15 neue R600-Fotos aufgetaucht (Update: Neue Informationen, eventuelle Preise)
In einem chinesischen Forum, welches anscheinend durch keinerlei NDAs beschränkt war, sind weitere Fotos zum R600 aufgetaucht. Unseren Informationen zufolge zeigen sie die OEM-Version der Karte.
Die Bilder bieten nicht nur einen Überblick, sondern auch Detailfotos einzelner Bauteile der Karte. Auch die Kühlkonstruktion in Einzelteilen wird gezeigt.
Sie finden die 15 Bilder in unserer Galerie.
Update:
AMD gibt immer weitere Details direkt, oder auch indirekt frei. Der R600 wird in der Oberklasse als HD 2900 vermarktet. Der traditionelle Zusatz "X" entfällt vorerst und wird ersetzt durch den HD-Zusatz.
HD verweist auf die "Avivo"-High-Definition-Videofähigkeiten der gesamten R600-Familie. Dank Avivo werden moderne Video-Codecs für HD-DVD und Blue-ray-Disk beschleunigt. Mit dem modernen HDMI-Ausgang kann zugleich auch hochwertiges Digital-Audio mit 5.1 Surround-Sound über die Grafikkarte ausgegeben werden.
Die Spitze der Ati Direct-X-10 Grafikkarten wird die Radeon HD 2900 XT sein.
- Die 320 Streaming-Prozessoren der R600 Spitzenmodelle nutzen 512 Megabyte RAM.
- Die Speicherbänke sind über 8 vierundsechzig Bit breite Speicherkanäle angebunden.
- 24x Anti-Aliasing zur Kantenglättung ist nun mit dem R600 möglich.
- Grafik wird in 128 Bit Farbtiefe gerendert.
- Die Streaming-Prozessoren können auch zur Beschleunigung der Spielephysik genutzt werden.
- Crossfire benötigt keine externen Steckkabel mehr, die anfallende Kommunikation von Crossfire-Karten läuft ausschließlich über den PCI-Express-Slot.
Die kleineren Mittelklasse-Chips der R630-Serie werden auf Ati Radeon HD 2600 Karten verbaut. Die Leistungsklassen innerhalb der Radeon HD 2600 Karten bekommen den Namenszusatz Pro und XT.
Die Einstiegsklasse mit den R610-Chip wird auf den Ati Radeon HD 2400 Karten verbaut, auch hier wird die Grafikleistung innerhalb der R610-Klasse mit dem Namenszusatz Pro und XT differenziert.
Zweites Update:
Den Kollegen von Fudzilla zufolge wird die X2900XT gerade mal 399 Euro kosten, das ist ein Fünftel günstiger als der Preis einer Geforce 8800 GTX, dabei solle der R600 sogar noch etwas schneller als das Nvidia-Pendant sein.
Die Preise der 512 Megabyte-Variante solle etwas unter 399 Euro liegen.
Wenn AMD dies durchsetzt, könnten herbe Gewinnverluste seitens Nvidia beziehungsweise Intel entstehen.
Spieler dürften also gespannt sein.