Um 90 Grad gedrehtes Gehäuse: Sharkoon Rev 300 White mit 7 ARGB-Lüftern
Mit dem Rev 300 White bietet der deutsche Hardware-Hersteller Sharkoon seit einiger Zeit ein geräumiges Gehäuse "auf links gedreht" an. Das weiße ATX-Gehäuse misst 501 x 238 x 550 mm (L x B x H) und wiegt 10,4 kg.
Für alle, die ihr PC-Gehäuse links vom Gaming-Tisch aufstellen möchten, weil sie beispielsweise Linkshänder sind oder aus anderen Gründen, bietet der deutsche Hersteller Sharkoon Technologies GmbH seit einiger Zeit ein um 90 Grad gedrehtes ATX-Tower-Gehäuse an. Eine Mesh-Front wird dabei von insgesamt 7 PWM-Lüftern mit ARGB-Beleuchtung ergänzt, was potenziell einen guten Airflow inklusive Lüfter-Lichtshow im Gehäuse verspricht.
Was die Verteilung der ARGB-Lüfter betrifft, so befinden sich drei 140-mm-Lüfter auf der Vorderseite des Meshes sowie drei 120-mm-Lüfter auf der Rückseite und ein weiterer 120-mm-Lüfter im Deckel. Dank eines ARGB-Controllers ist eine individuelle LED-Beleuchtung auch ohne ARGB-Unterstützung des Mainboards möglich.
Wie bei Gaming-Gehäusen üblich, verfügt auch das Sharkoon Rev 300 White über ein Seitenteil aus gehärtetem Glas, das auf der rechten Gehäuseseite spiegelverkehrt angebracht ist, um die eigene Gaming-Hardware gebührend in Szene zu setzen.
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"Eine stattliche Größe und ein eleganter Look zeichnen das Rev 300 aus. Die mit Mesh überzogene Frontblende [mit Staubfilter] wird durch geometrisch verwinkelte Ecken eingerahmt, die somit dezente optische Akzente setzen und den Fokus auf die adressierbaren RGB-Lüfter an der Vorderseite lenken", schreibt Hersteller Sharkoon über das Rev 300 White auf der entsprechenden Produktseite.
Wie der Hersteller angibt, finden Grafikkarten bis 34,5 cm Länge, CPU-Kühler bis 17,7 cm Höhe und Netzteile bis 27 cm im Sharkoon Rev 300 White Platz. Wer das weiße ATX-Gehäuse mit einer Wasserkühlung ausstatten möchte, kann an der Rückseite einen 360-mm-Radiator platzieren, an der Vorderseite ist sogar ein 420-mm-Radiator-System möglich. Das E-ATX-Gehäuse Sharkoon Rev 300 White mit den Maßen 501 x 238 x 550 mm (L x B x H) wiegt 10,4 kg und ist beispielsweise bei Alternate (oder Amazon) für knapp 160 Euro zuzüglich Versand erhältlich.
Quelle(n): Sharkoon

Das nennt sich "inverted Case".
Zum einen wechselt das Motherboard-Tray von der rechten auf die linke Seite.
und weil deshalb dann alle Anschlüsse vorne wäre, dreht man das Tray um 90°, so dass diese jetzt oben sind.
Das ist ziemlich clever, es wäre beinahe mein Gehäuse geworden.
Dann sind da noch die Kabel und sonstige USB Geräte die sich in der aufsteigenden warmen Luft übermäßig erwärmen.
Und falls einer auf die Idee kommt den PC schlüssig an die Wand zu stellen, weil hinten nun die Kabel nicht mehr heraushängen, der blockiert dann wiederum die Luftzufuhr einer ganzen Seite.
Auch halte ich ein Netzteil im warmen Abluftstrom nicht für gut. (Nicht zu vergessen, das das der Netzteil Lüfter GEGEN die warme Abluft arbeitet und überhitzen kann).
Je nach Verbrauch des Systems muss das Netzteil mehr Wärme als die CPU abführen und hat dabei keinen riesigen Heatsink.
Dann kommt noch der letzte Supergau, wenn man eine große GPU hat, dann müsste noch mehr Gewicht auf den kleinen Haken am PCIe Slot sein, welcher schon horizontal oft abbricht. Oft sind die GPU Kühler nicht richtig an der Slotblende befestigt, z.b. nur an der Platine.
Tl;dr Das Gehäuse KANN die Lebensdauer vieler Bauteile stark verkürzen.
Natürlich nur ein KANN und kein MUSS...
Aber man sollte mal überlegen, warum es nicht so viele Gehäuse mit der Ausrichtung gibt...
Der "Kamineffekt", den Du meinst, das ist die Konvektion, als das bestreben warmer Luft, aufzusteigen.
Einen Kamineffekt gibt es in einem PC-Gehäuse nicht, dazu wird die Luft nicht warm genug.
Die Konvektion hingegen ist so schwach, jeder Lüfter überkommt die ohne Probleme.
Aus dem gleichen Grund ist das auch für das Netzteil kein Problem, es muss nicht gegen die warme Luft arbeiten.
Das Gewicht einer Grafikkarte hängt in so einem vertikalem Aufbau an der Slotblende, also am Blech mit den Anschlüssen zum Display. Im schlimmsten Fall verteilt es sich noch über den PCIE-Slot, aber nicht nur auf den kleinen Hacken am Ende.
Der Luftstrom in diesem Gehäuse ist sehr eindeutig vorne rein, hinten raus und ein wenig was oben raus.
Und das funktioniert richtig gut.
Darum hat zb Thermaltake daraus eine ganze Serie gemacht, die CTE-Serie.
Wohl kaum!
Jeder noch so kleiner Lüfter in einem Gehäuse ist stärker, als der "Kamineffekt".
Der "Kamineffekt", ist höchstens bei Systemen ohne Gehäuse Lüfter relevant.
aktuell nur aus den USA zu beziehen mit hohen Transportkosten.
Dazu das Kabellängenproblem.
Und was dem gehäuse definitv eine Absage erteilt, ist die zunehmende Länge von GPUs.
Das Gehäuse gehört einfach neu aufgelegt mit mehr Höhe.
Viel relevanter ist hier Folgendes:
Vertikale Gehäuse ergeben eigentlich nur dann Sinn, wenn sie dabei ihren Footprint reduzieren können. Dann aber entsprechend mit den Anschlüssen nach unten.
Hier mein altes Sharkoon Nightfall (gedrehtes Board) von nen Freund, läuft seit Jahren tadellos, mit dem ersten i7 920 + Corsair h50 auf Gigabyte p55m ud2 mit gtx460 igame. Ein Echter Retro PC.
Meine Kiste ist High End ausgebaut und bietet gar kein Platz mehr. Kabel ohne Ende aber es läuft wie bei dir seit Jahren perfekt. Mein Tower bietet keine Möglichkeit das Board zu drehen, aber so habe ich es lieber...