Thermaltake E600 MX: Was steckt hinter der "revolutionären" Centralized Thermal Efficiency?
Thermaltake hat mit dem CTE E600 MX ein neues Gehäuse vorgestellt, welches mit "revolutionärer Centralized Thermal Efficiency" überzeugen soll. Durch eine um 90 Grad gedrehte Orientierung des Mainboards verspricht der Hersteller einen besseren Airflow.
Mit dem CTE C-750 hat Hersteller Thermaltake bereits im April des vergangenen Jahres einen neuen Full-Tower präsentiert, der insbesondere auf die effektive Kühlung heiß werdender Komponenten spezialisiert sein soll. CTE steht hierbei für "Centralized Thermal Efficiency", die durch eine 90-Grad-Drehung der Mainboard-Orientierung effizienteren Airflow gewährleisten soll. Beispielhaft wird seitens Thermaltake die CPU genannt, welche durch die Rotation näher an das Frontpanel gebracht wird - im Gegensatz zur Grafikkarte, die so näher an das Backpanel rückt. Mit dieser Vorgehensweise soll die Kühlung der Komponenten durch einfache Handgriffe optimiert werden. Durch die ungewohnte Orientierung verschiebt sich zudem das I/O-Panel des Mainboards nach oben,
Zur CES 2024, die vom 9. bis zum 12. Januar in Las Vegas stattgefunden hatte, wurde die Modellreihe um ein weiteres Gehäuse erweitert: Thermaltake präsentiert hier das CTE E600 MX, welches in zwei Varianten vorgestellt wird. Während eine Variation mit Glasfront als (buchstäblicher) Showcase gezeigt wurde, können Kunden stattdessen auch auf eine perforierte Stahlfront setzen. Diese Front erlaubt die Montage von bis zu drei 120-mm- oder 140-mm-Lüftern, zusätzlich dazu finden je drei Lüfter in denselben Größen an der Rückseite sowie an der Seite und dem Boden Platz. Auf der Oberseite sollen hingegen zwei 120-mm- oder 140-mm-Lüfter montiert werden. Für Wasserkühlungen sind indes drei Stellen mit bis zu 420-mm-Radiator vorgesehen.
Auch die Montage der Grafikkarte wird durch die gedrehte Mainboard-Orientierung etwas ungewöhnlich, Thermaltake spricht beim CTE E600 MX von insgesamt drei Optionen. Neben der Möglichkeit, die GPU gewissermaßen "hängend" auf dem gedrehten Mainboard zu platzieren, bietet das im Lieferumfang enthaltene PCIe-4.0-Riserkabel auch zwei Orientierungsmöglichkeiten, um die Grafikkarte vertikal aufzubauen. Anderweitig handelt es sich beim E600 MX um einen klassischen Big Tower mit einer Größe von 270 x 558,5 x 513 mm sowie einem Gewicht von 16 Kilogramm, der alle Formfaktoren bis E-ATX unterstützt. Als Farbvariationen sollen Schwarz, Weiß und "Hydrangea Blue" zu einer UVP von 180 US-Dollar zur Verfügung stehen, einen Veröffentlichungstermin nannte man allerdings noch nicht.
Quelle: Thermaltake

In 200mm Lüfter hab ich mich verliebt, nachdem ich hier bei PCGH das Bitfenix Prodigy gewonnen hatte und dort einen 200mm in der Front eingebaut hatte - Overkill für ein ITX-System mit ...oh Gott, was hatte ich da drin? Athlon 735 oder so zusammen mit einer Radeon 6750 oder so...ist auch schon 12 Jahre her - hier geistert noch irgendwo das Tagebuch vom Bau rum.
Naja, jedenfalls sind 200mm echt leise (oder können zumindest echt leiise sein) und schaufeln trotzdem eine Menge frische Luft. Ich wohne unterm Dach, im Sommer wird es hier ein wenig wärmer und wenn man dann seinem Hobby fröhnen möchte...die 3080 Ti kann echt warm werden, wird wohl aber wohl auch bald durch eine 4070 Ti Super ersetzt (Gott, wie ich diesen Namen hasse, "Super Ti" wäre wenigsten noch etwas lustig)
Ich hatte lange mit dem Sharkoon Rev 300 geliebäugelt - dort sind nicht nur die Anschlüsse oben, sondern das Motherboard-Tray auch auf der linken Seite.
Und die Moral von der Geschicht? Das perfekte Gehäuse für jeden gibt es nicht!
Das Kabelmanagment für die Peripherie ist tatsächlich nicht das Beste, aber man kann "cheaten" - siehe Foto.
Man nimmt einfach die Lücke zwischen der oberen Abdeckung und dem eigentlichen Gehäuse. Der Staubfilter schließt trotzdem - siehe Video.
Das ist das Thermaltake CTE C750.
Ich wollte das haben, weil es meines Wissens nach das einzige ist, bei dem man mit 200mm klotzen kann.
In 200mm Lüfter hab ich mich verliebt, nachdem ich hier bei PCGH das Bitfenix Prodigy gewonnen hatte und dort einen 200mm in der Front eingebaut hatte - Overkill für ein ITX-System mit ...oh Gott, was hatte ich da drin? Athlon 735 oder so zusammen mit einer Radeon 6750 oder so...ist auch schon 12 Jahre her - hier geistert noch irgendwo das Tagebuch vom Bau rum.
