PCGH-Test: Cooler Master Cosmos S gegen Cosmos 1000
Nach unseren Ersteindruck zum Cosmos S folgt nun der ausführliche Test. Die Konkurrenz kommt dabei aus eigenem Hause: Die neue Kreation muss sich gegen den Vorläufer Cosmos 1000 beweisen.
Testwerte Cosmos S
Cooler Master Cosmos S. (Bild: PCGH)
Wir haben unsere Testmethoden überarbeitet, daher lassen sich ältere Wertungen nicht übertragen. Das Testsystem besteht nun aus einem Core 2 Duo @ 3,33 GHz (FSB333, 1,45 Volt), einer Geforce 8800 GTX und dem monströsen Enermax Galaxy (1.000 Watt). Letztere passen beide ohne Probleme in das Gehäuse. Als Kühler kommt ein Zalman CNPS 7700 Al-Cu zum Einsatz, der für eine laute Geräuschkulisse sorgt. Auf die Art testen wir die Dämmungseigenschaften. In die Wertung gehen außerdem Temperaturentwicklung, Gewicht, Kompatibilität und Komfort ein.
Wie erwartet, zeigt das Cosmos S bessere Temperaturwerte als der direkte Vorgänger: Die CPU wird unter Last auf 59 Grad Celsius gehalten, die GTX erreicht maximal 83 Grad im 3D Mark 06. Mit dem Cosmos 1000 liegen die Werte etwa fünf Grad Celsius höher. Aus einem Meter Entfernung messen wir beim neuen Gehäuse jedoch 4,2 Sone bei voll aufgedrehten, ungeregelten Lüftern und 3,2 Sone ohne die Frischluftspender.
Fazit: Cosmos S
Cooler Master Cosmos S. (Bild: PCGH)
Das Cosmos S ist eine durchdachte Weiterentwicklung seines Vorläufers. Die Negativpunkte wurden weitgehend beseitigt. Die etwas schlechteren Dämmeigenschaften sind verschmerzbar, wenn Sie ohnehin leise Lüfter verwenden. Das Cosmos 1000 erreicht nach unserem neuen Wertungssystem die Note 2,21.
Im PCGH-Preisvergleich wird das Cosmos ebenfalls gelistet (Cosmos S im PCGH-Preisvergleich).