PCGH-Test: Cooler Master Cosmos S gegen Cosmos 1000

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Nach unseren Ersteindruck zum Cosmos S folgt nun der ausführliche Test. Die Konkurrenz kommt dabei aus eigenem Hause: Die neue Kreation muss sich gegen den Vorläufer Cosmos 1000 beweisen.

Ein Blick auf die angepriesenen Features des neuen Cosmos S verrät: Cooler Master hat gezielt die Defizite des Cosmos 1000 in Angriff genommen. Heraus kam die Evolution in Form des Cosmos S(port). Laut Hersteller handelt es sich aber nicht um einen direkten Nachfolger, sondern eine Angebots-Ergänzung mit anderem Schwerpunkt: verbesserter Kühlleistung.

Cooler Master Cosmos S: Die Oberseite verfügt nun über stabile Griffe. (Bild: PCGH) Cooler Master Cosmos S: Die Oberseite verfügt nun über stabile Griffe. (Bild: PCGH)

Das Cosmos S im Detail
Die im wahrsten Sinne des Wortes gewichtigste Änderung betrifft das Material: Im Gegensatz zum stählernen Cosmos 1000 wird der Körper des Neulings aus Aluminium gefertigt. Einige Außenteile bestehen aus Plastik, welches jedoch nicht sofort als solches erkennbar ist. Cooler Master selbst gibt ein Gewicht von 10 Kilogramm an, diverse Tests im Internet sprechen von etwa 14 Kilogramm. Wir haben präzise nachgewogen: Komplett entleert bringt es das Cosmos S auf 13,02 Kilogramm. Im Vergleich mit dem Vorgänger ist das eine Reduktion um satte 4,3 Kilo. Komplett mit unserem Test-Setup bestückt steigt das Gewicht aber auf über 20 Kilo. Die Verarbeitung und Stabilität zeigen sich für einen Aluminiumbau stabil und hochwertig.

Cooler Master Cosmos S: Die Seitenwand aufgeklappt. (Bild: PCGH) Cooler Master Cosmos S: Die Seitenwand aufgeklappt. (Bild: PCGH)
Cooler Master Cosmos S: Die Seitenwand. (Bild: PCGH) Cooler Master Cosmos S: Die Seitenwand. (Bild: PCGH)

Weitere Änderungen betreffen die Front (die Tür ist verschwunden) und die linke Seitenwand. Letztere ist beim Cosmos 1000 massiv und gedämmt, beim Cosmos S hingegen sitzt hier ein 200-Millimeter-Lüfter, der die Grafikkarten kühlt. Auch die beim Vorgänger wenig vertrauenserweckend knarzenden Griffe an der Oberseite wurden sichtlich verbessert: Das vollbestückte Testsystem lässt sich problemlos an einem Griff halten, ohne dass der Eindruck eines bevorstehenden Abrisses entsteht. Oben ebenfalls neu ist die Möglichkeit, einen Triple-Radiator unterzubringen, während der Vorgänger nur eine Dual-Version zulässt.

Auch das Innenleben wirkt durchdacht: Der nun durchgängige 5,25-Zoll-Schacht fasst ohne Modifikationen sieben Laufwerke, darunter haben vier 3,5-Zöller in einem Käfig Platz. Acht der Schächte bieten eine schraubenlose Arretierung. Einen praktischen Mainboardschlitten werden Sie aber vergeblich suchen.

  Cosmos 1000 Cosmos S
Material Stahl (Alufront) Aluminum
Laufwerksschächte 5,25'' 5 7 (10 ohne 3,5-Zoll-Schächte)
Maximale Lüfterzahl 6 6
Radiator im Deckel Ja, maximal Dual Ja, maximal Triple
Gewicht 17 kg 13 kg
Front Panel Standard Touch Panel
Preis 170 Euro 210 Euro

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Nach unseren Ersteindruck zum Cosmos S folgt nun der ausführliche Test. Die Konkurrenz kommt dabei aus eigenem Hause: Die neue Kreation muss sich gegen den Vorläufer Cosmos 1000 beweisen.

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