistung ist.
Vielleicht überrascht mich der Preis ja.
(ich verstehe immer net, wieso die APU´s für die Laptops irre viel CPU aber sowenig GPU-Cores haben,
mehr GPU-Cores bedeutet eigentlich sparsamer, weil niedriger getaktet@minVolt reicht, ... das wäre dann sicher auf dem
Desktop mit ner großen APU auch net verkehrt)
Dann brauchts auch keinen RX6500er Nachfolger wenn ne fette APU schon fast Konsolenniveau hat.
(FHDmedium@FSR2perf wäre nice mit 60fps)
Aber ich bin gespannt, was die Prozessorgrafik leistet! Vielleicht geht da etwas mehr, als bei der mobilen Variante.....
Wird aber bestimmt zu teuer sein, so wie alle 7000er zur Zeit. Das lässt sich AMD schon gut bezahlen!