Chrome: Google prüft, ob Nutzer mit ihren Geräten auf Windows 10 feststecken
Chromium-Browser wie Google Chrome prüfen bereits seit Längerem, ob die Geräte der Nutzer für ein Upgrade auf Windows 11 geeignet sind. Das soll Google vermutlich bei der Einschätzung helfen, wie lange Windows 10 unterstützt werden sollte.
Das Supportende von Windows 10 rückt langsam näher: Ab dem 14. Oktober will Microsoft das Betriebssystem nicht länger mit Sicherheitsupdates versehen. Zwar wird es anschließend eine Übergangsphase geben, mit der man noch ein weiteres Jahr Upgrades bekommen kann. Spätestens am 13. Oktober 2026 soll dann aber wirklich Schluss sein. Ab dann will Microsoft Windows 10 endgültig verwaisen lassen. Für viele Nutzer älterer Hardware dürfte das zum Problem werden, denn bei Weitem nicht alle PCs und Notebooks sind für ein Upgrade auf Windows 11 geeignet.
Browser prüft Kompatibilität
Und bei ebendieser Nutzergruppe ist nicht auszuschließen, dass ein Teil davon einfach trotzdem weiter Windows 10 nutzt. Das könnte wiederum für Software-Entwickler relevant werden, die ihre Programme womöglich weiterhin mit neuen Updates versorgen wollen, um diese Nutzer nicht zu verlieren. In genau diese Richtung geht eine Änderung am Chromium-Projekt, das die Basis für viele moderne Browser wie Google Chrome, Microsoft Edge, Opera und Vivaldi bildet.
Dort hat der Google-Mitarbeiter Eshwar Stalin bereits im Januar einen Patch eingereicht, auf den jüngst Windows Latest aufmerksam wurde. Mit der Änderung werden die Geräte der Nutzer auf ihre Windows-11-Kompatibilität geprüft. Wie der C++-Quellcode verrät, checkt der Browser bei jedem Programmstart die CPU, den verfügbaren Speicher sowie ob Secure Boot aktiviert und TPM 2 verfügbar ist. Wenn entsprechend moderne Hardware und mindestens 4 GiB RAM sowie 64 GiB Festspeicher vorhanden sind, meldet der Browser über die anonyme Nutzungsstatistik, dass ein Upgrade möglich ist. Alternativ wird eine fehlende Upgrade-Fähigkeit übertragen.
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Was genau Google und potenziell auch die anderen Browser-Anbieter mit den Daten vorhaben, ist offiziell nicht bekannt. Vermutlich dürfte die Prüfung, wie viele Nutzer auf Windows 10 feststecken, aber zur Abschätzung des sinnvollen Support-Zeitraums des Browsers dienen. Falls ein großer Anteil der Nutzer nicht von dem alten Betriebssystem wegkommt, geht Google wohl davon aus, dass sich ein längerer Support des Betriebssystems noch lohnt.
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Quelle: Chromium (Update-Information) via Windows Latest

wo ist dann das Problem?
Dann gibt es Anbieter wie Riot mit ihrem Kernel-Anticheat-Rootkit, die sich auf dass Supportende für Endverbraucher wie Bolle freuen, da sie dann endlich TPM2, weil Windows 11-Voraussetzung, erzwingen können. Momentan ist es extrem einfach das zu umgehen, wenn man vor dem Betriebssystemkernel zusätzliche Software läd. Bei Windows 11 bräuchte man wegen des Trusted-Boot dann schon angepasste Images, Uefi-Tricks, eine VM unterm OS oder externe Tricks.
Microsoft schiebt ja bei ihrem nach dem Cloudstrike-Desaster angekündigten Vorhaben, Treiber aus dem Kernel zu verbannen, auch eher die ruhige Kugel.
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wo ist dann das Problem?
Wo ist dann das Problem.