Öl-Kühlung: Puget Systems präsentiert Aquarium PC V3
Falls Sie sich für ungewöhnliche PC-Kühlmethoden interessieren, ist vielleicht der neue Aquarium PC V3 von Puget Systems etwas für Sie. Das Gehäuse verfügt über eine bislang relativ seltene Öl-Kühlung.
Puget Systems hat die dritte Version seines Gehäuses Aquarium PC mit Öl-Kühlung veröffentlicht. Gegenüber früheren Ausgaben soll die Kühlleistung nochmals erhöht worden sein. Zudem wird das Netzteil jetzt erstmals direkt am Mainboard-Tray befestigt. Die Maximaltemperatur des Gehäuses soll insgesamt 60 Grad Celcius bei gleichzeitig kaum wahrnehmbarer Lautstärke betragen. Unter anderem wurde es vom Hersteller schon mit zwei Intel Xeon X5677-Prozessoren, 12 GB DDR3-1600-Arbeitsspeicher und zwei AMD/Ati Radeon HD 5870-Grafikkarten erfolgreich getestet. Am Ende des Artikels finden Sie dazu ein offizielles Video.
Das Puget System Aquarium and Cooling Module V3 ist ab sofort zu einem Verkaufspreis von 671,46 US-Dollar, umgerechnet rund 514,33 Euro direkt aus den USA beim Hersteller zu beziehen. Mehr Informationen zum Produkt und die Möglichkeit zum Kauf gibt es direkt auf der Webseite von Puget Systems.
Hintergrund Öl-Kühlung:
Bei einer Öl-Kühlung müssen fast alle Komponenten des PCs direkt in einen Tank voller Öl getaucht werden. Da Öl keinen elektrischen Strom leitet, ist ein direkter Kontakt gefahrlos möglich. Einzig Festplatten und optische Laufwerke vertragen das flüssige Fett nicht und müssen daher außerhalb des Öl-Tanks angebracht werden. Außerhalb des Öl-Tanks befindet sich ein Radiator, der ähnlich wie bei einer Wasserkühlung funktioniert und mittels Lüftern das Öl abkühlt. Größter Wermutstropfen: Das Öl lässt sich von den PC-Komponenten mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr restlos entfernen.
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Rapsöl hat einen Flammpunkt von 230°
Ich gebe zu, es ist wirklich schön anzuschauen und hätte gerne selber eines. Aber der Preis...
Außerdem muß ich, als Eletroniker, sagen daß der Anbieter sicherlich nicht versprechen kann, daß das Öl dauerhaft seine Isolierende eigenschaft behält.
Es werden sich sicherlich mit der Zeit Partikel (und somit auch Ionen) aus dem vorhandenen PC lösen, zum anderen wird sich die Luftfeuchtigkeit nach und nach mit dem Öl binden. Ich hätte da langfristig meine bedenken.
Trotzdem... ein wirklich schönes Comparium !!!
Vorher klären wäre sicherlich einen Versuch wert, aber ich Versicherungen sagen sehr, sehr schnell "nein"
Ein Kurzschluss kann, je nachdem wo er auftritt und wie gut Sicherheitsschaltungen reagieren, Temperaturen von über 1000°C erzeugen (durchglühender Draht halt). Natürlich ist da eine längere Kette von "sollte nicht passieren" für nötig - aber Kabelbrände kommen trotzdem immer mal wieder vor und defekte elektrische Geräte sind afaik nichtmal eine seltene Brandursache. Wenn dir das in einem derartig gemoddeten Rechner passiert, wird vermutlich niemand auch nur fragen, ob die Bastelei in Zusammenhang steht.
Ich sehe das Öl übrigens weder als Ursache noch einfach als weiteres Brandmaterial. In beiden Fällen hast du recht: Eher unwahrscheinlich.
Ich sehe es als Brandbeschleuniger. In jeder Wohnung finden sich eine Reihe von leicht entzündlichen Dingen (und seien es z.B. Streichhölzer oder feiner Staub), aber meist in unproblematischen Mengen. Und es gibt, wie du ja selbst schreibst, eine große Menge von eher schwer brennbaren Dingen.
Der Unterschied zwischen einem Missgeschickt und einer Katastrophe ist die Verbindung zwischen beiden. Klassiker ist der Weihnachtsbaum, der die umgekippte Kerze (ungefährlich) mit der Schrankwand (kaum entzündbar) verbindet. 50l heißes Öl könnten ähnliche Funktionen übernehmen.
(und natürlich ist da normalerweise keine Kerze in der Nähe und ... und ... . Aber sagen wir mal so: Unwahrscheinlich und "beherrschbar" ist nicht das gleiche wie "unmöglich". Die meisten Leuten beherrschen auch "5m auf dem 15cm breiten Bordstein gehen" und es ist unwahrscheinlich, dass es sie es gerade heute nicht können sollten. Aber leg mal einen 15cm breiten Balken in 10m Höhe über eine Straße und frag jemanden, ob er da rüberlaufen würde...)
Und da machen dann die 20-50 l den Kohl auch nicht mehr fett.
Aber ich glaube ihr geht hier immer von dem Öl als Brandquelle aus?
In dem Fall hast du natürlich recht, da geht schon mehr die Post ab, wie wenn Holz zu brennen beginnt
Ich ging davon aus z.b. dein Schrank fängt an zu brennen, Feuer breitet sich aus, Temperaturen steigen und irgendwann ist das Feuer in deiner PC Ecke angelangt und das Öl brennt voll mit (kurz Fassung).
Was würde ausreichen? z.B. 45l brennendes Öl.
Was würde ausreichen, um 45l warmes Öl in 45l brennendes Öl zu verwandeln? Kurzschluss,...
Was ich damit sagen möchte, man hat bei einem Brand genug Dinge in der Wohnung die sehr gut brennen.
Einen Kurzschluß unter Öl wäre sehr interessant nachzustellen, ich werd mal schauen ob wir das mal in einem Dienst machen können
Aber um Öl in brennendes Öl zu verwandeln brauchst du trotzdem eine große Hitze, da reicht die Pc wärme immernoch nicht aus
Aber entweder hast du noch nie eine (größere) Zahlung von deiner Versicherung haben wollen, oder ich würde sehr gerne wissen, bei welcher zu versichert bist...
Die Lagerung muss das ja nicht zwingend sein, wenn man dem entsprechende Maßnahmen dazu getroffen hat.
Das Öl sollte aufjedenfall nicht auslaufen können und ein Feuerlöscher sollte in der nähe stehen. Ob dein Kurzschluß reicht um dein Öl zu entzünden, wäre noch zu klären. Eine andere Möglichkeit das Öl durch den Pc zu entzünden fällt mir allerdings nicht ein.
Eventuell das ganze auch vorab mit der Versicherung abklären, ob sie die Maßnahmen auch als ausreichend erachten.
mfg
Bärenmarke
Bevor Öl brennt fängt es an ordentlich zu dampfen und soweit ich weiß soll das auch ziemlich stinken. Wenn man dann die Flamme nicht aus macht, dann ist sollte man generell von sowas die Finger lassen und lieber ein Elektro-Fundue mit Sicherheitsschaltung bei Überhitzung kaufen.