Gothic Remake: Viele Sprecher des Originals sind beim Remake wieder mit dabei
THQ Nordic hat ein Making-of der Arbeiten an der deutschen Vertonung des Gothic Remakes auf Youtube veröffentlicht. Zur Freude der Fans sind bekannte Stimmen erneut von der Partie, darunter Christian Wewerka als Held und Bodo Henkel als Xardas.
Für längere Zeit gab es nur Spekulationen darüber, wie eine deutsche Synchronisation im Remake von Gothic aussehen könnte. Komplett neue Sprecher oder eine Rückkehr der altbekannten Stimmen standen ebenso im Raum, wie eine KI-Überarbeitung der alten Aufnahmen von vor mehr als zwanzig Jahren, da die Qualität nach heutigen Standards nicht mehr gut genug wäre. Schließlich wurde relativ früh ein neuer Sprecher für Diego präsentiert: Matthias Keller wird in diese Rolle schlüpfen.
In einem Youtube-Video präsentiert THQ Nordic jetzt weitere Sprecher. Und die Bitten der Fans wurden erhört. Schon vor einigen Monaten wurde auf Reddit von der Community die Rückkehr von Christian Wewerka herbeigesehnt. So schrieb @matze_1403, dass für ihn das Remake mit der deutschen Synchronisation steht und fällt und er sogar KI-Versionen der alten Stimmen einer kompletten Neusynchronisation vorziehen würde. Auch für die Kollegen von PC Games ist Wewerka die "wichtigste Stimme" im Spiel, wenngleich dieser nach rund 25 Jahren etwas anders klingt als damals.
Seine Interpretation des Helden wird laut Video erneut "einfach so rausgeballert", wie Wewerka erzählt. Nicht alle Stimmen konnten für das Remake reaktiviert werden, da einige mittlerweile gestorben sind (etwa Peter Heusch als deutsche Stimme von Lester) oder schlicht keine Einigung mit den Sprechern erzielt werden konnte. Im Video erzählen Christian Wewerka, Bodo Henkel und Matthias Keller über ihre jeweilige Sprecherrolle im Original bzw. im Remake.
Das Schöne am Gothic Remake ist das Bewusstsein für die Wurzeln des Spiels, obwohl es in Barcelona mit Englisch als Ausgangssprache entwickelt wird. Da es eine deutsche Produktion war, legt man beim Remake viel Wert auf in "echtem Deutsch" geschriebene Dialoge und nicht nur auf eine Übersetzung, wie zumeist üblich. Dialogregisseur Tim Hennemann erklärt, dass "die Charaktere teilweise ganz andere Sachen sagen als im Englischen, auch wenn das Ziel letztendlich das Gleiche" sei.
So können Sprüche der Häftlinge des Originals wie "Rüstungen gibt's hier nur für Gardisten, also besorgst du dir gefälligst woanders eine, du Arsch" oder "Zuerst wollte ich was über deine dürren Ärmchen sagen, aber dann fiel mir deine hässliche Fresse auf" das Remake von Gothic erneut zu einem besonderen Spiel machen. Erscheinen wird das Gothic Remake voraussichtlich im ersten Quartal 2026 für PC, PS5 und Xbox Series X/S.
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Quelle: THQ Nordic, via Youtube

Im englischen Video spricht man eher Spieler an, die Gothic nicht kennen, so das mehr über das Spiel gesprochen wird, man erfährt dort auch ein wenig was neues, das noch nicht bekannt war.*
Somit für Gothic-Neulinge und Fans interessant. Auch wer sich für Sprachvertonung von Spielen allgemein interessiert, könnte die englische Version des Videos interessant finden.
Ein bisschen absurd sind übrigens die Abrufzahlen zum englischen Voiceover, die auf dem Playstationkanal höher als bei THQNordic selbst ausfallen!
Von diesen Making Of Videos zur Sprachausgabe sollte man sich auch die Englische Variante ansehen - mit ordentlichen deutschen Untertitel, falls die eigenen Sprachkenntnisse unzureichend sein sollten.
Im englischen Video spricht man eher Spieler an, die Gothic nicht kennen, so das mehr über das Spiel gesprochen wird, man erfährt dort auch ein wenig was neues, das noch nicht bekannt war.*
Somit für Gothic-Neulinge und Fans interessant. Auch wer sich für Sprachvertonung von Spielen allgemein interessiert, könnte die englische Version des Videos interessant finden.
Im deutschen Video steht die Nostalgie im Vordergrund, ebenso in den Videos zur polnischen und russischen Sprachausgabe. Insbesondere die Polen, aber auch die Russen sind fanatische Gothic-Fans, und es gibt ein paar nette Anekdoten in deren Videos, daher nicht völlig uninteressant - und auch mit ordentlichen deutschen Untertitel verfügbar.
Davon abgesehen, unterscheiden sich die gezeigten Spielszenen in den Videos, so das es sich allein dafür lohnen kann alle vier Videos anzusehen.
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Es wird etwas über die Ork-Sprache erzählt, die nun aus mehr als nur ein paar sich wiederholenden Kauderwelsch-Sätze und ein paar wenigen feststehenden Begriffen besteht.
Ebenso erfährt man ein klein wenig etwas zu den Frauen im Spiel, die nicht mehr nur Zierde sind.