Phanteks: Enthoo Mini XL und Evolv in Videos enthüllt
Mit dem Enthoo Mini XL und Evolv erweitert Phanteks sein Angebot an Gehäusen. Das Enthoo Mini XL nimmt wie das Evolv Mainboards im Format Micro-ATX auf, bietet aber trotzdem ausreichend Platz für Wasserkühlung und Co. Das Evolve indes hat deutlich knappere Abmessungen und ist daher beengter, aber eben auch zierlicher und auch dank Aluminium leichter.
Im Rahmen der aktuell laufenden Computex in Taipeh hat Phanteks Videomaterial zu zwei neuen Gehäusen veröffentlicht. Es handelt sich dabei um das Enthoo Mini XL und das Evolv, die beide Mainboards im Format Micro-ATX aufnehmen. Das Enthoo Mini XL knüpft an die bereits erhältlichen Enthoo-Modelle an, ist mit 260 mm x 480 mm x 550 mm (B x T x H) allerdings etwas kompakter ausgeführt, auch wenn die Maße schon andeuten, dass man hier keinen unauffälligen Zwerg vorfindet. Dafür kann man aber auch eine Wasserkühlung unterbringen, ohne allzu tief in die Trickkiste greifen zu müssen. So lassen sich 280-mm-Radiatoren in der Front, Seitenteil und Boden montieren, sowie zur Not auch im Heck. Wer einen 420 mm messenden Radiator verbauen will, kann das im Deckel tun. An allen Stellen sind zudem Staubfilter verbaut.
Ansonsten kennt man das Gebotene von der Enthoo-Serie, was keine schlechte Entscheidung ist. So lassen sich wie gewohnt die Laufwerkskäfige ausbauen, um Platz zu schaffen. Dann können jeweils eine SSD und eine Festplatte am Heck der Mainboard-Wand verschraubt werden. Das Netzteil wurde so angeordnet, dass im oberen Bereich auch größere Radiatoren verwendet werden können. Als kleines Gimmick kann der Platz auch für ein weiteres Mini-ITX-System mit zwei Erweiterungsslots verwendet werden. Dazu braucht es aber ein optionales Umrüstkit. Direkt im Lieferumfang enthalten ist ein PWM-Splitter mit bis zu 30 Watt Belastbarkeit.
Das Evolv indes bietet diesen Raum für Wasserkühlungskomponenten nicht, auch wenn eine Montage unter engeren Verhältnissen möglich ist. Es fällt mit 410 x 230 x 450 mm zierlicher aus und will vor allem bei der klassischen Luftkühlung überzeugen. Zudem ist es dank Aluminium deutlich leichter als das Enthoo Mini XL. Dafür verzichtet man auf einen 5,25-Zoll-Schacht in der Front und hat etwas begrenzteren Platz für Laufwerke. Wer eine Pumpe installiert, muss beispielsweise den Käfig für zwei 3,5-Zoll-Laufwerke entfernen. Dann bleiben nur zwei 2,5-Zoll-Plätze an der Mainboard-Rückwand. Auch beim Evolv sind die Lüfterplätze vor Staub geschützt. Beiden Gehäusen gemein sind zudem USB-3.0-Stecker, aber das sollte mittlerweile zum guten Ton gehören. Preise und Verfügbarkeit nannte Phanteks noch nicht.

geilo, die konnten sich bei dem evolv video nicht mal 3d modelle von sata festplatten leisten... sind eindeutig ide anschluesse und 5v power von anno dazumal
Sieht so ähnlich aus wie das Konzept vom NZXT H440, aber leider nur µATX.
beim Evolv? Ich würde vermuten, sofern man es einbaut, öffnet es sich nach hinten..in wie weit man Platz hat...naja; aber insgesamt gefällt's mir gut
Das Evolv hat keins und beim Mini XL ist es wohl nich zu übersehen.
Das Konzept ist gut obwohl sie optisch nicht mein Fall sind.
im viedeo steht was von optischem laufwerk allerdings is mir nicht schlüssig wo das liegen soll