Naja, jedenfalls sind 200mm echt leise (oder können zumindest echt leiise sein) und schaufeln trotzdem eine Menge frische Luft. Ich wohne unterm Dach, im Sommer wird es hier ein wenig wärmer und wenn man dann seinem Hobby fröhnen möchte...die 3080 Ti kann echt warm werden, wird wohl aber wohl auch bald durch eine 4070 Ti Super ersetzt (Gott, wie ich diesen Namen hasse, "Super Ti" wäre wenigsten noch etwas lustig)
Jedenfall schaufeln hier alle vier 200mm Lüfter Luft rein, während alle fünf 140mm Lüfter die warme Luft wieder aus dem Gehäuse hinaus befördern - ja, auch die unten.
Ebenso führt die AiO mit den drei 140mm Lüftern die Luft nach Außen.
Alle Gehäuselüfter laufen auf minimaler Drehzahl, die Grafikkarte dreht zwar beim Zocken hoch, bleibt aber trotzdem leiser als im Gehäuse zuvor und die AiO bleibt auch leise, der 5800X3D nutzt sehr selten mehr als 95 Watt, meist liegt er irgendwo in den 70ern.
In gewisser Weise ist dieses Gehäuse mit den Lüftern für die verbaute Hardware völliger Overkill.
Aber ich mag es.
Es steht neben mir auf dem Fußboden (Ein Grund, warum die Lüfter unten nach außen Pusten, damit sie keinen Staub vom Boden ansaugen), ich komme schnell an alle Anschlüsse, und es hat Potential für alles, was ich mir für die Zukunft vorstellen kann - denn irgendwann werde ich mir sicher eine Custom Wasserkühlung zusammenstellen, auch wenn die Hardware effizienter wird (ich denke, die 3080 Ti wird die Komponente sein, die bei mir jemals am meisten elektrische Leistung gefordert hat. Alles andere vorher war sparsamer, alles was folgen wird, wird sparsamer sein. Der Kauf der 3080 Ti war eine unvernünftige Bauchentscheidung, als während Covid die Preise das erstmal ein wenig einbrachen).
Der8auer hatte sein Projekt Unvernunft, das hier war meins.
Insgesamt bin ich mit nicht ganz sicher, ob die Idee hinter CTE wirklich viel bringt.
Die Anschlüsse oben zu haben finde ich aber sehr reizvoll.
Ich hatte lange mit dem Sharkoon Rev 300 geliebäugelt - dort sind nicht nur die Anschlüsse oben, sondern das Motherboard-Tray auch auf der linken Seite. Das hat zur Folge dass die Frontlüfter von "unten" auf die GraKa pusten und die Lüfter an der Gehäuserückseite quasi vom Motherboard aus gesehen oben liegen und dort die warme Luft in Empfang nehmen. Man bekommt also einen Luftzug im Gehäuse von vorne nach hinten, aber aus Sicht des Motherboards von unten nach oben.
Beim CTE kommt die Luft im Gehäuse von vorne und hinten - 200mm Reverselüfter gibt es noch nicht, aber selbst dann müsste man sich genau überlegen wie.
Denn so wie es vorgesehen ist, pusten jetzt die Lüfter von der Gehäuserückseite ja auf die Grafikkarte, wenn man den Luftzug dieser Lüfter jetzt umdreht würden die hinteren Gehäuselüfter und die Grafikkartenlüfter gegeneinander arbeiten. Wären die vorderen Gehäuselüfter Reverselüfter, käme vorne die warme Luft raus - will man das? Kommt wohl darauf an, wie man zum Gehäuse sitzt. Im Winter vielleicht ganz nett...
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Ich habe vor Jahren an zwei USB-Anschlüsse passende Verlängerungskabel angebracht, die ich bei Bedarf nutze. Mehr als vier temporäre USB-Verbindungen (2x Front-Anschlüsse und 2x Verlängerung) habe ich bisher nicht gleichzeitig benötigt, und die restliche Verkabelung meines Rechners (Maus, Monitor, Netzwerk, Sound, Strom und Tastatur) ändert sich nicht, weshalb ich seit Jahren die Abdeckung nur dann abnehmen muss, wenn ich am Rechner schraube, ihn entstaube oder eine neues Eingabegerät fällig ist). Ich finde das deutlich praktischer als immer komplett unter den Schreibtisch zu kriechen, um etwas an der Rückseite anzustöpseln.
Zum einen haben diese Gehäuse meistens noch einen Deckel übder den Anschlüssen (die Kabel/Stecker stehen also nicht ungeschützt nach oben raus), zum anderen finde ich es sogar aufgeräumter, weil (im Falle meines FT02) alle Kabel gesammelt an der Rückseite oben aus dem Gehäuse geführt werden und ich sie sauber als Kabelstrang auf den Schreibtisch (bzw. in dessen Kabelwanne) führen kann. Nebenbei kann ich freie USB-Anschlüsse am I/O-Panel des Mainboards sogar noch relativ unkompliziert als zusätzliche Frontanschlüsse nutzen.
Ich kann daher deine "Kritik" ohne Begründung nicht nachvollziehen.